Porträt von John Lessore

Ihr Leitfaden zu den 13 berühmtesten Gemälden von John Lessore

Aktualisiert im November 2026 · sortiert nach unserem Popularitätsindex (Suchanfragen, Aufrufe und Bestellungen für jedes Werk) · 13 Werke von John Lessore in unserem Katalog

Kurz gesagt

Das bekannteste Werk von John Lessore ist Moguls and Starlets, Yellow Tent I (1993). Sie finden es im Government Art Collection in London. Als Nächstes auf der Liste folgen Helen Lessore (1907–1994) und The Letter, Evening (1990). Wir haben 13 Werke von John Lessore in unserem Katalog; dieser Leitfaden präsentiert die 13 bekanntesten, einschließlich des Jahres, des Museums und der Geschichte jedes einzelnen Stücks.

geboren 1939, London Meiste Werke: Abbot Hall Art Gallery

Die 10 wichtigsten Gemälde von John Lessore, die man kennen sollte

Nummern 11 bis 13: mehr Gemälde von John Lessore

Wo Sie die Gemälde von John Lessore sehen können

Die 4 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von John Lessore Gemälde aus dieser Liste
Abbot Hall Art Gallery, KendalAbbot Hall Art Gallery Kendal 3 La plaine, St Pierre, Laure Minervois, Leon Kossoff (b.1926)
Government Art Collection, LondonGovernment Art Collection London 1 Moguls and Starlets, Yellow Tent I
Guildhall Art Galerie, LondonGuildhall Art Galerie London 1 The Letter, Evening
Die University of York, YorkDie University of York York 1 Woman Writing at a Desk

Jahr für Jahr: die bekanntesten Werke von John Lessore

Die zeitlich eingeordneten Werke von John Lessore decken hier einen Zeitraum von 15 Jahren ab, von 1990 bis 2004. Gehen Sie sie Jahr für Jahr durch.

John Lessore: Kurze Antworten zu den Gemälden

Was ist das bekannteste Gemälde von John Lessore?Antwort anzeigen

An der Spitze der Liste steht Moguls and Starlets, Yellow Tent I (1993), Government Art Collection, London. Direkt darauf folgen: Helen Lessore (1907–1994) und The Letter, Evening (1990).

In welchem Alter war John Lessore, als Moguls and Starlets, Yellow Tent I geschaffen wurde?Antwort anzeigen

54 Jahre alt. John Lessore wurde in 1939 geboren, und Moguls and Starlets, Yellow Tent I stammt aus dem Jahr 1993.

Was sind die 10 besten Gemälde von John Lessore?Antwort anzeigen

Moguls and Starlets, Yellow Tent I, Helen Lessore (1907–1994), The Letter, Evening, Architects of the Gallery Masterplan (Edward David Brynmor Jones Jeremy Dixon Charles Robert Saumarez Smith), Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete, Maggie McEleny, Paralympic Swimmer and Gold Medal Winner, Caroline Innes (b.1974), Paralympic Athlete, Six British Paralympic Athletes (Maggie McEleny, seated Caroline Innes Simon Jackson Chris Holmes Noel Thatcher Tanni Grey Thompson, seated), La plaine, St Pierre und Laure Minervois. Das jeweilige Jahr und das Museum finden Sie in der obigen Liste.

Wie viele Werke von John Lessore befinden sich in Ihrem Katalog?Antwort anzeigen

Wir haben 13 Werke von John Lessore in unserem Katalog, datiert von 1990 bis 2004.

In welchen Museen kann man die berühmten Werke von John Lessore sehen?Antwort anzeigen

Die meisten davon finden Sie in Abbot Hall Art Gallery (Kendal), Government Art Collection (London) und Guildhall Art Galerie (London). Die obige Museumsliste enthält die vollständige Aufschlüsselung.

Wann schuf John Lessore seine berühmtesten Werke?Antwort anzeigen

In 2004, mehr als zu jeder anderen Zeit: 4 der 13 auf dieser Seite aufgeführten Werke stammen aus dieser Ära, darunter Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete.

Was sind die ersten und letzten berühmten Werke von John Lessore?Antwort anzeigen

Das früheste Werk hier ist The Letter, Evening (1990); das jüngste ist Maggie McEleny (b.1965), Paralympic Athlete (2004).

Welche berühmten Gemälde von John Lessore befinden sich im Abbot Hall Art Gallery?Antwort anzeigen

Sie können 3 der Werke auf dieser Seite im Abbot Hall Art Gallery, Kendal sehen, darunter La plaine, St Pierre, Laure Minervois und Leon Kossoff (b.1926).

Die Geschichte von John Lessore

Frühe Jahre, Familie und Ausbildung

John Lessore wurde 1939 in London geboren, in einem Haus, in dem die Kunst eine ständige Begleiterin war. Er wuchs als Sohn der Malerin Helen Lessore und des Kunsthändlers Frederick Lessore auf. Die familiären Verbindungen zu diesem Medium waren tief verwurzelt; er war zudem der Neffe des Künstlers Walter Sickert. Inmitten dieser prägenden Persönlichkeiten lernte er, die Welt durch das Prisma von Formen und Kompositionen zu betrachten. Die Wände seines Elternhauses waren mit Werken von Sickert und verschiedenen französischen Malern geschmückt, was ihm bereits in jungen Jahren half, die zugrunde liegende Struktur eines vollendeten Gemäldes zu verstehen.

Seine formale Ausbildung begann an der Chelsea School of Art. Später wechselte er an die Slade School of Fine Art, wo er von 1957 bis 1961 studierte. Während seiner Zeit an der Slade war er ein Schüler von Sir Thomas Monnington, einem Lehrer, den er aufgrund seines außergewöhnlichen Geschicks als Zeichner zutiefst schätzte. Im Jahr 1961 führten ihn seine Studien über die Grenzen Londons hinaus, als er ein Reisestipendium nach Italien gewann. Diese Zeit ermöglichte es ihm, das Spiel von Licht und Form in völlig neuen Kontexten zu beobachten, bevor er schließlich in seine professionelle künstlerische Praxis zurückkehrte.

Technik und künstlerischer Stil

Der Schöpfungsprozess von John Lessore gleicht einer langsamen Akkumulation. Es ist selten zu beobachten, wie er vor einem lebenden Modell sitzt, um ein Porträt in einer einzigen Sitzung festzuhalten. Stattdessen vertraut er auf Skizzen und die Beständigkeit der Erinnerung, wodurch er eine Komposition über einen langen Zeitraum hinweg Schicht für Schicht aufbaut. Diese Methode erlaubt es ihm, über eine bloße visuelle Dokumentation hinauszugehen; er nutzt die Zeitspanne zwischen der Beobachtung und der Ausführung, um die Struktur eines Werkes zu verfeinern. Sein Schaffen ist eine Symbiose aus akribischer Beobachtungsgabe und expressivem Pinselstrich, bei dem die Präzision des Details auf die Freiheit eines fließenden Strichs trifft.

Die Oberfläche seiner Leinwände besitzt eine spürbare physische Schwere. Er nutzt einen charakteristischen Impasto-Stil, bei dem die Farbe in dicken, reliefartigen Schichten aufgetragen wird. Diese Farbkanten dienen nicht nur der Definition einer Form; sie verleihen dem Porträt eine eigentümliche Präsenz und Körperlichkeit. Durch diesen Schichtaufbau gelingt es ihm, subtile Nuancen in Ton und Licht einzufangen, die bei einem flacheren Farbauftrag verloren gehen könnten. Die Farbe selbst wird so zu einem integralen Bestandteil des Charakters des Motivs und verleiht der Wahrnehmung eines Gesichts oder einer Landschaft eine tiefgreifende, taktile Dimension.

Künstlerischer Fokus und Kollaborationen

Sein künstlerischer Schwerpunkt verlagerte sich zunehmend auf die Gesichter von Menschen mit Behinderungen. Er begann, eng mit Paralympioniken zusammenzuarbeiten, und widmete viel Zeit der Dokumentation ihrer Mimik. Dabei fing er sie oft in Momenten stiller Reflexion oder intensiver Konzentration ein. Diese Porträts streben danach, den Menschen hinter dem Athleten zu erfassen, indem sie die tiefe Resilienz in ihren Gesichtszügen beleuchten. Seine Arbeit auf diesem Gebiet hat zu zahlreichen Aufträgen und Auszeichnungen von Organisationen geführt, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen.

Ein bedeutender Teil seines bekanntesten Schaffens ist eng mit seiner Frau Helen Lessore, einer Paralympionistin, verbunden. Durch sie und andere Persönlichkeiten erkundet er die Schnittstelle zwischen körperlicher Entschlossenheit und menschlichem Charakter. Zudem pflegte er einen künstlerischen Dialog durch Porträts anderer Schöpfer, wie etwa seine Darstellung von Leon Kossoff. Diese Kollaborationen zeugen von einem gemeinsamen Interesse an der tiefgreifenden Bedeutung der menschlichen Präsenz.

Hauptwerke und bedeutende Stücke

Sein Pinselstrich verweilt oft in den stillen Momenten einer Szene. In The Letter, Evening, gemalt um 1990, liegt eine tiefe Ruhe in der Komposition. Ähnlich fängt Moguls and Starlets, Yellow Tent I aus dem Jahr 1993 eine ganz spezifische, in sich gekehrte Atmosphäre ein. Diese Werke offenbaren eine Vorliebe für die Art und Weise, wie Licht und Schatten ein Motiv zu einer ganz bestimmten Tageszeit sanft umhüllen.

Ein Großteil seines jüngeren Schaffens widmet sich den Gesichtern jener Menschen, die im Spitzensport Höchstleistungen erbringen. Im Jahr 2004 schuf er Six British Paralympic Athletes, ein Werk, das verschiedene Persönlichkeiten vereint, darunter Maggie McEleny, Caroline Innes, Simon Jackson, Chris Holmes, Noel Thatcher und Tanni Grey Thompson. Sein Porträt von Maggie McEleny, Paralympic Swimmer and Gold Medal Winner, ebenfalls aus dem Jahr 2004, blickt intensiv auf den Menschen hinter der sportlichen Errungenschaft. Diese Gemälde wenden sich nicht von der Realität des Subjekts ab, sondern konzentrieren sich stattdessen auf die tiefe Konzentration und die physische Präsenz des Athleten.

Sein künstlerisches Spektrum reicht jedoch auch über die Architektur der Vergangenheit und die Menschen, die sie bewohnen, hinaus. St James' Church, Peckham, London ist ein viktorianisches Gemälde, das die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes einfängt. Es offenbart eine andere Facette seines Sehens, indem es den Blick vom menschlichen Antlitz hin zur Schwere und Stille eines Gebäudes lenkt.

Wo man seine Werke heute sehen kann

Seine Gemälde sind in verschiedenen öffentlichen Sammlungen in ganz Großbritannien untergebracht. In Kendal beherbergt die Abbot Hall Art Gallery drei seiner Arbeiten. Die Government Art Collection in London bewahrt ein Werk auf, während die Guildhall Art Gallery in London ein weiteres in ihrem Bestand hat. Diese Orte bieten die wunderbare Gelegenheit, seinen meisterhaften Umgang mit Licht und Form hautnah zu erleben.

Weitere Stücke haben ihren Platz in akademischen und nationalen Institutionen gefunden. So besitzt The University of York ein Werk von ihm, und auch die Tate führt das Werk mit dem Titel Allegorical Box in ihrer Sammlung. Diese vielfältigen Bestände ermöglichen es, seine künstlerische Präsenz in ganz unterschiedlichen Räumen zu spüren – von den stillen Hallen der Universität bis hin zu den weitläufigen öffentlichen Galerien.