Vorschau anzeigen In AR ansehen Handgemalte Reproduktion bestellen Zum digitalen Bild wechseln Versenden
Details anzeigen Leitfaden Zu Favoriten hinzufügen Herunterladen Ähnliche Objekte Röntgenaufnahme Diashow Fragen & Antworten Statistiken

Untitled (7736)

Ein ruhiges Landschaftsbild von Paul Cézanne. Entdecken Sie die malerische Idylle mit Häusern, Bäumen und einer Landstraße – eine zeitlose Meisterleistung der Post-Impressionismus.

Postimpressionist Paul Cézanne verband Impressionismus und Kubismus mit dem Mont Sainte-Victoire. Entdecken Sie heute seine revolutionären Werke.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. ( Handgemalte Reproduktion bestellen Zum digitalen Bild wechseln)

Corner sample of the P118B picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3 cm thick
P118B €10
Corner sample of the P118H picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3 cm thick
P118H €10
Corner sample of the P118W picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3 cm thick
P118W €10
Corner sample of the P438Z picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5.5 cm wide and 3.5 cm thick
P438Z €10
Corner sample of the P508JH picture frame: formgepresstes Polystyrol, 7 cm wide and 3.5 cm thick
P508JH €12
Corner sample of the P508YH picture frame: formgepresstes Polystyrol, 7 cm wide and 3.5 cm thick
P508YH €12
Corner sample of the P805H picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3.5 cm thick
P805H €10
Corner sample of the P805Z picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3.5 cm thick
P805Z €10
Corner sample of the P919BZ picture frame: formgepresstes Polystyrol, 7 cm wide and 3.5 cm thick
P919BZ €10
Corner sample of the P919G picture frame: formgepresstes Polystyrol, 7 cm wide and 3.5 cm thick
P919G €10
Corner sample of the P919XJ picture frame: formgepresstes Polystyrol, 7 cm wide and 3.5 cm thick
P919XJ €10
Corner sample of the P959ZH picture frame: formgepresstes Polystyrol, 5 cm wide and 3 cm thick
P959ZH €10
Corner sample of the P968JZ picture frame: formgepresstes Polystyrol, 6 cm wide and 4 cm thick
P968JZ €12
Corner sample of the W106C picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W106C €8
Corner sample of the W218G picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W218G €10
Corner sample of the W218JH picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W218JH €8
Corner sample of the W218Y picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W218Y €10
Corner sample of the W307PJ picture frame: Massivholz, 6 cm wide and 3 cm thick
W307PJ €10
Corner sample of the W316G picture frame: Massivholz, 6 cm wide and 3 cm thick
W316G €10
Corner sample of the W316PJ picture frame: Massivholz, 6 cm wide and 3 cm thick
W316PJ €8
Corner sample of the W316Y picture frame: Massivholz, 6 cm wide and 3 cm thick
W316Y €10
Corner sample of the W398PJ picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W398PJ €8
Corner sample of the W4111J picture frame: Massivholz, 6.5 cm wide and 3.5 cm thick
W4111J €10
Corner sample of the W500HY picture frame: Massivholz, 7 cm wide and 5 cm thick
W500HY €15
Corner sample of the W500JH picture frame: Massivholz, 7 cm wide and 5 cm thick
W500JH €15
Corner sample of the W692G picture frame: Massivholz, 8 cm wide and 4 cm thick
W692G €12
Corner sample of the W849H picture frame: Massivholz, 5 cm wide and 3 cm thick
W849H €8
Corner sample of the W940BG picture frame: Massivholz, 7.5 cm wide and 4.5 cm thick
W940BG €15
Corner sample of the W953PJ picture frame: Massivholz, 6 cm wide and 3.5 cm thick
W953PJ €8

Standardformat
individuell anpassbar
CM
INCH

Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

Breite
Höhe

Geben Sie die benötigte Breite und Höhe an, damit der Druck perfekt in Ihren Rahmen oder an Ihre Wand passt. Ein Druck kann nur beschnitten, aber niemals größer als das Originalbild angefertigt werden; daher verliert ein Format mit anderen Proportionen einen Teil des Bildes. Wir senden Ihnen ein digitales Mockup zur Freigabe, bevor wir den Druck ausführen. Das auf dieser Seite gezeigte Bild zeigt nicht den tatsächlichen Beschnitt – dies ist nur im Mockup ersichtlich.

Weltweiter Versand () innerhalb von 2 Wochen statt der üblichen 4/5 Wochen. (11 November)

Kostenloser weltweiter Expressversand
Hochwertige Leinenleinwand
Umfassender Versicherungsschutz beim Versand
Zollgebühren-Rückerstattungsgarantie
Garantie für exakte Farbtreue
100 Tage Rückgaberecht (nur bei Mängeln)
100% Geld-zurück-Garantie
Mengenrabatt verfügbar

Gesamtpreis

€ 56

Untitled (7736)

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Endpreis

€ 56

Eckdaten

  • Titel: Untitled (7736)
  • Künstlerischer Stil: Fragmentierung, Farbstudien
  • Bewegung: Postimpressionismus
  • Besondere Elemente: Ländliche Szene, Häuser, Bäume

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Welche künstlerische Bewegung beeinflusste Paul Cézannes Werk am stärksten?
Frage 2:
Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Atmosphäre des Gemäldes am besten?
Frage 3:
Welche Rolle spielte Cézannes Familie in seiner künstlerischen Entwicklung?
Frage 4:
Welche Technik verwendete Cézanne, um die Formen in seinem Gemälde darzustellen?
Frage 5:
Welche Bedeutung hat die Straße im Gemälde?

Das stille Echo des ländlichen Lebens: Paul Cézannes “Untitled (7736)”

Paul Cézanne’s “Untitled (7736),” ein Gemälde, das uns in eine friedliche, doch lebendige Landschaft entführt, ist mehr als nur eine Darstellung eines Dorfes. Es ist ein Moment der Kontemplation, eingefangen von einem Künstler, der die Grundlagen der modernen Malerei neu definieren sollte. Das Bild, dessen genaue Entstehungszeit und Größe unbekannt sind, strahlt eine tiefe Ruhe aus – eine Ruhe, die jedoch durch subtile Details und Cézannes charakteristische Technik aufgewertet wird. Die Darstellung ist geprägt von einer klaren, fast geometrischen Auflösung der Formen, ein Vorbote des Kubismus, den er später maßgeblich beeinflussen sollte. Doch hier liegt noch das Impressionistische Echo deutlich: die Lichtreflexionen auf den Dächern, die verschwommenen Konturen der Bäume und die scheinbar unbestimmte Atmosphäre des Himmels – all dies deutet auf eine unmittelbare Wahrnehmung der Natur hin.

Der Künstler und seine Vision

Paul Cézanne, geboren 1839 in Aix-en-Provence, war ein Mann von außergewöhnlicher innerer Stärke und unerschütterlichem künstlerischen Willen. Seine Familie, einst im Hutgeschäft verwurzelt, bot ihm eine finanzielle Sicherheit, die es ihm ermöglichte, sich voll und ganz der Kunst zu widmen – eine Seltenheit in einer Zeit, in der künstlerischer Erfolg oft von wirtschaftlicher Not bedroht war. Obwohl sein Vater ihn zunächst auf einen juristischen Beruf vorbereitete, spürte Cézanne den unbestreitbaren Ruf der Leinwand. Seine frühen Jahre waren geprägt von dem Studium der klassischen Kunst und der Auseinandersetzung mit den Werken seiner Zeitgenossen, insbesondere der Impressionisten. Doch er suchte schnell nach einer eigenen Sprache, die über bloße Farbanmutungen hinausging – eine Sprache, die die Essenz der Dinge einfangen sollte.

Farbe, Form und Licht: Cézannes Technik

Cézanne’s “Untitled (7736)” ist ein Paradebeispiel für seine einzigartige Maltechnik. Er verwendete dicke, pastose Pinselstriche, die nicht nur Farbaufträge darstellen, sondern auch die Struktur der Formen betonen. Die Häuser sind nicht als flache Flächen dargestellt, sondern als dreidimensionale Körper, die aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden können. Dies ist ein zentrales Element seiner Philosophie: er versuchte, die Realität so darzustellen, wie sie tatsächlich *ist*, und nicht nur, wie sie erscheint. Das Licht spielt eine entscheidende Rolle – es wird nicht einfach nur reflektiert, sondern durch seine Interaktion mit den Oberflächen modelliert und geformt. Die Verwendung von erdigen Tönen, kombiniert mit leuchtenden Akzenten, erzeugt eine warme, behagliche Atmosphäre, die den Betrachter in das ländliche Szenario hineinzieht.

Symbolik und Emotion

Obwohl “Untitled (7736)” scheinbar eine einfache Landschaft darstellt, birgt es eine tiefere Bedeutung. Die Anordnung der Häuser, die sanfte Kurve des Weges und die Bäume im Hintergrund wirken wie ein harmonisches Ganzes – ein Ausdruck von Ordnung und Ausgeglichenheit. Die Menschen in der Szene sind kaum erkennbar, was den Fokus auf die Landschaft selbst lenkt. Das Gemälde ruft eine Sehnsucht nach Einfachheit und Ruhe hervor, eine Sehnsucht nach dem Leben im ländlichen Raum, fernab vom Trubel der Großstadt. Es ist ein Bild von Frieden und Kontemplation – ein Moment der Stille inmitten des Chaos des Lebens. Die Verwendung von warmen Farben verstärkt diesen emotionalen Effekt und lädt den Betrachter ein, sich mit der Atmosphäre des Gemäldes zu identifizieren.

Ein zeitloser Klassiker für Kunstliebhaber

Eine hochwertige Reproduktion von Paul Cézannes “Untitled (7736)” ist mehr als nur eine dekorative Ergänzung für Ihr Zuhause. Es ist ein Fenster in die Welt eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts – ein Werk, das bis heute inspiriert und fasziniert. Die Details, die Farbgebung und die einzigartige Maltechnik von Cézanne werden in einer handbemaltem Reproduktion perfekt wiedergegeben. Ob als Blickfang im Wohnzimmer oder als stilvolle Ergänzung im Büro – dieses Bild wird Sie immer wieder aufs Neue in seinen Bann ziehen.

Fragen & Antworten

Ist "Untitled (7736)" gemeinfrei?

Die urheberrechtliche Situation für "Untitled (7736)" von Paul Cézanne: Das Werk ist gemeinfrei – das Urheberrecht ist abgelaufen. Dies bestimmt, ob Reproduktionen des Bildes frei erstellt werden dürfen.

Wie harmonisch ist die Farbgestaltung von "Untitled (7736)" von Paul Cézanne?

Die Farbharmonie von „Untitled (7736)“ wird als Hohe farbliche Harmonie beschrieben.

Kann ich "Untitled (7736)" als Vollbild-Diashow ansehen?

Eine Diashow ist verfügbar: die Seite Diashow von "Untitled (7736)" von Paul Cézanne.


Künstlerbiografie

Das frühe Leben von Paul Cézanne

Am 19. Januar 1839, in der Rue de l'Opéra 28 in Aix-en-Provence geboren, trat Paul Cézanne in eine Welt eingewobener gesellschaftlicher Ordnung ein. Sein Vater, Louis-Auguste Cézanne, war ein Mann von bedeutendem lokalem Ansehen, der die Bankiergesellschaft Banque Cézanne et Cabassol mitbegründet hatte. Diese finanzielle Stabilität schuf eine sichere Kulisse für die Familie, zu der Paul und seine beiden jüngeren Schwestern Marie und Rose gehörten. Die Ruhe einer provinziellen Erziehung stand in scharfem Kontrast zu jenem rastlosen kreativen Impuls, der letztlich sein gesamtes Leben definieren sollte.

Seine formale Ausbildung begann im Alter von zehn Jahren an der Saint-Joseph-Schule in Aix. Später besuchte er das Collège Bourbon und durchlief die strukturierten akademischen Pfade, die von einem jungen Mann seines Standes erwartet wurden. Im Jahr 1859 führte ihn der Druck der familiären Erwartungen dazu, sich an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Aix-en-Provence einzuschreiben. Er verbrachte zwei Jahre damit, die Jurisprudenz zu meistern, doch die Gesetzestexte konnten in ihm kaum Resonanz finden. Im Jahr 1860 traf er die entscheidende Wahl, sein Jurastudium aufzugeben und seinen Fokus vollständig auf die Kunst der Malerei zu richten.

Künstlerische Ausbildung und frühe Jahre

Der Weg hin zu einer ganz eigenen, unverwechselbaren Bildsprache begann in den Klassenzimmern von Aix-en-Provence. Während die Ambitionen seines Vaters eher in Richtung Rechtswissenschaften wiesen, fand der junge Künstler unter der Anleitung von Joseph Gibert an der Freien Kommunalen Zeichenschule seinen ersten Halt. Es war eine Ära der disziplinierten Beobachtung. Bereits im Jahr 1859 wurde seine technische Versiertheit deutlich, als er den zweiten Preis im Kurs für Figurenstudien der Schule gewann. Dieses formale Fundament setzte er an der École de dessin d'Aix-en-Provence fort, die im Musée Granet untergebracht war, wo er seine Fähigkeit verfeinerte, dreidimensionale Formen auf eine zweidimensionale Fläche zu übertragen.

Der Umzug nach Paris im Jahr 1862 markierte eine Zeit, die sowohl von Entbehrungen als auch von entscheidenden Einflüssen geprägt war. Die Ablehnung durch die École des Beaux-Arts war zwar ein Rückschlag, doch führte sie ihn letztlich an die Académie Suisse, wo er seine Entwicklung fernab der starren akademischen Zwänge fortsetzen konnte. In diesen prägenden Jahren fand er eine Tätigkeit als Kopist im Louvre. Diese Position ermöglichte es ihm, die alten Meister aus nächster Nähe zu studieren, wobei er die Schwere und die Struktur klassischer Kompositionen in sich aufnahm – Elemente, die später seinen ganz eigenen, tiefgreifenden Umgang mit der natürlichen Welt prägen sollten.

Technik und künstlerischer Stil

Die frühen Jahre seines Schaffens waren geprägt von einem schweren, expressiven Pinselstrich und einer Vorliebe für dunkle Paletten. In dieser Phase neigten seine Werke zu den dramatischen Empfindungen der Romantik und den Landschaftstraditionen der Barbizon-Schule. Er durchlief diese dunkleren, emotionaleren Phasen, bevor er eine diszipliniertere, analytische Art des Sehens fand. Sein Ziel war es, die verborgene, beständige Struktur der natürlichen Welt zu enthüllen, indem er über die flüchtigen Lichteffekte hinausblickte, um die zugrunde liegende Geometrie der Existenz zu finden. Für ihn setzte sich ein Berg oder ein Stück Frucht aus fundamentalen Formen zusammen: dem Kegel, der Kugel und dem Zylinder.

Dieses Streben nach Struktur führte zu einer höchst spezifischen, konstruktiven Methode. Er gab die traditionelle Verwendung von Licht und Schatten zur Definition von Volumen auf und entschied sich stattdessen für die Modulation der Farbe. Durch das Schichten kleiner, sich wiederholender Pinselstriche baute er Farbflächen auf, die komplexe, haptische Felder bildeten. Diese Technik ermöglichte es ihm, allein durch den Farbton ein Gefühl von Masse und Gewicht zu erzeugen. Zudem löste er sich von den Beschränkungen der klassischen Zentralperspektive. In seinen Kompositionen bewahren Objekte oft eine eigenständige Präsenz im Raum, was es ermöglicht, dass mehrere Blickwinkel auf einer einzigen Ebene koexistieren können.

Die Mont Sainte-Victoire-Serie

Die kalksteinerne Präsenz des Mont Sainte-Victoire wurde zu einer Konstante im Leben des Künstlers – ein wiederkehrendes Motiv, das seine sich stetig entwickelnde Vision verankerte. Im Laufe seiner gesamten Schaffensperiode kehrte er immer wieder zu diesem Wahrzeichen der Provence zurück und schuf etwa achtzig verschiedene Gemälde und Aquarelle des Berges. Es war eine Suche nach der Essenz der Struktur, ein Versuch, die schroffe, grau-weiße Masse in eine Sprache aus Farbe und Geometrie zu übersetzen. Dabei beschränkte er sich nicht darauf, den Gipfel lediglich zu beobachten; er strebte danach, seine innere Ordnung zu ergründen.

Seine Perspektive wandelte sich mit jedem Schritt durch die Landschaft, wobei er drei primäre Standpunkte nutzte, um das wechselnde Wesen des Berges einzufangen. Er arbeitete von den Höhen des Bellevue, aus den Tiefen des Bibemus-Steinbruchs und vom Hügel Les Lauves aus. Diese variierenden Positionen ermöglichten es ihm zu erforschen, wie Licht und Atmosphäre das wahrgenommene Gewicht und das Volumen des Berges veränderten. Durch diese unterschiedlichen Blickwinkel wurde der Berg zu einem Gefäß für seine Experimente mit räumlichen Beziehungen und der Konstruktion von Form.

Hauptwerke und Meisterwerke

Die frühen Jahre seiner Karriere waren geprägt von einer tiefen Beschäftigung mit dramatischen, oft gewaltvollen Themen. Zwischen 1867 und 1870 schuf er The Murder, ein Werk, das durch ein turbulentes Gewässer und eine albtraumhafte Atmosphäre besticht. Diese Phase der Erforschung emotionaler und physischer Intensität stand in scharfem Kontrast zu der strukturellen Klarheit, die sein späteres Schaffen definieren sollte. Als sich sein Fokus zunehmend auf die Beständigkeit der Form verlagerte, wurden seine Motive geerdeter, fanden sich in der Stille des täglichen Lebens und der zugrunde liegenden Geometrie der natürlichen Welt wieder.

Bis in die 1890er Jahre hinein hatte sich sein Pinselstrich zu einem Werkzeug entwickelt, mit dem er Volumen allein durch Farbe aufbaute. Im Jahr 1893 malte er The Card Players, eine Komposition, welche die Schwere und die physische Präsenz ihrer Protagonisten eindrucksvoll unterstrich. Dieser analytische Ansatz setzte sich in seiner letzten Schaffensperiode Anfang der 1890er Jahre mit Man Smoking a Pipe fort. In dieser Zeit wandte er sich auch dem häuslichen Bereich zu, wie etwa in Still Life with Apples and a Pot of Primroses um das Jahr 1890 zu sehen ist, wo er Farbe nutzte, um Formen ohne die traditionelle Schattierung zu definieren. Seine Spätwerke suchten oft nach einem Gefühl der Beständigkeit, wie etwa in Château Noir, das er in den Jahren 1903-04 vollendete.

Seine letzten Lebensjahre waren von dem fortwährenden Bestreben geprägt, die menschliche Figur mit der Landschaft in Einklang zu bringen. The Bathers, die erstmals 1906 ausgestellt wurden, bleiben ein bedeutendes Zeugnis dieses Strebens. Das Werk, an dem er sieben Jahre lang arbeitete, blieb zum Zeitpunkt seines Todes unvollendet. Es spiegelt eine bewusste Abkehr vom flüchtigen Eindruck wider und bevorzugt stattdessen eine dichte, rhythmische Anordnung von Formen.

Kreis der Freunde und künstlerische Verbindungen

Das soziale Gefüge von Paul Cézannes Jugend wurde durch ein Trio unzertrennlicher Freunde geprägt: Émile Zola, Louis Marguery und Baptistin Baille. Gemeinsam navigierten sie durch die intellektuellen Strömungen ihrer Zeit und debattierten in den vertrauten Räumen ihrer Kindheit über Kunst und Literatur. Während seine frühen Jahre von einer gewissen Isolation vom Mainstream gekennzeichnet waren, kreuzte sein künstlerischer Pfad schließlich die bedeutendsten Umbrüche der französischen Malerei. In dem Impressionisten Camille Pissarro fand er einen lebenswichtigen Mentor, dessen Einfluss ihm half, den Übergang von den dunklen, schweren Paletten seiner Jugend hin zu einer strukturierteren Erforschung von Licht und Farbe zu vollziehen.

Sein Verhältnis zur breiteren Kunstwelt war oft ein langsamer und mühsamer Prozess der Anerkennung. Viele Jahre lang arbeitete er in relativer Anonymität – eine Zeit, in der er sich gemeinsam mit Zeitgenossen wie Paul Gauguin und Vincent van Gogh bewegte. Erst im Jahr 1895 organisierte der Kunsthändler Ambroise Vollard seine erste Einzelausstellung in Paris, ein Moment, der seinen strengen, analytischen Ansatz schließlich einem breiteren Publikum zugänglich machte. Diese Anerkennung kam spät in einem Leben, das von einer eigensinnigen, einsamen Hingabe an die zugrunde liegende Geometrie der natürlichen Welt definiert war.

Vermächtnis und bleibender Einfluss

Der von Paul Cézanne eingeleitete Wandel führte die Kunst weg von der bloßen Nachahmung der Realität hin zu einer Konstruktion visueller Erfahrung, die auf Wahrnehmung und Struktur basierte. Indem er die geometrische Form betonte, schuf er das wesentliche Fundament für die kubistische Bewegung. Sein analytischer Ansatz gegenüber der Natur ermöglichte es späteren Künstlern, das traditionelle Sujet zu dekonstruieren. Pablo Picasso und Georges Braque bezogen sich stark auf diese Methode und fanden in seinem Werk einen Weg, den Raum durch Volumen statt durch bloßes Licht zu organisieren.

Sein Einfluss erstreckte sich gleichermaßen auf den Bereich der Farbe. Der Einsatz kräftiger, nicht-naturalistischer Farben hinterließ einen tiefgreifenden Eindruck bei den Fauvisten, darunter Henri Matisse. Sowohl Picasso als auch Matisse erkannten die Tragweite seines Beitrags; so bezeichnete der erstere ihn berühmt-berüchtigt als den „Vater von uns allen“. Er malte die Welt nicht einfach nur; er rekonstruierte sie durch eine rigorose, strukturelle Linse, die die Wahrnehmung des Verhältnisses zwischen Objekt und Raum für nachfolgende Generationen grundlegend veränderte.

Wo man seine Werke heute sehen kann

Die physische Präsenz seiner Vision ist über mehrere bedeutende Institutionen verteilt, was es dem Betrachter ermöglicht, seine Entwicklung von dem dunklen, expressiven Pinselstrich seiner Jugend bis hin zur strukturierten Klarheit seiner späteren Jahre nachzuverfolgen. In New York bewahrt das Metropolitan Museum of Art eine bedeutende Sammlung von 21 Werken, die einen umfassenden Einblick in seine Entwicklung gewähren. Ganz in der Nähe beherbergt das Museum of Modern Art in New York City 6 Werke, darunter sein Gemälde aus dem Jahr 1904, Chateau Noir. Diese Sammlungen bieten die Möglichkeit zu beobachten, wie er sich vom flüchtigen Licht seiner Zeitgenossen hin zu einem beständigeren, geometrischen Verständnis der natürlichen Welt bewegte.

In Europa bewahrt das Musée d'Orsay in Paris 19 seiner Gemälde auf und bietet so eine tiefe Verbindung zur französischen Tradition, die er gleichermaßen annahm wie transformierte. Die Courtauld Gallery in London hält 9 Werke bereit, während die National Gallery of Art in Washington 11 besitzt. Diese Institutionen beherbergen verschiedene Phasen seiner Karriere, von seinen frühen Studien von Licht und Schatten bis hin zu seinen finalen, intensiven Erkundungen der Form. Seine Werke in diesen Umgebungen zu sehen bedeutet, Zeuge der bewussten, rhythmischen Schichtung von Farbe zu werden, die seinen Ansatz der Landschaftsmalerei und des Stilllebens definierte.

  • Die Kartenspieler, 1893
  • Die großen Badenden, 1900
  • Mont Sainte-Victoire gesehen von Les Lauves, 1904
Paul Cézanne

Paul Cézanne

1839 - 1906 , Frankreich

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist:
    • Kubismus
    • Pablo Picasso
    • Georges Braque
    • Fauvisten
    • Henri Matisse
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Eugène Delacroix']
  • Date Of Birth: 1839
  • Date Of Death: 1906
  • Full Name: Paul Cézanne
  • Nationality: Französisch
  • Notable Artworks:
    • Die Badenden
    • Mont Sainte-Victoire-Serie
    • Stillleben mit Äpfeln und einem Topf Primeln
    • Porträt von Émile Zola
    • Die Kartenspieler
  • Place Of Birth: Aix-en-Provence, Frankreich
Entdecken Sie Kunstwerke, die nach Themen, Stilen und Merkmalen sortiert sind.