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The Hell Courtesan

  • Entstehungsdatum1850
  • Abmessungen165.0 x 101.0 cm

Entdecken Sie Utagawa Kuniyoshi (1798-1861), Meister des japanischen Ukiyo-e! Seine Kriegerbilder, fantastischen Landschaften & innovative Kunst verbinden Tradition mit westlichen Einflüssen.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Zur handgemalten Reproduktion wechseln Zur handgemalten Reproduktion wechselnZum Bild wechseln Zum Bild wechseln)

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Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir die Auswahl eines Maßes aus der vordefinierten Liste, um die ursprünglichen Proportionen zu bewahren.

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Mengenrabatt verfügbar

Gesamtpreis

$ 62

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The Hell Courtesan

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 62

Sammlerstück-Beschreibung

This dazzling, nearly life-size, portrayal of a courtesan commands our attention because of the sumptuously patterned robes showing gory scenes of the Buddhist hell, presided over by Enma-ō, a wrathful god in Buddhism who judges the dead and presides as the King of Hell. Seated on throne, he is surrounded by seven of his judges while he reviews and records the misdeeds of the recently deceased, some of whom are prostrated in terror before him. Surrounding the central image of King Enma’s court are gory scenes of punishments of hell with demons presiding over sinners being variously tortured, burnt, and boiled.The subject is a woman of medieval times in Japan who worked in the Takasu district of Osaka and who was known as the Hell Courtesan, (Jigoku Dayū). Jigoku, literally “hell,” was also a term referring to unlicensed courtesans, while tayū (read dayū in combination with jigoku) was the term for the highest-ranking courtesan. In this portrayal, the woman’s high status is recognizable through her ornate hair adornments and luxurious, layered garments. Jigoku is said to have achieved redemption through an encounter with the fifteenth-century Zen monk Ikkyū (1394–1481), son of an emperor and forty-seventh abbot of the great Rinzai Zen temple Daitokuji in Kyoto. Although one of most venerable monks in the history of medieval Buddhism, Ikkyū was notorious for pursuing the path of enlightenment while enjoying the sensual pleasures of drink and cavorting with prostitutes. He mocked the hypocrisy of other monks who adopted a holier-than-thou attitude. According to legend, on his first encounter with Jigoku, he composed the opening stanza of a linked verse (renga):Kikishi yorimite osoroshikiJigoku kanaThough I had heardall about “Hell,”seeing the real thing—more daunting still!The Hell Courtesan"s beauty was osoroshiki, which can mean “frightening.” as in the case of the Buddhist hell, or “daunting,” to describe the attractions of this femme fatale. Jigoku, a woman of many talents, immediately improvised the final stanza:Iki-kuru hito moochizarameyawaEven the living who draw nearcannot but fall into the abyss!(Trans. John T. Carpenter)By cleverly alluding to men who are ensnared by the beauty of courtesans, Jigoku revealed herself already enlightened in a worldly sense, and Monk Ikkyū was to direct her on the path to spiritual redemption. The apocryphal story was updated by the popular writer and ukiyo-e artist Santo Kyōden (Kitao Masanobu, 1761–1816) in Stories of drunken enlightenment in Japan (Honchō suibodai zenden), illustrated by Utagawa Toyokuni and published in 1809. This book inspired numerous nineteenth-century paintings of the Hell Courtesan including by prominent artists Kuniyoshi, Kunichika, and at the fin-de-siecle, by Kawanabe Kyōsai. The story was even more widely popularized when the play Ikkyū’s Tale of Hell (Ikkyū jigoku banashi) by the leading Kabuki dramatist, Kawatake Mokuami (1816–1893), was performed at the Ichimura theater in Tokyo in 1865. Actor prints commemorating the play, including one by Kunisada II, circulated widely. In the Kabuki version of events, Ikkyū enters a brothel and meets the courtesan Jigoku. As he dances with women in the brothel Jikoku peeps from behind a screen and to her astonishment sees that Ikkyū’s voluptuous companions have shriveled to their bare bones. The vision of dancing skeletons vanishes when she rejoins the group, but still viewers were reminded of the underlying Buddhist truth that beneath even the most glamorous facade lurks inevitable old age and death. In the play, Jigoku finds enlightenment with this graphic demonstration of human impermanence.

Über den Künstler

Der Maestro des künstlerischen Zenits von Edo

Utagawa Kunisada, geboren als Sumida Shōgorō IX. im lebendigen Viertel Honjo, Japan, gilt zweifellos als der berühmteste Ukiyo-e-Künstler des 19. Jahrhunderts. Sein unermüdliches Schaffen und sein beispielloser kommerzieller Erfolg festigten seine Position als Titan unter seinen Zeitgenossen – Hiroshige, Hokusai und Kuniyoshi – und etablierten ihn als den unangefochtenen Meister des Farbholzschnitts während der Edo-Zeit. Während europäische Sammler diese Meister anfangs als den klassischen Ukiyo-e-Künstlern unterlegen betrachteten, hat eine Renaissance der Wertschätzung in der Mitte des 20. Jahrhunderts Kunisadas Ansehen zu Recht emporgehoben und ihn als eine der bedeutendsten Figuren der japanischen Kunstgeschichte anerkannt.

Kunisadas prägende Jahre waren von familiärer Stabilität geprägt, die aus dem bescheidenen Fährdienst seines Vaters resultierte – ein Umstand, der ihm ein Maß an finanzieller Sicherheit ermöglichte, das für Künstler seiner Zeit ungewöhnlich war. Sein Vater, ein Amateurdichter, pflanzte in Kunisada eine tiefe Leidenschaft für Literatur und künstlerischen Ausdruck ein. Als der legendäre Toyokuni I., die dominierende Figur der Utagawa-Schule und ein renommierter Kabuki-Designer, sein angeborenes Talent erkannte, nahm er Kunisada als Lehrling unter seine Fittiche. Diese Ausbildung vermittelte unschätzbares Wissen über die Theaterkunst und die Techniken des Druckhandwerks, was Kunisadas Verbindung zur Utagawa-Linie festigte. Der Ateliername kuni-sada, abgeleitet vom Nachnamen Toyokuni I., symbolisierte dieses Erbe und nahm Kunisadas eigenes dauerhaftes Vermächtnis als führende Kraft auf diesem Gebiet vorweg.

Meisterschaft der Farbe und des Charakters

Im Laufe seiner blühenden Karriere wurde Kunisada zu einem Meister darin, die vergängliche Schönheit der „fließenden Welt“ einzufangen. Sein Werk zeichnet sich durch die extraordinary Fähigkeit aus, seinen Motiven durch lebendige Farben und akribische Details Leben einzuhauchen. Er erreichte beispiellosen Erfolg in mehreren verschiedenen Genres:

  • Yakusha-e: Seine ikonischen Porträts von Kabuki-Schauspielern, die die dramatische Intensität und die stilisierten Bewegungen der Bühne mit psychologischer Tiefe einfingen.
  • Bijin-ga: Seine exquisiten Darstellungen schöner Frauen, bei denen er fließende Linien und komplizierte Muster nutzte, um Eleganz und Anmut zu vermitteln.
  • Musha-e: Seine dynamischen Drucke legendärer Krieger und historischer Szenen, die seine Beherrschung von Action und Komposition unter Beweis stellten.

Die technische Brillanz Kunisadas lag in seiner Fähigkeit, die Grenzen des Holzschnitts zu erweitern. Er nutzte eine reiche Palette, die synonym mit der Ästhetik des späten Edo-Japans wurde. Seine Kompositionen waren nicht bloß dekorativ; sie waren erzählerische Kraftwerke, welche den sozialen Puls der Ära widerspiegelten – vom hohen Drama des Theaters bis hin zur stillen Eleganz des Teehauses.

Vermächtnis und historische Bedeutung

Die historische Bedeutung von Utagawa Kunisada kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er war nicht nur ein Maler, sondern ein kultureller Chronist, der den Zenit der urbanen Kultur von Edo dokumentierte. Sein Werk überbrückte die Kluft zwischen traditioneller Handwerkskunst und dem aufstrebenden kommerziellen Kunstmarkt und machte hochwertige Kunst einem breiten Publikum zugänglich. Obwohl sein Ruhm in der frühen Neuzeit im Westen eine Phase relativer Bedeutungslosigkeit erlebte, hat die zeitgenössische Forschung ihn als einen zentralen Pfeiler der japanischen Kunst zurückgewonnen.

Heute blicken wir auf Kunisada nicht nur als einen Nachfolger von Toyokuni I. zurück, sondern als einen Künstler, der die Möglichkeiten des Ukiyo-e-Mediums neu definiert hat. Sein Einfluss ist in der Entwicklung des Grafikdesigns und der anhaltenden Verehrung des japanischen Druckhandwerks weltweit sichtbar. Kunisada zu studieren bedeutet, den eigentlichen Herzschlag des Japans des 19. Jahrhunderts zu erleben, eingefangen in Tinte, Pigment und Holz.

Kunisada

Kunisada

1786 - 1865 , Japan

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Ukiyo-e
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Toyokuni I']
  • Date Of Birth: 1786
  • Full Name: Utagawa Kunisada
  • Nationality: Japanisch
  • Notable Artworks:
    • Die Geschichte der Helden der acht Hunde
    • Tokyo Civilization Famous Places: Contests: Ginza Brick Stone
  • Place Of Birth: Honjo, Japan