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Maria Helena Vieira da Silva

1908 - 1992

Kurzbiografie

  • Creative periods: mature period
  • Color intensity:
    • ausgewogen
    • monochrom
  • Born: 1908, Lissabon, Portugal
  • Copyright status: Under copyright
  • Nationality: Portugal
  • Also known as: Marie-Hélène Vieira da Silva
  • Art period: Moderne
  • Mehr Details anzeigen
  • Typical colors: erdig
  • Top 3 works:
    • La Forge [The Forge]
    • Le Mirador
    • Les yeux
  • Died: 1992
  • Lifespan: 84 years
  • Works on APS: 17
  • Top-ranked work: La Forge [The Forge]
  • Museums on APS:
    • Museu do Caramulo
    • MAM Rio
    • Rede Portuguesa de Arte Contemporânea a Norte

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Maria Helena Vieira da Silva geboren?
Frage 2:
Welcher künstlerischen Bewegung ist Maria Helena Vieira da Silva am engsten verbunden?
Frage 3:
Wer beeinflusste Vieira da Silvas frühen Stil maßgeblich?
Frage 4:
In welchem Jahr erhielt Maria Helena Vieira da Silva den französischen Grand Prix National des Arts?

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: Lissabon, Portugal (1908)
  • Gestorben: 1992
  • Maria Helena Vieira da Silva begann ihre künstlerische Reise in jungen Jahren und zeigte schon früh ein großes Interesse am Zeichnen und Malen.
  • Sie erhielt eine formelle Ausbildung an der Academia de Belas-Artes in Lissabon.
  • Ihre Ausbildung erstreckte sich über Lissabon hinaus, mit bedeutenden Studien unter renommierten Künstlern:
    • Fernand Léger: Malerei
    • Antoine Bourdelle: Bildhauerei
    • Stanley William Hayter: Radierung
  • Diese frühe und vielfältige Ausbildung bildete eine solide Grundlage für ihre spätere künstlerische Entwicklung.

Künstlerischer Stil und Einflüsse

  • Vieira da Silva gilt als eine zentrale Figur der abstrakten Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg, obwohl sie sich weigerte, als "reine" Abstraktionistin kategorisiert zu werden.
  • Hauptmerkmale: Ihre Werke zeichnen sich durch dichte, komplexe Kompositionen aus, die schichtweise Anordnungen kleiner Rechtecke enthalten.
  • Einflüsse:
    • Paul Cézanne: Vieira da Silvas Werk zeigt eine Wertschätzung für Cézannes Erkundung von Form und Struktur.
    • Kubismus: Die fragmentierten Formen, räumlichen Ambiguitäten und eingeschränkten Paletten des Kubismus beeinflussten ihren Stil maßgeblich.
  • Ihre Kunst verbindet Abstraktion mit Figuration und schafft eine einzigartige visuelle Sprache, die Raum und Stadtleben erforscht.

Bekannte Werke und Ausstellungen

  • Autoportrait (1930): Ein bedeutendes frühes Werk, das ihren unverwechselbaren Stil zeigt und abstrakte Elemente mit Porträtierein verbindet.
  • Le Mirador: Demonstriert ihre Erkundung räumlicher Beziehungen durch geometrische Formen.
  • Stadt der Türme (1956): Ein abstraktes Aquarell-Stadtbild, das ein Gefühl von Geheimnis und Stadtatmosphäre hervorruft.
  • La partie d\’ (1943): Ein fesselndes Gemälde, das einem Schachbrett ähnelt und reich an Details und symbolischer Tiefe ist.
  • Ausstellungen: Vieira da Silvas Werk erlangte internationale Anerkennung durch Ausstellungen in renommierten Einrichtungen wie der Art of This Century Gallery in New York.

Anerkennung und Vermächtnis

  • Auszeichnungen: Sie erhielt 1966 den französischen Grand Prix National des Arts und wurde damit die erste Frau, die diese Ehre erhielt.
  • Weitere künstlerische Tätigkeiten: Neben der Malerei erforschte Vieira da Silva verschiedene Medien, darunter Drucke, Entwürfe für Wandteppiche, Keramikdekorationen und Glasfenster (z. B. in der St. James Church in Reims).
  • Die Árpád Szenes-Vieira da Silva Stiftung (1994): Diese in Lissabon gegründete Stiftung beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Werken sowohl von Vieira da Silva als auch von ihrem Ehemann, Árpád Szenes.
  • Museumsbestände: Ihre Werke sind in bedeutenden Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden, darunter im Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon, das für seine umfangreiche private Kunstsammlung bekannt ist.

Historische Bedeutung

  • Vieira da Silvas Beitrag zur abstrakten Kunst liegt in ihrer Fähigkeit, Abstraktion und Figuration zu synthetisieren und eine einzigartige visuelle Sprache zu schaffen, die räumliche Beziehungen und Stadtlandschaften erforscht.
  • Ihre Arbeit spiegelt das künstlerische Experimentieren der Nachkriegszeit wider und trägt wesentlich zur Entwicklung der Art Informel (Informeller Kunst) bei.
  • Sie wird als eine Pionierin in Erinnerung behalten, die herkömmliche Vorstellungen von Darstellung herausforderte und die Möglichkeiten des abstrakten Ausdrucks erweiterte.