Das Leben und die Kunst von Gabriel Deluc
In der atlantischen Region der niederen Pyrenäen geboren, offenbarte Gabriel Deluc schon in seiner Kindheit ein außergewöhnliches Talent für die Zeichnung und die Malerei. Sein künstlerischer Werdegang nahm seinen Anfang unter der Anleitung des Malers Léon Bonnat, der ihn in die Obhut von Philippe Jolyet gab. Später studierte Deluc im Atelier von Bonnat in Paris und wurde als Student an die École des Beaux-Arts aufgenommen. Während seiner Zeit in La Ruche pflegte er den Austausch mit namhaften Künstlern wie Ossip Zadkine, Marc Chagall und Alexander Altmann.
Seine professionelle Ausstellungshistorie umfasst Auftritte im Salon des artistes français sowie im Salon des Indépendants. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen:
- Intimité (1906)
- Der Ziegenhirte (Le Chevrier) (1908)
- Der Tanz (oder Der Tanz im heiligen Hain) (1910)
- Portrait de M.lle H.C.
- Portrait de M.me V.
- Frühling
- Portrait de Madame G.D.
Militärdienst und letzte Werke
Mit dem Ausbruch des Krieges meldete sich Deluc bei der französischen Armee, wo er zunächst als Sanitäter diente. Er wurde später zum Zersergeant und schließlich zum Leutnant befördert. Seine letzten künstlerischen Zeugnisse waren Skizzen, die er unmittelbar in den Schützengräben und während der Offensiven anfertigte. Er fiel bei einem Aufklärungszug nahe Souain-Perthes-lès-Hurlus. Sein Vermächtnis findet sich auch in der Musik wieder, da Maurice Ravel das Stück Forlane aus der Suite Le Tombeau de Couperin ihm widmete.