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Bird 2

Abmessungen
94.0 x 74.0 cm

Entdecken Sie die abstrakte Kunst von Osvaldo Licini (1894-1958), einem italienischen Maler, der Abstraktion, Surrealismus und symbolische Figuren vereint. Erforschen Sie seinen einzigartigen Stil und sein Vermächtnis.

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Bird 2

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Dopo la stagione da lui stesso definita dubitativamente “realista?” (O. Licini a G. Scheiwiller, 1929), che attraversa interamente gli anni Venti, con lo schiudersi del nuovo decennio, Licini si volge all’astrazione. Sul finire del 1931, di passaggio a Parigi, entra in contatto con le diverse tendenze non figurative che proprio allora si andavano raccogliendo, nella capitale francese, attorno a Cerle et Carré – il gruppo fondato da Michel Seuphor e Torres Garcia, nella cui rivista uscita in tre numeri nel corso del 1931 sono pubblicati, fra gli altri, interventi e opere di Mondrian, Vantogerloo, Arp, Russolo, Prampolini e Schwitters. Tuttavia, è probabilmente a partire da un momento precedente che nella ricerca di Licini il rapporto con il referente naturale si era andato prosciugando, per dissolversi in una sintassi totalmente astratta, che si differenzia tanto dalle esperienze geometriche francesi quanto da quelle degli artisti italiani gravitanti attorno alla Galleria del Milione di Milano, con cui Licini entrerà in contatto nel corso del 1935. Come scrive Fabrizio D’Amico, Licini “rovescia le quiete composizioni dei compagni, le loro algide sintassi di spazi scanditi, in bilichi periclitanti, in assetti quasi scherzosi, in ritmi allusivi, ammiccanti, frananti”. L’astrazione è infatti per Licini “l’arte dei colori e delle forme libere, liberamente concepite, ed è anche un atto di volontà e di creazione, ed è, contrariamente a quello che è l’architettura, un’arte irrazionale, con predominio di fantasia e immaginazione, cioè poesia”, com’egli stesso rivela nell’autopresentazione della mostra personale tenuta al Milione nel 1935.

Fragen & Antworten

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Wer hat "Bird 2" geschaffen?

"Bird 2" wird Osvaldo Licini zugeschrieben.


Künstlerbiografie

Frühes Leben und künstlerische Grundlagen

Osvaldo Licini, geboren am 22. März 1894 in der kleinen italienischen Stadt Monte Vidon Corrado in der Region Marken, begann eine künstlerische Reise, die ihn zu einer Schlüsselfigur in der Entwicklung der abstrakten Kunst machen sollte. Sein frühes Leben verlief etwas unkonventionell; seine Eltern zogen kurz nach seiner Geburt nach Paris, um berufliche Möglichkeiten zu nutzen, und ließen den jungen Osvaldo in der Obhut seines Großvaters väterlicherseits, Filippo, in Monte Vidon Corrado zurück. Diese Trennung prägte in ihm ein Gefühl der Unabhängigkeit und trug vielleicht zu einer introspektiven Natur bei, die später seine künstlerische Vision bestimmen sollte. Während sich seine Eltern in Paris etablierten – sein Vater als Werbeplakatgestalter und seine Mutter mit einem Modehaus –, erhielt Osvaldo eine traditionelle künstlerische Ausbildung und begann 1908 sein Studium an der Accademia di Belle Arti di Bologna. Hier schloss er eine bedeutende Freundschaft mit Giorgio Morandi, einem Mitstudenten, der zu einem lebenslangen Begleiter und Einflussgeber werden sollte.

Licinis anfängliche künstlerische Erkundungen waren in der figurativen Darstellung verwurzelt, doch schon während seiner akademischen Jahre begann eine subtile Hinterfragung von Form und Raum hervorzutreten. Er setzte sein Studium an der Akademie der Schönen Künste in Florenz fort, wo er mit der aufstrebenden futuristischen Bewegung in Berührung kam. Obwohl er von deren Dynamik und der Ablehnung traditioneller Ästhetik fasziniert war, nahm Licini die Prinzipien des Futurismus nie vollständig an; er bewahrte eine kritische Distanz, die es ihm ermöglichte, seinen eigenen, einzigartigen Weg zu beschreiten.

Der Weg zur Abstraktion

Die 1920er Jahre markierten eine Phase des Übergangs für Licini. Er entwickelte ein wachsendes Interesse an der Bewegung „Ritorno all’ordine“ (Rückkehr zur Ordnung) und dem Novecento Italiano, indem er an Ausstellungen teilnahm, die von Margherita Sarfappti organisiert wurden, einer bedeutenden Persönlichkeit bei der Förderung der italienischen Kunst während der faschistischen Ära. Seine Teilnahme war jedoch stets durch den Wunsch geprägt, Volumina zu vereinfachen und die Zweidimensionalität zu erforschen, ohne sich dem starren Klassizismus der Gruppe vollständig unterwerfen zu wollen. In dieser Zeit stellte er Stillleben und Landschaften aus, die eine zugrunde liegende Abstraktion erahnen ließen – ein Schritt weg von der strengen Repräsentation hin zu einem konzeptionelleren Ansatz.

Ein entscheidender Moment ereignete sich 1935, als Licini nach Paris zurückkehrte. Hier begegnete er den Gruppen Circle et Carré und Abstraction-Création – Kollektiven von Künstlern, die der reinen Abstraktion gewidmet waren. Die Begegnung mit Persönlichkeiten wie Wassily Kandinsky, Alberto Magnelli und František Kupka beeinflusste seine künstlerische Entwicklung tiefgreifend. Er vertiefte sich in abstrakte Forschungen, angetrieben von einer wachsenden intellektuellen Neugier und dem Wunsch, innere Realitäten durch nicht-gegenständliche Formen auszudrücken. In diesem Jahr nahm er auch an der ersten italienischen Ausstellung für abstrakte Kunst in Turin teil, was seine Position innerhalb der aufstrebenden abstrakten Kunstszene festigte.

Reifer Stil und symbolische Sprache

Bis Ende der 1930er Jahre hatte Licini die Abstraktion voll und ganz angenommen und einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der durch biomorphe Formen, schwebende Gestalten und einen subtilen, aber kraftvollen Einsatz von Farbe gekennzeichnet war. Seine Gemälde sind nicht völlig frei von Referenzen; sie evozieren oft organische Strukturen, symbolische Figuren und traumartige Landschaften. Er suchte danach, eine visuelle Sprache zu erschlag, die über das Wörtliche hinausging und universelle Emotionen sowie unterbewusste Sphären berührte.

Seine Kompositionen zeichnen sich häufig durch ausgewogene Anordnungen von Formen aus – oft als „akrobatisch“ oder „equilibristisch“ beschrieben –, was auf ein feines Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte hindeutet. Obwohl seine Werke abstrakt sind, sind sie von einer poetischen Resonanz durchdrungen, die Erzählungen und emotionale Zustände andeutet, ohne sie explizit darzustellen. Auch der Einfluss des Surrealismus ist in seiner Kunst erkennbar, insbesondere in der Gegenüberstellung unerwarteter Formen und der Erforschung psychologischer Themen.

Späteres Leben und Vermächtnis

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Licini nach Monte Vidon Corrado zurück, wo er unerwartet das öffentliche Leben betrat und 1946 zum Bürgermeister gewählt wurde. Er malte in seinen späteren Jahren weiterhin produktiv, verfeinerte seine abstrakte Sprache und erkundete neue kompositorische Möglichkeiten. Sein Werk erlangte sowohl national als auch international zunehmende Anerkennung.

Osvaldo Licini verstarb am 11. Oktober 1958 und hinterließ ein bedeutendes Lebenswerk, das bis heute fasziniert und inspiriert. Im Jahr 1986 gründete die Stadt Monte Vidon Corrado das Centro Studi Osvaldo Licini – ein Zeugnis seines bleibenden Erbes und seiner Hingabe zu seiner künstlerischen Vision. Licinis Beitrag liegt in seiner Fähigkeit, Abstraktion mit einer subtilen symbolischen Tiefe zu verbinden und Gemälde zu schaffen, die sowohl visuell fesselnd als auch emotional bewegend sind. Er steht als Schlüsselfigur der italienischen abstrakten Kunst, die die Lücke zwischen figurativer Tradition und dem radikalen Experiment der Avantgarde schließt.

  • Wichtige Einflüsse: Giorgio Morandi, futuristische Bewegung, Circle et Carré, Abstraction-Création Gruppe, Surrealismus
  • Hauptthemen: Abstraktion, symbolische Figuren, organische Formen, emotionale Resonanz, Balance und Gleichgewicht
  • Bemerkenswerte Erfolge: Teilnahme an bedeutenden italienischen Kunstausstellungen (Novecento Italiano, Quadriennale), Entwicklung eines unverwechselbaren abstrakten Stils, Wahl zum Bürgermeister von Monte Vidon Corrado, Gründung des Centro Studi Osvaldo Licini
Osvaldo Licini

Osvaldo Licini

1894 - 1958 , Italien

Kurzinfos

  • Bemerkenswerte Kunstwerke:
    • Bird 2
    • Marine
  • Geburtsdatum: 1894
  • Geburtsort: Monte Vidon Corrado, Italien
  • Künstler, Die Diesen Künstler Beeinflusst Haben: ['Giorgio Morandi']
  • Künstlerische Bewegung Oder Stil: Abstrakte Kunst
  • Nationalität: Italienisch
  • Sterbedatum: 1958
  • Vollständiger Name: Osvaldo Licini