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Installation shot Installation Shot

Abmessungen
50.0 x 70.0 cm

Entdecken Sie Sim Chi Yins bewegende Kunst! Geschichte & Konflikt durch Fotografie und Archivarbeit. Erleben Sie ihre kraftvollen Geschichten.

Die auf dieser Seite dargestellten Kunstwerke sind urheberrechtlich geschützt, was bedeutet, dass wir keine identische Reproduktion rechtmäßig erstellen oder verkaufen dürfen. Dieser Schutz wird durch internationale Abkommen wie die Berner Übereinkunft und durch nationale Gesetze, einschließlich derer, die von den US-Urheberrecht – Titel 17.

Diese Methode entspricht vollumfänglich den Urheberrechtsbestimmungen, da sie keine Kopie oder Vervielfältigung des geschützten Kunstwerks darstellt. Stattdessen handelt es sich um eine kreative Neuinterpretation – ein neues Gemälde, das vom Original inspiriert, aber nicht identisch mit ihm ist.

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In the late twentieth-century, a twenty-four-hour non-stop service culture emerged in many of the world’s cities. In industries such as hospitality, cleaning, cooking and waste disposal, a constant feed of human labour is required. In many places today, from the US to China, inexpensive migrant labour is used – amid unregulated, often exploitative and dangerous conditions. In Beijing, it is estimated that upwards of one million of the city’s inhabitants are low-wage migrant workers living literally underground in the city’s former air-raid shelters. These underground spaces of Beijing were first built by Mao Zedong as protection against Soviet air strikes; in the 1990s, among economic reforms, they were partly privatised and incorporated into newly built above-ground residential housing, and leased at a low cost. Today, they are home to many of the city’s waiters, security guards, cleaners, cooks, nannies and drivers who serve one class but belong to another.Sim Chi Yin’s project Rat Tribe is a portrait of the migrants inhabiting these 6,000 basements and air raid shelters, which amount to nearly a third of the city’s underground spaces. Taken over a five-year time span, Chi Yin’s photographs adopt – with deliberate irony – the pejorative name (‘rat tribe’) coined by the Chinese media for this layer of society that resides underground in Beijing, sleeping in cramped quarters with no or little natural light and only a modicum of comfort in order to live within proximity to the city centre where they work. A portrait of the all-too-physical costs of globalisation, Chi Yin’s project calls attention to the effects of global capital in cities, while putting a human face on the realities of migration and exploitation that some are never forced to examine. Despite the harsh realities depicted in these photographs, we also catch a glimpse of human individuality breaking through the surface: they show how the walls and interiors are decorated to express the personality and pride of those leading even the most precarious of lives. And once above ground, these so-called ‘rats’ look no different from their counterparts who live upstairs.

Fragen & Antworten

Welche Grundfarbe prägt "Installation shot Installation Shot" von Sim Chi Yin?

Ein Golden Yellow Range Farbton durchzieht "Installation shot Installation Shot" von Sim Chi Yin.

Wirken die Farben von "Installation shot Installation Shot" eher kräftig oder sanft?

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Wie hell ist "Installation shot Installation Shot" insgesamt?

Die wahrgenommene Helligkeit von "Installation shot Installation Shot" von Sim Chi Yin beträgt brilliant. Sie lässt sich optimal an das Licht des vorgesehenen Raumes anpassen.


Künstlerbiografie

Sim Chi Yin: Das Ausgraben von Geschichte, das Formen von Erinnerung

Geboren 1978 in Singapur, ist der künstlerische Weg von Sim Chi Yin tief mit einer profunden Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und den oft übersehenen Erzählungen marginalisierter Gemeinschaften verwoben. Während ihres Studiums an der London School of Economics fühlte sie sich zunächst von der Strenge der Kalten-Kriegs-Geschichte angezogen, erkannte jedoch schnell die Grenzen rein akademischer Ansätze – die Notwendigkeit eines viszeraleren Verständnisses gelebter Erfahrungen. Diese Erkenntnis führte sie weg von der traditionellen Wissenschaft hin zu einer Praxis, die in fotografischer Forschung, archivarischen Interventionen und der Bereitschaft wurzelt, unbequemen Wahrheiten zu begegnung. Ihr Werk dient nicht bloß der Dokumentation von Ereignissen; es geht darum, sie auszugraben, vergessenen Geschichten neues Leben einzuhauchen und eine kritische Reflexion über das Erbe von Kolonialismus und Konflikt anzuregen.

Frühe Karriere & der Aufstieg der investigativen Fotografie

Sims früher Werdegang begann im Journalismus, einer Zeit, die ihre Fähigkeiten in der Beobachtung, im Geschichtenerzählen und im Navigieren durch komplexe geopolitische Landschaften schärfte. Fast ein Jahrzehnt lang arbeitete sie als Printjournalistin und Auslandsreporterin für The Straits Times und sammelte unschätzbare Erfahrungen bei Berichterstattungen aus unterschiedlichsten Regionen – darunter China. Dieser journalistische Hintergrund erwies sich als entscheidend für ihren Übergang zur Fotografie, da er ihren Ansatz mit einem scharfen Auge für Details und dem Verständnis dafür prägte, wie Bilder als Werkzeuge der Interessenvertretung eingesetzt werden können. Ein Wendepunkt kam im Jahr 2010, als sie beschloss, sich ganz dem visuellen Geschichtenerzählen zu widmen und Projekte in Angriff zu nehmen, die letztlich ihre künstlerische Identität definieren sollten. Ihr Werk erlangte schnell internationale Anerkennung, was 2018 in der Verleihung des prestigeträchtigen Chris Hondros Award gipfelte.

Das Gewicht des Schweigens: Erforschung der malaiischen Geschichte

Das vielleicht bedeutendste und beständigste Projekt von Sim Chi Yin ist „One Day We’ll Understand“, eine vielschichtige Untersuchung ihrer Familiengeschichte, die mit dem komplexen Entkolonialisierungskrieg in Britisch-Malaya verwoben ist. Dieses ehrgeizige Unterfangen, das derzeit durch eine Theaterperformance zum Leben erweckt wird, taucht tief in die Erfahrungen ihres Großvaters und seiner Landsleute ein – Individuen, die gegen die Kolonialherrschaft kämpften. Die Serie zeichnet sich durch hauchschöne Fotografien aus, welche sowohl die Erhabenheit als auch die Brutalität des Konflikts einfangen und Bilder von Landschaften mit intimen Porträts gewöhnlicher Menschen konfrontieren, die in außergewöhnliche Umstände geraten sind. Ihre Zusammenarbeit mit Y.Z. Kamis And The Rain My Drink verdeutlicht diesen Ansatz weiter, indem sie scheinbar einfache Objekte nutzt, um Bedeutungsschichten zu erschließen, die mit Erinnerung, Trauma und der dauerhaften Wirkung historischer Ereignisse verbunden sind.

Methodik & künstlerische Einflüsse

Die künstlerische Methodik von Sim Chi Yin ist tief in der Forschung verwurzelt und lehnt eine rein objektive Repräsentation bewusst ab. Sie vermeidet gezielt Didaktik und setzt stattdessen auf Ambiguität und evokative Bildsprache, die den Betrachter dazu einlädt, sich auf eigene Weise mit dem Material auseinanderzusetzen. Ihr Werk schöpft stark aus den Theorien der Montage – insbesondere jenen von Walter Benjamin und Georges Didi-Huberman – und erkennt die Kraft der Gegenüberstellung an, um konventionelle Verständnisse zu stören und neue Einsichten zu generieren. Sie ist von einer vielfältigen Palette an Denkern beeinflusst, darunter Aby Warburg, dessen Untersuchungen zum visuellen Gedächtnis und zur Symbolik tief mit ihrer eigenen Praxis resonieren. Ihr Ansatz besteht nicht einfach darin, Geschichte zu dokumentieren; es geht darum, einen Raum für Dialog zu schaffen und die Betrachter dazu zu bewegen, sich den unbequemen Schweigemaßnahmen zu stellen, die oft historische Schlüsselereignisse umgeben.

Anerkennung & Vermächtnis

Das Werk von Sim Chi Yin hat weitreichende Anerkennung gefunden und führte zur Aufnahme in renommierte Sammlungen wie die der Harvard Art Museums, des J. Paul Getty Museum, des M+ in Hongkong und des National Museum Singapore. 2017 wurde sie als Fotografin für den Friedensnobelpreis berufen – ein Zeugnis für die Kraft und Relevanz ihres Geschichtenerzählens. Ihre Ausstellungen wurden in bedeutenden Institutionen weltweit präsentiert, darunter die Istanbul Biennale, die Biennale in Venedig, der Gropius Bau und das Barbican Centre. Derzeit promoviert sie an der King’s College London und nimmt am Independent Study Program des Whitney Museum teil, was ihre Position als eine führende Stimme in der zeitgenössischen Kunst festigt – eine Stimme, die sich der Aufdeckung verborgener Geschichten und der Förderung eines kritischen Umgangs mit der Vergangenheit verschrieben hat.

Sim Chi Yin

Sim Chi Yin

1978 - , Singapur

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Forschungsorientierte Praxis
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist:
    • Aby Warburg
    • Walter Benjamin
    • Georges Bataille
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Kalter-Krieg-Historiker
    • Y.Z. Kami
    • Han Suyin
  • Date Of Birth: 1978
  • Full Name: Sim Chi Yin
  • Nationality: Singapurisch
  • Notable Artworks:
    • One Day We’ll Understand
    • The Rat Tribe
    • Dying To Breathe
  • Place Of Birth: Singapur