Untitled (89)
Acrylic On Canvas
WallArt
Surrealist Painting
Surrealism
1939
61.0 x 38.0 cm
Giclée / Kunstdruck
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Untitled (89)
Giclée / Kunstdruck
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Gesamtpreis
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Sammlerstück-Beschreibung
Pablo Picasso’s “Untitled (89)” – A Surrealist Portrait of Vulnerability
The painting "Untitled (89)" by Pablo Picasso stands as a haunting testament to the artist's exploration of psychological depth within the framework of surrealism. Created in 1939, amidst the escalating anxieties surrounding the imminent outbreak of World War II, it transcends mere visual representation, delving into themes of isolation and unspoken longing—a poignant reflection of the human condition during turbulent times. Picasso’s masterful manipulation of oil paint on canvas achieves a remarkable blend of realism and dreamlike distortion, capturing a woman's gaze with unsettling intensity while simultaneously obscuring her identity through fragmented forms and muted colors.Style and Technique: Surrealist Distortion
Picasso firmly established himself as a pioneer of surrealism alongside André Breton and Max Ernst, rejecting rational thought in favor of accessing the subconscious mind. “Untitled (89)” exemplifies this stylistic commitment through deliberate distortions—a prominent nose dominates the composition, exaggerating its size to convey an overwhelming presence. The woman’s facial features are rendered with unsettling precision yet simultaneously blurred, creating a paradoxical effect that undermines any attempt at biographical interpretation. Picasso employs a technique characterized by layering textures and applying paint in irregular strokes, mirroring the chaotic energy of dreams—a deliberate departure from traditional portraiture conventions.Historical Context: Shadows of War
The painting’s genesis coincides with Europe's descent into darkness as Hitler consolidates power and prepares for aggressive expansion. Picasso himself experienced profound personal upheaval during this period, including the tragic death of his son Diego Felipe Grafa Márquez—a trauma that undoubtedly influenced his artistic output. Surrealist artists sought to liberate themselves from societal constraints and explore the irrational forces shaping human experience, responding to the pervasive fear and uncertainty of their era with unsettling imagery and symbolic narratives. “Untitled (89)” captures this spirit of defiance against conventional norms, presenting a portrait not merely of appearance but of inner turmoil.Symbolism: The Weight of Unspoken Emotion
The woman’s gaze—direct yet evasive—holds considerable symbolic weight. Her eyes appear to pierce through the canvas, conveying an unspoken vulnerability and confronting the viewer with uncomfortable truths about human emotion. The oversized nose is often interpreted as representing pride or arrogance—a characteristic that Picasso himself attributed to his subject. Furthermore, the muted color palette contributes to the painting’s melancholic atmosphere, mirroring the pervasive sense of loss and disillusionment prevalent during the war years. The fragmented forms symbolize the disintegration of identity and the difficulty of articulating inner feelings—themes central to surrealist philosophy.Emotional Impact: A Portrait Beyond Recognition
Ultimately, “Untitled (89)” succeeds in eliciting a visceral response from the observer. Its unsettling gaze compels contemplation on themes of loneliness, fear, and unspoken desire—questions that resonate across time and culture. Picasso’s masterful technique captures not just a likeness but an emotional state—a portrait that transcends biographical details to communicate universal anxieties about human existence. It serves as a powerful reminder that art can illuminate the darkest recesses of the psyche and provoke profound introspection. This enigmatic masterpiece continues to fascinate collectors and inspire interior designers seeking pieces that convey depth, complexity, and enduring beauty.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Pablo Picasso: Ein revolutionärer Künstler
Frühes Leben und Ausbildung (1881-1904)
- Geboren am 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien, zeigte Pablo Ruiz y Picasso von sehr jungem an sein künstlerisches Talent.
- Sein Vater, José Ruiz y Blasco, war Kunstlehrer und gab seinem Sohn eine frühe Ausbildung. Es heißt, Picassos erste Worte waren “piz, piz” – ein Versuch, ‘Bleistift’ zu sagen.
- Picasso übertraf seine Vaters Fähigkeiten schnell und zeigte bemerkenswerte Begabung in naturalistischen Darstellungen.
- Die Familie zog nach A Coruña und später nach Barcelona nach dem tragischen Verlust Picassos Schwester.
- In Barcelona besuchte er die Kunsthochschule, störte sich aber oft an der traditionellen akademischen Lehre. Er studierte kurzzeitig an der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid und fand es beengend, bevorzugte aber das unabhängige Studium von Meistern wie Velázquez und Goya.
Die Blauen und Rosafarbenen Perioden (1901-1906)
- Die Blaue Periode (ungefähr 1901-1904) ist durch düstere Gemälde geprägt, die von Blautönen und Blaugrün dominiert werden.
- Diese Werke stellen oft marginalisierte Figuren dar – Bettler, blinde Menschen, Prostituierte – und spiegeln Melancholie und sozialen Kommentar wider. Wichtige Beispiele sind La Vie (1903) und Der alte Gitarrist (1903-1904).
- Nachfolgend entstand die Rosafarbene Periode (1904-1906) mit wärmeren Tönen – Rosa-, Orange- und Rottönen.
- Diese Periode spiegelt eine optimistischere Sichtweise wider und stellt oft Zirkusclowns, Harlekinen und Akrobaten dar. Familie der Saltimbanques (1905) ist ein Beispiel dafür.
Die revolutionären Jahre: Kubismus und darüber hinaus (1907-1919)
- 1907 markierte einen Wendepunkt mit Les Demoiselles d'Avignon, der von iberischer Skulptur und afrikanischen Masken beeinflusst wurde. Dieses Gemälde zerstörte die traditionelle Perspektive und ebnete den Weg für den Kubismus.
- Picasso arbeitete eng mit Georges Braque zusammen und gründete den Kubismus, der die Art und Weise, wie Künstler Realität darstellten, grundlegend veränderte.
- Analytischer Kubismus (1909-1912) zeichnete sich durch fragmentierte Formen, gedämpfte Farben und die Zerlegung von Objekten in geometrische Formen aus.
- Synthetischer Kubismus (1912-1919) integrierte Collagen – Zeitungsartikel, Stoffreste – um texturierte Oberflächen und neue visuelle Schichten zu schaffen.
Neoklassizismus und Surrealismus (1920er - 1930er Jahre)
- In den 1920er Jahren erkundete Picasso neoklasische Stile mit monumentalen Figuren, die klassische Formen betonten.
- Er beschäftigte sich auch mit dem Surrealismus, obwohl er sich nie vollständig mit dessen Prinzipien identifizierte. Seine Werke vermischten frühere Stile mit surrealistischer Bildsprache und verzerrten Perspektiven.
Spätere Jahre und Vermächtnis (1940-1973)
- Während des Zweiten Weltkriegs blieb Picasso in Frankreich und produzierte kraftvolle Antikriegserklärungen wie Guernica (1937), eine wirkliche Reaktion auf den Angriff auf Guernica während des Spanischen Bürgerkriegs.
- Guernica wurde zu einem bleibenden Symbol der Schrecken des Krieges und gilt als eines seiner bekanntesten Werke.
- In den 1950er und 60er Jahren experimentierte Picasso weiterhin mit verschiedenen Medien – Keramik, Skulptur, Druckgrafik – und demonstrierte bemerkenswerte Vielseitigkeit.
- Er heiratete Jacqueline Roque im Jahr 1961. Er starb am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich.
Einflüsse und historische Bedeutung
- Picassos künstlerische Entwicklung wurde von spanischen Meistern wie Velázquez und Goya, iberischer Skulptur, afrikanischer Kunst und Henri Matisse geprägt.
- Sein Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts ist unermesslich. Er gründete den Kubismus, pionierte Collagen und konstruktive Skulpturen und stellte traditionelle künstlerische Konventionen kontinuierlich in Frage.
- Picassos unerbittliche Experimentierfreude definierte die moderne Kunst neu und inspiriert Künstler bis heute.
- Seine fruchtbare Produktion – geschätzt auf über 50.000 Werke – festigt seine Position als einer der wichtigsten und einflussreichsten Künstler in der Geschichte.
Pablo Picasso
1881 - 1973 , Spanien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Velázquez
- Goya
- Henri Matisse
- Bemerkenswerte Werke:
- Les Demoiselles d'Avignon
- Guernica
- Der alte Gitarrist
- Familie der Saltimbanques
- Geburtsdatum: 25. Oktober 1881
- Geburtsort: Málaga, Spanien
- Künstlerische Richtung: Kubismus, Surrealismus
- Nationalität: Spanisch
- Sterbedatum: 8. April 1973
- Vollständiger Name: Pablo Picasso
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Iberische Skulptur
- Afrikanische Kunst

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