Marie Wiegmann

1820 - 1893

Eckdaten

  • Top 3 works: Half-length Portrait of a Woman
  • Copyright status: Public domain
  • Lifespan: 73 years
  • Top-ranked work: Half-length Portrait of a Woman
  • Art period: – 19. Jahrhundert
  • Works on this site: 2

Ein Leben in Pinselstrichen

Marie Elisabeth Wiegmann begann ihren Lebensweg in Silberberg, Schlesien. Im Jahr 1841 fanden ihre Hände den Weg zur Düsseldorfer Akademie, wo sie als Schülerin unter der Anleitung von Hermann Stilke lernte. Später vertiefte sie ihr Studium bei Karl Ferdinand Sohn. Diese prägenden Ausbildungsjahre formten ihren Blick für das Spiel des Lichts auf einem Gesicht oder den sanften Faltenwurf eines Gewandes. Auf ihren Reisen durch Deutschland, England, Holland und Italien trug sie ihre kostbaren Beobachtungen stets als Inspiration mit sich.

Im Jahr 1841 heiratete sie Rudolf Wiegmann, und schließlich ließen sie sich in Düsseldorf nieder. Ihre Reisen dienten jedoch nicht bloß der Muße; zwischen 1843 und 1845 ermöglichte ihr eine Studienreise nach Italien, die Kunst dieses Landes aus nächster Nähe zu betrachten. Diese Phase des tiefen Eintauchens in fremde Kulturen beeinflusste nachhaltig die Art und Weise, wie sie ihre Motive darstellte.

Die Sujets ihrer Leinwand

Ihr Schaffen wandte sich oft der menschlichen Gestalt und den Erzählungen der Folklore zu. In einer Zeit zwischen 1846 und 1850 konzentrierte sie sich auf Gemälde, die in mythologischen und märchenhaften Sagen verwurzelt waren. Sie schöpfte aus spätromantischen literarischen Vorbildern und schuf Werke wie jene, die auf Ludwig Uhlands Gedicht Die Elfen basieren. Ihre Illustrationen fanden im Jahr 1883 sogar ihren Platz in den Seiten von St Nicholas: An Illustrated Magazine For Young Folks.

Jenseits der Erzählungen war sie eine Malerin der Menschen und der stillen Augenblicke. Zu ihren bekanntesten Werken zählen:

  • Eine Venezianerin
  • Ein junges Mädchen mit Rosen
  • Eine Französin von 1792
  • Porträt von Karl Schnasse

Anerkennung und Vermächtnis

Ihre künstlerische Karriere erstreckte sich über mehr als fünfzig Jahre. In dieser Zeit wurde sie in Berlin mit einer Goldmedaille für eines ihrer Werke ausgezeichnet. Ihre Porträts fanden Aufnahme in bedeutenden Institutionen wie der Nationalgalerie in Berlin, wo Werke wie Eine Venezianerin im Jahr 1876 fest verankert wurden. Sie hinterließ ein Œuvre, das die tief verwurzelten Traditionen der Düsseldorfer Malerschule widerspiegelt.

Sie lebte bis 1893. Ihr Leben war geprägt vom steten Auftrag von Farbe auf Leinwand – einem Weg, der von den Lehren ihrer Meister hin zu einer eigenen, fest etablierten Präsenz in den Kunstkreisen Europas führte.

Fragen & Antworten

Kann ich ein virtuelles Museum mit den Werken von Marie Wiegmann besuchen?

Die Virtuelle 3D-Galerie von Marie Wiegmann präsentiert die Kunstwerke des Künstlers in einer virtuellen dreidimensionalen Galerie.

Woher kommt Marie Wiegmann?

Marie Wiegmann wurde in Polen geboren.

Wie hat sich die Kunst von Marie Wiegmann im Laufe der Zeit entwickelt?

Die Werdegang von Marie Wiegmann ist eine scrollbare Zeitachse, die die Werke des Künstlers in chronologischer Reihenfolge präsentiert, unterteilt in Kapitel nach Schaffensperioden.

Welche Farben hat Marie Wiegmann am häufigsten verwendet?

Das Farbpalette des Künstlers von Marie Wiegmann präsentiert das Farbprofil des gesamten künstlerischen Schaffens.

Kurzes Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welcher Stadt wurde Marie Wiegmann 1841 Schülerin der Düsseldorfer Akademie?
Frage 2:
Welcher Künstler war einer der Lehrer von Marie Wiegmann?
Frage 3:
Marie Wiegmann war eine Malerin, die auf welche zwei Genres spezialisiert war?
Frage 4:
Zwischen 1843 und 1845 unternahm Marie Wiegmann eine Studienreise in welches Land?
Frage 5:
Welches dieser Kunstwerke wird Marie Wiegmann zugeschrieben?