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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Big Self-Portrait

Name Klasse Datum

Chuck Close, Big Self-Portrait (1968), Walker Art Center. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Chuck Close artsdot.com/de/artists/chuck-close_de/
Lebensdaten des Künstlers
1940 – ?
Gemalt
1968
Medium
Black and White Photography
Bewegung
Contemporary Realism Living artists painting the real world with traditional skill, often from photographs as well as from life.
Ausgestellt in
Walker Art Center artsdot.com/de/museums/walker-art-center-minneapolis_de/
Artistic style
Hyperrealism
Notable elements or techniques
Grid system, hyperdetailed rendering
Subject or theme
Self-portraiture, Identity

Im Kontext

Big Self-Portrait — Chuck Close

Entstehungsjahr

  1. 1940
  2. 1950
  3. 1960

Schattiert: das Lebenswerk von Chuck Close (1940–?) ▲ dieses Werk, 1968

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalo Green #2e2623

    Gespeicherte Palette

    • #2E2623
    • #B3ABA7
    • #766B68
    • #E6E5E5
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Phthalo Green
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Big Self-Portrait — Chuck Close

    The Unblinking Gaze: An Encounter with Chuck Close's Self-Portraiture

    To stand before a work like Big Self-Portrait is not merely to observe a likeness; it is to confront an intensely rendered meditation on identity itself. Created in 1968, this piece by Chuck Close captures the artist at a pivotal moment, presenting a self that feels both intimately known and profoundly alien. The composition is a masterful study in compression, tightly framing the head and shoulders until the viewer has no escape from the subject’s direct, almost challenging gaze. It is a portrait stripped down to its most fundamental elements—the architecture of bone, the texture of skin, the weight of expression.

    A Symphony of Detail: Technique and Hyperrealism

    What immediately arrests the eye is the sheer, breathtaking level of detail. Close’s signature technique, which involves translating photographic reality onto canvas through a meticulous grid system, results in an effect that borders on the microscopic. Here, every pore, every strand of wavy hair falling across the forehead, and the subtle shadow beneath the jawline are rendered with painstaking precision. The work operates within a stark grayscale palette, forcing the viewer to appreciate value—the dramatic interplay between deep blacks and brilliant whites. This hyperrealistic approach transforms paint into an illusion of texture, making the flat surface seem palpably three-dimensional.

    Symbolism in Shadow and Light

    The subject matter, a self-portrait, inherently invites introspection. It becomes less about the man depicted and more about the act of representation itself—how we choose to see ourselves, and how others perceive us. The inclusion of the cigarette held between the lips adds a layer of potent symbolism; it can be read as an emblem of artistic rebellion, a momentary pause, or simply the casual accoutrement of a thinking mind at work. The lighting, diffused yet directional from above and slightly to the left, sculpts the features with gentle shadows, giving weight and narrative depth to what is fundamentally a study in visual data.

    Bringing the Masterpiece Home: Reproduction for Modern Spaces

    Owning a reproduction of Big Self-Portrait allows one to integrate this monumental piece of art history into a contemporary living space. While the original demands an appreciation for its scale and painstaking labor, our hand-painted reproductions capture the essence—the arresting gaze, the textural complexity, and the emotional weight—in a format suitable for any collector’s vision. Imagine this intense study anchoring a sophisticated drawing room or gallery wall; it serves not just as decoration, but as a focal point for deep contemplation, inviting conversation about art, selfhood, and the enduring power of the human portrait.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Chuck Close

    Geboren in Monroe, Vereinigte Staaten von Amerika

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: 5. Juli 1940, Monroe, Washington

    Gestorben: 19. August 2021, Oceanside, New York

    Close's frühes Leben war geprägt von einer neuromuskulären Erkrankung und Legasthenie, was in seiner Kindheit Herausforderungen mit sich brachte.

    Er besuchte das Everett Community College (1958–1960), bevor er seine höhere Ausbildung an der University of Washington (B.A., 1962) fortsetzte.

    Weitere Studien umfassten die Yale Summer School of Music and Art (1961) und die Yale University (BFA, 1963; MFA, 1964).

    Er erhielt 1964 ein Fulbright-Stipendium, um an der Akademie der Bildenden Künste in Wien zu studieren.

    Künstlerische Entwicklung und Stil

    Close ist bekannt für seine fotorealistischen und hyperrealistischen Porträts, oft in großem Maßstab ausgeführt.

    Anfangs von Expressionismus beeinflusst, wechselte er Ende der 1960er Jahre zum Fotorealisme.

    Seine Technik umfasste die Verwendung eines Rastersystems, um fotografische Bilder auf große Leinwände zu übertragen und Details sorgfältig mit Acrylfarben und Airbrush-Techniken nachzubilden.

    Er erforschte im Laufe seiner Karriere verschiedene Medien und Techniken, darunter Fingerabdruckmuster und Farbprintingverfahren.

    Ein charakteristisches Merkmal von Closes Werk ist die Betonung von Unvollkommenheiten – blutunterlaufene Augen, gebrochene Kapillaren –, die sowohl die mechanischen Einschränkungen der Fotografie als auch die inhärenten Fehler menschlicher Gesichtszüge hervorheben.

    Wichtige Errungenschaften und Innovationen

    Close's großformatigen Porträts erlangten in den 1970er Jahren weitreichende Anerkennung und etablierten ihn als führende Figur im Fotorealismus.

    Seine "Fingerabdruck-Serie" demonstrierte einen innovativen Ansatz für Textur und Abstraktion, wobei er seine eigenen Fingerabdrücke nutzte, um subtile Farbverläufe zu erzeugen.

    Trotz einer Lähmung durch eine Okklusion der anterioren Spinalarterie im Jahr 1988 malte Close weiter und passte seine Methoden an, sogar mit dem Mund.

    Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und befinden sich in bedeutenden Museumsbeständen wie dem Art Institute of Chicago, dem Museum of Modern Art (New York) und der Tate Gallery (London).

    Einflüsse und historische Bedeutung

    Close nannte Jackson Pollock als frühen Einfluss und erwähnte einen entscheidenden Moment, als er Pollocks Farbkleckstechnik im Seattle Art Museum sah.

    Seine Arbeit stellte traditionelle Vorstellungen von Porträts in Frage, indem sie mechanische Reproduktion und objektive Beobachtung betonte.

    Close's Erkundung von Maßstab, Detail und Prozess hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Fotorealismus und der zeitgenössischen Kunst.

    Er wird für seine Fähigkeit anerkannt, Fotografie in monumentale Gemälde zu verwandeln, die Themen wie Identität, Wahrnehmung und Repräsentation erforschen.

    Bemerkenswerte Werke

    Barack Obama Diptychon: Ein auffälliges Schwarz-Weiß-Porträt des ehemaligen Präsidenten Barack Obama.

    Big Self-Portrait: Ein frühes Selbstporträt, das seine großformatige Rastertechnik demonstriert.

    Self-Portrait Spitbite White on Black: Ein digitales Mosaik-Selbstporträt, das pixelige Details zeigt.

    Mark: Ein kraftvolles Porträt des Künstlers Richard Serra.

    Nat: Ein Porträt eines Freundes, bemerkenswert für seine detaillierte Wiedergabe.

    Museum

    Walker Art Center

    Ausgestellt in Minneapolis, Vereinigte Staaten von Amerika

    Das Walker Art Center: Ein Zentrum für zeitgenössische Kreativität in Minneapolis

    Im Herzen von Minneapolis, eingebettet zwischen den malerischen Seen und der pulsierenden Energie der Metropolregion Twin Cities, befindet sich das Walker Art Center – ein Ort, an dem die Kunst des 21. Jahrhunderts lebendig wird. Gegründet im Jahr 1940 als visionäres Projekt des Holzfällers Thomas Barlow Walker, hat sich das Museum zu einem der bedeutendsten und innovativsten Museen für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten entwickelt. Es ist ein Ort, der nicht nur Werke von Weltruf präsentiert, sondern auch eine lebendige Plattform für interdisziplinäre Kreativität und gesellschaftliche Auseinandersetzung bietet – ein wahrer Schatzkästchen für Kunstliebhaber, Sammler und alle, die sich von künstlerischer Innovation inspirieren lassen möchten.

    Das Walker Art Center ist mehr als nur ein Museum; es ist ein dynamisches Zentrum, das ständig neue Wege beschreitet. Die Sammlung umfasst über 13.000 Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Medienkunst, Fotografie, Drucke und Bücher – eine beeindruckende Vielfalt, die von etablierten Größen bis hin zu aufstrebenden Talenten reicht. Besonders hervorzuheben sind die Werke von Chuck Close, dessen großformatige Selbstporträts und fotorealistische Gemälde einen faszinierenden Einblick in die Welt der menschlichen Darstellung bieten; Franz Marc, dessen leuchtende Pferde in "Die großen blauen Pferde" eine einzigartige emotionale Tiefe entfalten; Edward Hopper, dessen ikonische Werke wie "Office at Night" die Einsamkeit und das Verlangen des modernen Lebens einfangen; Andy Warhol, dessen Pop-Art-Serien wie "16 Jackies" unsere Wahrnehmung von Kunst und Gesellschaft herausfordern; und Yves Klein, dessen monochromen Skulpturen und blauen Kunstwerke eine meditative Erfahrung schaffen. Doch das Museum ist weit mehr als nur seine Sammlung – es ist ein Ort der Begegnung, des Dialogs und der Inspiration.

    Architektur und Raumgestaltung

    Die Architektur des Walker Art Center ist ebenso beeindruckend wie die Kunst, die sie beherbergt. Das Gebäude, entworfen vom renommierten Architekten Edward Larrabee Barnes und 1971 eröffnet, verkörpert einen eleganten, modernen Stil, der sich harmonisch in das Stadtbild von Minneapolis einfügt. Die Erweiterung von 2005 durch die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron fügte dem Museum eine weitere Dimension hinzu – ein scheinbar schwebendes Würfelgebäude, dessen metallene Fassade das Licht auf faszinierende Weise reflektiert und den Kontrast zwischen Tradition und Moderne perfektioniert. Die großzügigen Ausstellungsflächen, die durch klare Linien und viel Tageslicht gestaltet sind, schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und Konzentration – ideal für die bewusste Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst.

    Geschichte und Entwicklung

    Die Geschichte des Walker Art Center ist eng mit der Entwicklung von Minneapolis verbunden. Ursprünglich als Kunstgalerie im Haus des Holzhändlers Thomas Barlow Walker gegründet, wurde das Museum 1927 formell als die Walker Art Gallery etabliert. In den 1940er Jahren erhielt es durch die Unterstützung des Federal Art Project eine wichtige Impulse und entwickelte sich zu dem heutigen Walker Art Center. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Museum immer wieder neu erfunden, seine Sammlung erweitert und sein Programm diversifiziert – von klassischen Ausstellungen bis hin zu experimentellen Performances. Das Engagement für zeitgenössische Kunst und die Förderung aufstrebender Künstler sind seit jeher zentrale Werte des Museums.

    Einzigartige Angebote und besondere Highlights

    Das Walker Art Center zeichnet sich durch seine einzigartige Kombination aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen und öffentlichen Programmen aus. Neben der beeindruckenden Sammlung zeitgenössischer Kunst bietet das Museum ein lebendiges Darstellungszentrum, in dem Tanz-, Theater-, Musik- und Sprechkunstaufführungen stattfinden. Der Minneapolis Sculpture Garden, der direkt neben dem Museum liegt, ist ein weiteres Highlight – ein weitläufiger Freiraum mit großformatigen Skulpturen und Installationen, die zum Verweilen und Entdecken einladen. Besondere Erwähnenswert sind die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen, die sich mit aktuellen Themen und künstlerischen Trends auseinandersetzen, sowie die zahlreichen Workshops und Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene. Das Museum ist stets bemüht, Kunst zugänglich zu machen und eine breite Öffentlichkeit anzusprechen.

    Das Walker Art Center heute

    Heute ist das Walker Art Center ein international renommiertes Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur. Es spielt eine wichtige Rolle in der künstlerischen Landschaft von Minneapolis und darüber hinaus, indem es innovative Ideen fördert, neue Talente entdeckt und einen Raum für Dialog und Austausch schafft. Mit seiner beeindruckenden Sammlung, seiner architektonisch ansprechenden Räumlichkeiten und seinem vielfältigen Programm ist das Walker Art Center ein Muss für alle Kunstinteressierten – ein Ort, der inspiriert, herausfordert und zum Nachdenken anregt.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Big Self-Portrait

    artsdot.com/de/art/download/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Close, Chuck. Big Self-Portrait. 1968, Walker Art Center. https://artsdot.com/de/art/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/
    APA
    Close, Chuck (1968). Big Self-Portrait [Painting]. Walker Art Center. https://artsdot.com/de/art/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/
    Chicago
    Chuck Close. Big Self-Portrait. 1968. Walker Art Center. https://artsdot.com/de/art/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/
    Harvard
    Close, Chuck (1968) Big Self-Portrait. Walker Art Center. Available at: https://artsdot.com/de/art/chuck-close-big-self-portrait-D2DR7V-en/

    Genau hinsehen

    Big Self-Portrait — Chuck Close

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, hyperrealism, face. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Barack Obama by Chuck Close (2013), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Big Self-Portrait — Chuck Close

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. What is the title of the artwork described?

      • A Self-Portrait Grid
      • B Big Self-Portrait
      • C Monroe Study
    2. 2. In what year was 'Big Self-Portrait' created?

      • A 2021
      • B 1968
      • C 1940
    3. 3. What is the dominant color palette used in this artwork?

      • A Vibrant primary colors
      • B Grayscale (black, white, and shades of gray)
      • C Earth tones
    4. 4. Which artistic technique is central to Chuck Close's style, as seen in this portrait?

      • A Impasto painting
      • B Pointillism/Grid system replication
      • C Watercolor wash
    5. 5. What element is noted in the composition that might symbolize rebellion or artistic expression?

      • A The dark-rimmed glasses
      • B The long, wavy hair
      • C A cigarette held between his lips

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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