Carl Gustav Klingstedt

1657 - 1734

Kurzbiografie

  • Born: 1657, Riga, Lettland
  • Copyright status: Public domain
  • Nationality: Lettland
  • Died: 1734
  • Top-ranked work: En satyr, en menad och tvenne fauner, sysselsatta med att dra ut en sticka
  • Color intensity: monochrom
  • Top 3 works:
    • En satyr, en menad och tvenne fauner, sysselsatta med att dra ut en sticka
    • Oväntat besök i en konstnärsateljé
    • A Young Woman Distracting a Warrior While One of Her Children Robs Him

Das Leben und die Kunst von Carl Gustav Klingstedt

Carl Gustav Klingstedt war ein schwedischer Miniaturmaler, dessen Lebensweg von 1657 in Riga, Lettland, bis nach Paris, Frankreich, im Jahr 1734 reichte. Sein Weg begann im Militärdienst; nachdem er 1672 in die schwedische Armee eingetreten war, wurde er später französischer Soldat. Im Jahr 1689 vollzog er den entscheidenden Wandel vom Soldaten zum Künstler und widmete sich ganz der Kunst. Seine professionelle Laufbahn führte ihn in die höchsten Kreise, wo er als Zeichner für Maximilian II. Emanuel, den Kurfürsten von Bayern, tätig war, und zudem für Philippe I., den Herzog von Orléans, arbeitete. Während seiner Zeit in Frankreich erhielt er eine Pension des Kardinalministers Guillaume Dubois und war unter den französischen Varianten seines Namens bekannt, Clinchelet, Clinchetet oder Clingetel.

Klingstedt erlangte durch sein außergewöhnliches Geschick große Berühmtheit und wurde aufgrund seiner Detailverliebtheit und vollendeten Ausführung als "Le Raphael des Tabatiers" gepriesen. Sein Werk genoss bei Zeitgenossen höchste Wertschätzung; so schrieb der Ritter Louis de Jaucourt in der l’Encyclopedie über ihn, und selbst Voltaire widmete ihm ein Sonett, um die durch seine Hand eingefangene Schönheit zu feiern. Sein Talent war so beachtlich, dass im Jahr 1712 ein Porträt von ihm von Jean Marc Nattier gemalt wurde.

Technik und Sujets

Als Miniaturmaler war Klingstedt vor allem für das Malen von galanten und oft freizügigen Szenen für Tabakdosen bekannt. Seine Werke sind selten signiert oder datiert und wurden primär auf Pergament mit Tusche, Aquarell oder Gouache ausgeführt. Zudem nutzte er die Emaille-Malerei auf Kupfer sowie Aquarell auf Elfenbein. Ein markantes Merkmal seiner Technik war die Verwendung des Grisaille-Stils, bei dem er seine Palette auf ein Spektrum von Grautönen beschränkte, um den Figuren eine skulpturale Tiefe zu verleihen, die oft durch einzelne farbige Akzente hervorgehoben wurde.

Sein Repertoire an Motiven war äußerst vielfältig und umfasste unter anderem:

Sein künstlerisches Erbe ist in bedeutenden Institutionen bewahrt, darunter der Louvre, das Met, das British Museum, die Wallace Collection und die Tansey Foundation.

Fragen & Antworten

Wo sind die Kunstwerke von Carl Gustav Klingstedt nach Technik gruppiert zu finden?

Um alle Werke von Carl Gustav Klingstedt nach Medium sortiert zu finden, besuchen Sie die Nach Medien sortiert-Seite des Künstlers.

In welche Zeitperioden lässt sich die Karriere von Carl Gustav Klingstedt unterteilen?

Eine chronologische Übersicht des Werks von Carl Gustav Klingstedt ist auf der Werdegang-Seite des Künstlers verfügbar, wo die Kunstwerke kapitelweise in ihrer Entstehungsreihenfolge präsentiert werden.

Welche Farben hat Carl Gustav Klingstedt am häufigsten verwendet?

Die Verwendung von Farbe in den Werken von Carl Gustav Klingstedt, die auf diese Webseite zu finden sind, lässt sich auf der Farbpalette des Künstlers-Seite des Künstlers entdecken.

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Welchen Spitznamen erhielt Klingstedt aufgrund seines Geschicks beim Bemalen von Tabakdosen?
Frage 2:
In welcher Stadt wurde Carl Gustav Klingstedt geboren?
Frage 3:
Welches Medium wurde von Klingstedt häufig für seine Miniaturen verwendet, was oft zu einem Grisaille-Effekt führte?
Frage 4:
Welcher berühmte Philosoph schrieb ein Sonett, um die Schönheit von Maria Karolina Sobieska und Klingstedts Geschicklichkeit zu feiern?
Frage 5:
Welches Museum beherbergt das Werk „Zwei junge nackte Frauen in einer Badewanne“ von Klingstedt?