Mourning
Painting
Contemporary Art
2003
Contemporary
150.0 x 205.0 cm
ALBERTINA KLOSTERNEUBURG
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The Visceral Language of Emotion
In the profound and haunting masterpiece Mourning, the late Austrian visionary Maria Lassnig invites us into a raw, unfiltered exploration of human vulnerability. Created in 2003, this expansive work serves as a powerful testament to the artist's lifelong dedication to her theory of "body awareness." At the heart of the composition, a central female figure emerges with an open-moutched cry, a visceral expression of grief that transcends mere depiction to become a shared human experience. Surrounded by figures that exist in varying states of nakedness and color, the painting dissolves the boundaries between the physical self and the psychological landscape, creating a scene that is as much about internal sensation as it is about external form.
The technique employed here is nothing short of transformative. Lassnig utilizes a vibrant, almost feverish color palette to communicate the intensity of the subject matter. The central figure, bathed in searing reds and warm oranges, acts as a focal point of heat and passion, contrasting sharply with the more varied, multi-colored tones of the surrounding figures. This use of color does not merely decorate the canvas; it functions as a rhythmic pulse, guiding the viewer's eye through a chaotic yet deeply structured emotional journey. The brushwork, characteristic of her later mastery, feels spontaneous and urgent, capturing the fleeting, often painful sensations of being alive.
A Legacy of Subjectivity and Form
To understand Mourning, one must look to the historical context of Lassnig’s evolution within the Austrian art scene. As a pioneer of Informalism and Tachisme, Lassnig moved away from traditional representation toward a style that prioritized the "inner body." This piece stands as a culmination of decades spent navigating the complexities of identity, influenced by her early life in Kappel am Krappfeld and her formative years at the Academy of Fine Arts in Vienna. The figures surrounding the central protagonist—some draped, some bare, some looming in the background—suggest a communal weight to grief, implying that sorrow is never an isolated event but one that ripples through our social and physical connections.
For the discerning collector or interior designer, this artwork offers more than just visual splendor; it provides a profound emotional anchor for any space. The sheer scale of the piece, measuring 150 x 205 cm, allows its commanding presence to dominate a room, turning a wall into a window into the human soul. A high-quality reproduction of this work preserves the delicate nuances of Lassnig's color transitions and the raw energy of her strokes, making it an ideal centerpiece for those seeking to infuse their environment with intellectual depth and avant-garde sophistication. It is a piece that demands conversation, inviting viewers to contemplate the beautiful, tragic, and inescapable nature of our shared existence.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Maria Lassnig
Maria Eleonora Lassnig, geborene Gregorc (* 8. September 1919 in Kappel am Kraffeld, Kärnten; † 6. Mai 2014 in Wien (nach anderen Angaben: Feistritz ob Grades)) war eine österreichische Malerin, Grafikerin und Medienkünstlerin. Ihre Kunstgeschichte ist geprägt von einer einzigartigen Kombination aus Selbstreflexion und künstlerischer Innovation, insbesondere durch ihre Theorie der „Körperwahrnehmung“ und ihren Beitrag zur Entwicklung des Informalismus und Tachisme.Leben und Werk
Am 8. September 1919 wurde Maria Eleonora Gregorc in einem Bauernhaus in Garzern in der Gemeinde Kappel am Kraffeld als uneheliches Kind geboren. Sie wuchs bis zu ihrem sechsten Lebensjahr unter vernachlässigten Verhältnissen bei ihrer Großmutter auf. Diese schwierige Familiensituation prägte ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich und beeinflusste ihre späteren Werke durch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Themen wie Verlust und Erinnerung. Lassnig studierte ab 1940 bis 1941 Volksschullehrerin und zeichnete insbesondere für Kinder vor allem. Ihr Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Wilhelm Dachauer führte zu einem Bruch mit dessen konservativen künstlerischen Vorstellungen und ermöglichte ihr eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln. Besonders intensiv prägte ihre Zusammenarbeit mit Arnulf Rainer ihre künstlerische Entwicklung, wobei sie sich über die Bedeutung von Farbe und Ausdruck im Kunstwerk austauschten. Lassnig gründete 1951 einen eigenen Atelier in Wien und etablierte sich dort als bedeutende Figur der Wiener Avantgarde. Ihre Werke zeichnen sich durch eine hohe emotionale Intensität und eine außergewöhnliche technische Präzision aus.Die Theorie der Körperwahrnehmung
Maria Lassnig entwickelte eine innovative künstlerische Methode, die sie „Körperwahrnehmung“ genannt hatte. Diese Theorie besagt, dass Künstler nur Körperteile darstellen sollten, die während des kreativen Prozesses tatsächlich wahrgenommen werden. Durch diese besondere Perspektive gelang es ihr, Selbstporträte zu schaffen, die nicht nur ein äußeres Erscheinungsbild wiedergeben, sondern auch eine tiefere Bedeutungsebene aufweisen und die emotionale Erfahrung des Künstlers einfangen. Lassnig betonte dabei die Rolle der Körperlichkeit im künstlerischen Schaffen und stellte damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über Künstlerische Ausdrucksweise dar.Ein Mitglied der Hundsgruppe
Maria Lassnig war eine zentrale Figur innerhalb der „Hundsgruppe“, einer Gruppe österreichischer Künstler, die sich in den 1950er Jahren durch ihre gemeinsame künstlerische Praxis und ihren Fokus auf abstrakte Formen und Materialien auszeichneten. Zusammen mit Arnold Clementschitsch, Michael Guttenbrunner, Max Hölzer und Arnulf Rainer entwickelte Lassnig einen einzigartigen Stil und eine eigene künstlerische Vision. Die Gruppe setzte sich für eine neue künstlerische Sprache ein und stellte damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der österreichischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg dar.Erfolge und Anerkennung
Maria Lassnig erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise für ihre Arbeit, darunter den Grand Austrian State Prize im Jahr 1988 und die österreichische Ehrendekoration für Wissenschaft und Kunst im Jahr 2005 sowie den Golden Lion Award für Lebenswerk bei der Biennale von Venedig im Jahr 2013. Ihr Werk wurde weltweit gefeiert und gilt als eines der bedeutendsten Werke der modernen österreichischen Kunstgeschichte. Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle als Pionierin des Informalismus und Tachisme, die diese Stile in Österreich etablierte und damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der internationalen Kunstrichtung leistete. Lassnig wird bis heute für ihre außergewöhnliche künstlerische Kreativität und ihr Engagement für die Förderung neuer künstlerischer Ideen erinnert.Maria Lassnig
1919 - 2014 , Österreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Informalismus & Tachisme
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Feministische Kunstgeschichte']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Arnulf Rainer
- Ernst Fuchs
- Date Of Birth: 8. September 1919
- Date Of Death: 6. Mai 2014
- Full Name: Maria Eleonora Lassnig
- Nationality: Österreichisch
- Notable Artworks:
- Selbstporträt mit Telefon
- Atlas
- Place Of Birth: Kappel am Kraffeld, Österreich