Die Räumlichkeit der Form

Geboren 1968 in Salzburg, Österreich, hat Bele Marx einen Großteil ihres künstlerischen Schaffens in der Auseinandersetzung mit den Schnittstellen von Raum, Licht und Materie verbracht. Während ihre Wurzeln in der österreichischen Landschaft liegen, hat ihre künstlerische Praxis weitgehend in Wien ihr Zentrum gefunden. Ihr Werk bewegt sich oft über die traditionellen Grenzen der Leinwand hinaus; sie sucht vielmehr nach einem Verständnis dafür, wie Objekte und Schatten mit den Umgebungen interagieren, die sie bewohnen. Diese tiefe Beschäftigung mit der Art und Weise, wie Wahrnehmung durch physische Präsenz geformt wird, prägt maßgeblich ihr gesamtes Schaffen.

Ihr Ansatz ist häufig durch eine besondere Sensibilität für das Ephemere gekennzeichnet. Anstatt sich ausschließlich auf permanente Strukturen zu konzentrieren, erforscht sie oft, wie Licht und Linie einen Raum verzerren oder neu definieren können. Dieses Interesse am Unfassbaren zeigte sich besonders deutlich in ihren kollaborativen Installationen, in denen das Zusammenspiel von Schatten und Draht abstrakte Strukturen schuf, die das Empfinden des Betrachters für Tiefe und Leere herausforderten.

Kollaborative und öffentliche Interventionen

Die Praxis von Bele Marx definiert sich oft durch einen Dialog mit anderen Schöpfern und der spezifischen Geschichte der Orte, die sie betritt. Ihr Werk ist kein einsames Unterfangen, sondern eine Antwort auf die Architektur und den sozialen Kontext des vorgegebenen Raumes. Dies wird in mehreren Schlüsselprojekten deutlich:

  • Die Rauminstallation aufhänger, die silberfarbene Drahtbügel nutzte, um abstrakte Linienstrukturen auf die Wände zu projizieren.
  • Die Intervention Rektorenfasten – ins licht gerückt aus dem Jahr 2017, die sich mit den historischen Tischen der Universität Wien auseinandersetzte.
  • Die Ausstellung Wo Göttinnen entstehen – Les dieux en chantier aus dem Jahr 2019, ein Projekt im Auftrag des Paracelsus Bad & Kurhaus in Salzburg.
  • Die Ausstellung Birds aus dem Jahr 2025 in der Stadtgalerie Museumspavillon in Salzburg, welche die Beziehung zwischen Kunst, Natur und Geschichte untersuchte.

Die Materialität der Präsenz

In ihrem späteren Werk treten die Themen Natur und Geschichte immer deutlicher hervor. Indem sie Orte wie den Museumspavillon in Salzburg nutzt – einen Raum, der einst als Voliere diente –, verbindet sie die biologische Realität der Vögel mit der Kulturgeschichte des Ortes. Diese Arbeitsweise ermöglicht es ihr, die Kluft zwischen der physischen Welt und den konzeptionellen Ideen, die sie durchdringen, zu überbrücken. Ihr Werk bleibt eine fortwährende Studie darüber, wie wir die Objekte um uns herum und die Räume, die sie einnehmen, wahrnehmen.

Fragen & Antworten

Gibt es eine Zeitachse der Werke von Bele Marx?

Die Kunstwerke von Bele Marx können in chronologischer Reihenfolge auf der Zeitstrahl der Kunstwerke-Seite des Künstlers eingesehen werden.

Wo kann ich alle Kunstwerke von Bele Marx entdecken?

Alle Werke von Bele Marx auf diese Webseite können auf der Alle Kunstwerke-Seite des Künstlers durchstöbert werden.

Kann ich die Werke von Bele Marx nach Farben sortiert entdecken?

Auf der Seite Farbindex sind die Kunstwerke von Bele Marx nach Farben sortiert.

Welche Farben hat Bele Marx am häufigsten verwendet?

Die Verwendung von Farbe in den Werken von Bele Marx, die auf diese Webseite zu finden sind, lässt sich auf der Farbpalette des Künstlers-Seite des Künstlers entdecken.

Kurzes Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Bele Marx geboren?
Frage 2:
In welcher Stadt lebt und arbeitet Bele Marx derzeit?
Frage 3:
In welchem Jahr wurde das Werk 'Without Title' im Katalog erfasst?
Frage 4:
Mit welcher Künstlerin arbeitete Bele Marx an der Rauminstallation 'aufhänger' zusammen?
Frage 5:
Was ist der Beruf von Bele Marx gemäß den bereitgestellten Daten?