Self-Portrait
Drawing
WallArt
Pre-Raphaelite Revival
1859
19th Century
17.0 x 15.0 cm
Tate Britain
Giclée / Kunstdruck
Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen.
P118B $10
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W106C $8
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W307PJ $10
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Self-Portrait
Giclée / Kunstdruck
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Beschreibung des Sammlerstücks
A Glimpse into the Soul: The Introspective World of Simeon Solomon
In the quiet, monochromatic depths of Simeon Solomon’s 1859 Self-Portrait, we encounter more than just a mere likeness; we witness a profound moment of psychological vulnerability. This delicate drawing, rendered with the sensitive touch characteristic of the early Pre-Raphaent era, captures a figure lost in deep contemplation. The subject, possessing long, elegantly styled hair and a pensive gaze that drifts toward an unseen horizon, serves as a window into the artist's internal landscape. Through the masterful use of light and shadow in this black and white medium, Solomon invites the viewer to share in a private moment of introspection, where the boundaries between the creator and the creation begin to blur.
The composition is enriched by a subtle sense of place, featuring a window that frames the subject against a backdrop containing a hanging painting. This layering of imagery—a portrait within a portrait—adds a sophisticated depth to the work, suggesting the layers of identity that Solomon himself navigated throughout his complex life. The interplay between the physical setting and the emotional weight of the expression creates a tension that is both haunting and beautiful, making this piece an exquisite example of how Victorian artists utilized domestic intimacy to explore much larger, universal themes of longing and self-discovery.
Symbolism and the Pre-Raphaelite Spirit
To understand this work, one must look through the lens of the Pre-Raphaelite movement, a period defined by an intense devotion to detail and a fascination with symbolic truth. While Solomon’s later works became famous for their explorations of Jewish identity and classical mythology, this early self-portrait reveals the foundational seeds of his artistic preoccupation: the exploration of the "inner self." The soft textures of the hair and the flowing drapery of the dress are not merely decorative; they represent a tactile connection to the physical world that contrasts sharply with the ethereal, distant gaze of the subject.
For the discerning collector or interior designer, this piece offers a unique opportunity to introduce a sense of historical gravity and poetic melancholy into a space. The artwork functions as a focal point of quietude, perfect for a study, a library, or a gallery wall where conversation and reflection are encouraged. Its monochromatic palette ensures a timeless elegance, allowing it to integrate seamlessly into both classical and contemporary decor, providing a sophisticated touch of Victorian romanticism that transcends the passing trends of modern design.
A Timeless Legacy for the Modern Collector
Owning a reproduction of such a significant piece is an act of preserving a fragment of art history. Solomon’s life, marked by both immense brilliance and profound tragedy, imbues his work with an emotional resonance that remains palpable over a century later. This Self-Portrait stands as a testament to the power of the line and the depth of the human spirit. It is a piece that does not merely decorate a room but breathes life into it, offering a continuous dialogue between the nineteenth-century artist and the modern observer.
Whether you are drawn to the technical precision of the drawing or the evocative atmosphere of the Victorian era, this work serves as an enduring inspiration. It invites anyone who views it to pause, to look inward, and to find beauty in the quietest moments of existence.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Ein Leben zwischen Schönheit und Skandal: Die Welt von Simeon Solomon
Simeon Solomon, ein Name, der in den Annalen des viktorianischen Kunstbetriebs mit Ehrfurcht und Bedauern geflüstert wurde, nimmt eine einzigartige und oft tragische Stellung unter den Präraffaeliten ein. Geboren 1840 in London im Hause eines wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilien – das achte und letzte Kind von Michael (Meyer) Solomon und Künstlerin Kate Levy – war sein Leben eine Geschichte außergewöhnlicher künstlerischer Versprechen, die durch gesellschaftliche Vorurteile und persönliche Dämonen abrupt unterbrochen wurde. Er unterschied sich von vielen seiner Zeitgenossen, die ein langwieriges und gefeiertes Leben führten, indem sein Weg durch einen Schicksalsschlag verändert wurde – doch sein Werk hält weiterhin Gefahren bereit und inspiriert zum Nachdenken für kommende Generationen. Er war nicht nur ein Maler; er war ein kultureller Spiegel, der die Komplexitäten Englands im viktorianischen Zeitalter widerspiegelte und sich damit auseinandersetzte: Glaube, Begehren und Identität in einer schnell wechselnden Welt.Frühe Einflüsse und künstlerische Entwicklung
Solomons künstlerische Ausbildung begann innerhalb seiner Familie. Seine Mutter besaß eine amateurhafte Begabung für Miniaturenmalerei, während seine älteren Brüder Abraham und Rebecca Solomon waren beide etablierte Künstler, die bei der Royal Academy ihre Kunstwerke ausstellten. Es war von ihnen, insbesondere sein Bruder Abraham, dass Simeon seine erste Ausbildung erhielt – er lernte die Grundlagen des Zeichnungs und Kompositions kennen. Er studierte offiziell an Carey’s Art Academy im Jahr 1852 bevor er sich im Jahr 1856 für die angesehenste Royal Academy Schulen einschrieb. Dieser Zeitraum erwies sich entscheidend, denn er brachte ihn mit der aufkommenden Präraffaeliten Bewegung durch Dante Gabriel Rossetti in Kontakt. Der Begegnung mit Rossetti und Freundschaften mit Edward Burne-Jones und Algernon Charles Swinburne prägte seine künstlerischen Vorstellungen tiefgreifend. Er übernahm ihre Verpflichtung zu detaillierter Realismus, lebhaften Farbpaletten und einer Faszination für Literatur, Mythologie und religiöse Erzählungen. Frühe Werke wie *Isaac Offered* (1858) zeigen diese erste Einwirkung auf beeindruckende Weise – sie zeichnen sich durch eine präzise Aufmerksamkeit zum Detail und einen dramatischen Erzählstil aus, der typisch für die Präraffaeliten ist. Doch Solomon begann schnell seinen eigenen Weg zu gehen und infundierte seine Gemälde mit einer einzigartigen Vision.Themen von Glauben, Begehren und Identität
Solomons künstlerisches Werk war außergewöhnlich vielfältig und umfasste biblische Szenen, klassische Mythologie und Genrebilder, die das jüdische Leben und Rituale darstellten. Er fand besondere Inspiration im Alten Testament und schuf Werke wie *Moses* (1860) und *Shadrach, Meshach, und Abednego* (1863), die mit seinem eigenen kulturellen Hintergrund resonierten. Doch es war seine Auseinandersetzung mit klassischen Themen, die ihn wirklich von seinen Zeitgenossen abhob – Gemälde wie *In the Temple of Venus* (1863) und *Bacchus* (1867) offenbaren eine Faszination für Sinnlichkeit und Schönheit, oft durchzogen von Melancholie und Sehnsucht. Diese Werke geben auch Hinweise auf Solomons zunehmendes Interesse am homoerotischen Begehren – ein Thema, das er sich später noch expliziter – und gefährlicher – zu eigen machte. Seine Verbindung mit Algernon Charles Swinburne, dessen Poesie Liebe und Begehren als Herausforderung für viktorianische Moral betrachtete, beeinflusste ihn zweifellos maßgeblich und führte dazu, dass er eine Reihe von Gemälden erschuf, die klassische Allegorie oder biblische Erzählungen verwendeten. Solomon war einer der ersten Künstler, der offen homoerotische Themen darstellte – zwar oft verschleiern in klassischen Allegorie oder biblischen Erzählungen. Seine Kunst wurde ein subtiler Kommentar zur gesellschaftlichen Ordnung des viktorianischen Zeitaltes und deutete auf verborgene Leidenschaften und unerfüllte Sehnsucht hin. Er war einer der ersten Künstler, der offen homoerotische Themen darstellte – zwar oft verschleiern in klassischen Allegorie oder biblischen Erzählungen.Skandal, Niedergang und bleibendes Erbe
Das Jahr 1873 markierte einen erschütternden Wendepunkt in Solomons Leben. Seine Verhaftung aufgrund eines sexuellen Aktes in einem öffentlichen Urinal brachte schnelle und brutale Folgen mit sich – obwohl er eine relativ leichte Strafe erhielt, zerbrach sein Ruf und beendete effektiv seine Karriere als öffentlich ausgestellter Künstler. Eine weitere Verhaftung im Jahr 1874 führte zu einer drei Monate langen Haftstrafe und wurde durch einen Strafgeld von £100 ersetzt – jedoch Solomons Leben fand keine Wiederbelebung nach diesem Ereignis. Er lebte eine Einsamkeit aus und arbeitete weiterhin, meist unter schwierigen Umständen. Sein Tod im Jahr 1905 aufgrund von Komplikationen im Zusammenhang mit Alkoholismus ging weitgehend unbemerkt über das breite Publikum hinaus. In den letzten Jahrzehnten gab es jedoch eine zunehmende Neubewertung seines Werkes und Lebens – Retrospektiven im Birmingham Museum & Art Gallery (2005-6) und der Ben Uri Galerie in London (2006) brachten seine Kunst einem neuen Publikum näher und erkannten ihn als bedeutenden Vertreter der Präraffaeliten Bewegung und einen Pionierkünstler, der sich wagte, gesellschaftliche Konventionen herauszufordern. Seine Gemälde leben heute in renommierten Sammlungen wie dem Victoria and Albert Museum, Wightwick Manor und Leighton House weiter – wodurch seine einzigartige Vision auch für kommende Generationen inspiriert und zum Nachdenken anregt. Sein Leben ist eine Geschichte von außergewöhnlicher künstlerischer Kreativität und Tragödie zugleich – ein Künstler, dessen Werk bis heute fasziniert und herausfordert.Simeon Solomon
1840 - 1905 , Vereinigtes Königreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Pre-Raphaeliten
- Artists Who Influenced This Artist:
- Dante Gabriel Rossetti
- Edward Burne-Jones
- Date Of Birth: 9. Oktober 1840
- Date Of Death: 4. August 1905
- Full Name: Simeon Solomon
- Nationality: Britisch
- Notable Artworks:
- Babylon hath been...
- Socrates und Agathodemos
- Ruth und Naomi
- Shadrach, Meshach...
- In der Tempel von Venus
- Place Of Birth: London, Vereinigtes Königreich

Die Glasoption ist nur in Größen unter 110 cm verfügbar.
