John Powell

Eckdaten

  • Top 3 works:
    • William Henry Cavendish-Bentinck, 3rd Duke of Portland (1738-1809) (after Reynolds)
    • Stephen Henry Hough (1776 - after 1828)
  • Born: Königreich Großbritannien
  • Museums on this site: Scottish National Gallery
  • Nationality: Königreich Großbritannien

Ausbildung und die Verbindung zu Sir Joshua Reynolds

John Powell lebte im Hause von Sir Joshua Reynolds, wo er sowohl als Schüler als auch als Assistent wirkte. Diese räumliche Nähe bedeutete, dass sein tägliches Leben untrennbar mit dem Atelier und den Gewohnheiten seines Mentors verwoben war. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1778 belegen seine Tätigkeit als Assistent von Reynolds – eine Position, die ihn in das pulsierende Zentrum eines geschäftigen und hochproduktiven Umfelds rückte. Er war weit mehr als nur ein Schüler des Pinsels; er war eine ständige Präsenz im Haushalt.

Einen Großteil seiner Zeit widmete er der Rekonstruktion des Werkes seines Meisters. Powell wurde häufig damit beauftragt, verkleinerte Kopien der Porträts von Reynolds anzufertigen, wobei er großformatige Kompositionen in kleinere Formate übersetzte. Er war bekannt für seine außergewöhnliche Fähigkeit, diese Bilder im Miniaturformat zu kopieren, wobei er die Reproduktionen mit einem bemerkenswerten Grad an Treue ausführte. Diese kleineren Versionen ermöglichten es, die Ähnlichkeiten und Kompositionen der Originalgemälde in einem weitaus intimeren Rahmen zu teilen oder zu studieren.

Mäzene, Werkstatt und Aufträge

Innerhalb des Haushalts von Sir Joshua Reynolds war Powell in einem Umfeld tätig, das maßgeblich von den rastlosen Anforderungen eines hochproduktiven Ateliers geprägt war. Einen Großteil seiner Zeit widmete er der Anfertigung verkleinerter Kopien der Porträts von Reynolds. Mit bemerkenswerter Treue meisterte er diese Aufgabe und hielt die Ähnlichkeiten der Subjekte seines Mentors in kleineren Formaten fest. Diese Werke waren jedoch weit mehr als bloße Übungsobjekte; einige von ihnen fanden sogar den Weg zur Ausstellung in der Royal Academy. Auch in dem Porträt des Herzogs von Cumberland, das heute in der Nationalen Portrait Gallery zu sehen ist, findet sich seine Handschrift, die diesem Werk zugeschrieben wird.

Die Natur seiner Aufträge forderte ihn oft dazu heraus, hochkomplexe Kompositionen zu rekonstruieren. So wurde er beispielsweise damit betraut, die großformatige Familiengruppe des Herzogs und der Herzogin von Marlborough mit ihren Kindern zu kopieren – ein Werk, das heute im Blenheim Palace residiert. Solche Verantwortungspositionen verlangten nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch ein unbestechliches Auge für das kleinste Detail. Da sein Schaffen so eng mit dem Atelier verbunden war, war seine Arbeit oft untrennbar mit den geschäftlichen Bewegungen und den Schulden des Haushalts verknüpft; so wurde in einem Moment sogar eine Kopie einer Familiengruppe von Gläubigern gepfändet.

Hauptwerke und bemerkenswerte Porträts

Ein wesentlicher Teil seines künstlerischen Schaffens bestand darin, die Kompositionen seines Mentors in kleinere, überaus getreue Versionen zu übertragen. Ein solches Meisterwerk ist das im Jahr 1782 entstandene Porträt von William Henry Cavendish-Bentinck, 3. Duke of Portland, das nach einem Gemälde von Reynolds ausgeführt wurde. In dieser Dreiviertel-Studie sitzt der Dargestellte in einem rot gepolsterten Sessel, wobei seine Wange sanft an seiner Hand ruht, während er ein Bündel von Papieren hält. Er ist gekleidet in einen tief purpurroten Samtmantel und eine passende Hose, gekrönt von einer kurzen, gepuderten Perücke, die mit einem schwarzen Band gebunden ist. Die Szenerie wird durch einen Säulenportikus sowie den Blick auf den Himmel und die Bäume ergänzt, während zwei Bronzestatuetten auf einem nahegelegenen Schreibtisch verweilen.

Seine Handschrift findet sich auch im Porträt des Herzogs von Cumberland wieder, welches ebenfalls eine Interpretation nach einem Werk von Reynolds darstellt. Dieses bedeutende Stück wird in der National Portrait Gallery aufbewahrt. Ein weiteres bemerkenswertes Motiv aus seiner späteren Schaffensperiode ist Stephen Henry Hough, ein Porträt, das er um das Jahr 1787 vollendete.

Wo man seine Werke heute bewundern kann

Die Spuren seines künstlerischen Schaffens lassen sich in den stillen Winkeln der britischen Landschaft entdecken. In der Dunham Massey Hall findet man sein um 1782 entstandenes Porträt von William Henry Cavendish-Bentinck, dem 3. Duke of Portland. Der Dargestellte präsentiert sich in einem tiefroten Samtmantel, sitzend in einem rot gepolsterten Sessel, während er in seiner linken Hand ein Bündel Papiere hält. Dieses Werk ist bis heute Teil der Stamford Collection, die vom National Trust verwaltet wird.

In Edinburgh bewahrt die Scottish National Gallery sein Porträt von Stephen Henry Hough auf. Weitere Zeugnisse seiner Meisterschaft finden sich in der National Portrait Gallery in seinem Porträt des Herzogs von Cumberland, das nach einem Werk von Reynolds geschaffen wurde. Diese Kunstwerke sind ein Fenster zu der bemerkenswerten Treue, mit der John Powell seine Kopien ausführte, während er im Hause von Reynolds lebte.

Das Ausmaß seiner engen Verbindung zum Reynolds-Kreis wird zudem im Blenheim Palace deutlich. Dort ist die große Familiengruppe des Herzogs und der Herzogin von Marlborough mit ihren Kindern weiterhin ausgestellt. Diese Komposition befand sich einst in seiner Obhut und entging nur knapp dem Zugriff seiner Gläubiger.

Fragen & Antworten

Welche Kunstwerke von John Powell werden am häufigsten aufgerufen?

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Woher kommt John Powell?

John Powell wurde in Königreich Großbritannien geboren.

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Wie viele Kunstwerke von John Powell können durchstöbert werden?

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Kurzes Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Bei wem war John Powell in Lehre und als Assistent?
Frage 2:
In welcher Stadt befand sich das Porträt von Stephen Henry Hough?
Frage 3:
Was war John Powells primärer Beruf?
Frage 4:
Was fertigte Powell laut Text häufig im Haus von Reynolds an?
Frage 5:
Welche Sammlung beherbergt das Werk „William Henry Cavendish-Bentinck, 3. Duke of Portland (1738-1809) (nach Reynolds)“?