Quartered Meteor
Sculpture Bronze
Other
Post-minimalism
168.0 x 150.0 cm
The Hepworth Wakefield
Giclée / Kunstdruck
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Quartered Meteor
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
The Genesis of a Fragmented Landscape
Lynda Benglis’s “Quartered Meteor,” created in 1969, isn't merely a sculpture; it’s an excavation. Emerging from the fertile ground of post-minimalism, this monumental work confronts viewers with a primal energy—a suggestion of geological upheaval and the raw power of nature rendered in unexpected materials. The piece immediately establishes a dialogue between the familiar and the unsettling, inviting us to contemplate the collision of forces that shape our world. Benglis’s choice of cast lead and steel, combined with the deliberate fragmentation of the form, speaks volumes about her artistic philosophy: an exploration of materiality as both a physical substance and a vehicle for emotional expression.
The sculpture's genesis lies in a period of intense experimentation within American art. Following the austerity of Minimalism—characterized by geometric forms and a rejection of overt representation—artists began to seek new avenues for exploring human experience. Benglis, deeply influenced by figures like Barnett Newman and the tactile qualities of her upbringing in Louisiana, responded with works that embraced sensuality, physicality, and often, a touch of subversive commentary. “Quartered Meteor” embodies this shift perfectly, rejecting the cold objectivity of Minimalism in favor of a more visceral engagement with form and texture.
A Material Echo of Cosmic Events
The title itself is profoundly evocative. "Meteor" immediately conjures images of celestial impact—a violent entry into our atmosphere, leaving behind a scar on the earth. Benglis’s sculpture doesn't depict this event literally; instead, it captures its essence through a carefully constructed arrangement of fragmented forms. The jagged edges and uneven surfaces suggest the shattered remnants of a colossal collision, while the dark, textured material—a dense amalgamation of lead and steel—evokes the weight and solidity of geological formations. It’s as if the sculpture is attempting to embody the memory of a cosmic event, translating it into a tangible, sculptural presence.
Interestingly, Benglis's choice of materials – lead and steel – adds another layer of meaning. Lead, historically associated with alchemy and transformation, carries connotations of both creation and destruction. Steel, representing industrial strength and technological advancement, provides a counterpoint to the organic forms, highlighting the tension between nature and human intervention. The combination speaks to a broader exploration of power dynamics—the forces that shape our world, both natural and artificial.
Form, Texture, and the Language of Absence
The sculpture’s composition is deceptively simple yet remarkably effective. Centrally positioned within its gallery space, “Quartered Meteor” dominates the lower portion of the room, creating a sense of immediate presence. The deliberate shadow cast by the piece extends upwards along the wall, deepening the sense of depth and suggesting an expansive, subterranean realm. The texture is crucial to the work’s impact; it's rough, uneven, and tactile—inviting viewers to reach out and explore its surface. This physicality contrasts sharply with the smooth, neutral walls of the gallery, further emphasizing the sculpture’s inherent materiality.
Furthermore, Benglis masterfully employs a strategy of “absence.” The work doesn't attempt to fill every space; instead, it leaves gaps and voids that encourage viewers to actively engage their imagination. This deliberate ambiguity—the suggestion of something hidden beneath the surface—contributes to the sculpture’s enduring power and invites multiple interpretations.
A Legacy of Material Exploration
“Quartered Meteor” stands as a pivotal work in Lynda Benglis's oeuvre, marking a significant departure from earlier, more overtly figurative sculptures. It exemplifies her pioneering approach to materiality—a willingness to experiment with unconventional materials and embrace the inherent qualities of each substance. The sculpture’s enduring appeal lies not only in its striking visual impact but also in its profound exploration of themes such as power, transformation, and the relationship between humanity and the natural world. It remains a potent reminder of Benglis's innovative spirit and her lasting contribution to contemporary art.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Lynda Benglis: Eine Biografie
- Geboren: Lake Charles, Vereinigte Staaten von Amerika (1941)
- Herkunft: ArtsDot
- Status: Lebt
Frühes Leben und Ausbildung
- Lynda Benglis wurde am 25. Oktober 1941 in Lake Charles, Louisiana geboren. Sie ist griechisch-amerikanischer Abstammung. Ihr Vater betrieb ein Baumaterialgeschäft, und ihre Mutter aus Mississippi war eine Predigerstochter.
- Sie besuchte die McNeese State University, bevor sie 1964 einen BFA-Abschluss vom Newcomb College (Teil der Tulane University) erwarb, wo sie Keramik und Malerei studierte.
- Nach ihrem Abschluss unterrichtete Benglis kurzzeitig in der dritten Klasse in Jefferson Parish, Louisiana.
- Im Jahr 1964 zog sie nach New York City, tauchte ein in die lebendige Kunstszene und begegnete einflussreichen Künstlern wie Andy Warhol, Donald Judd, Sol LeWitt, Eva Hesse und Barnett Newman. Sie vertiefte ihr Studium an der Brooklyn Museum Art School.
Künstlerische Entwicklung und Hauptwerke
- Frühe Einflüsse: Benglis' frühe Arbeit wurde vom abstrakten Expressionismus beeinflusst, insbesondere von der gestischen Malerei Jackson Pollocks und den "Zip"-Gemälden Barnett Newmans.
- Experimente mit Materialien: Sie begann mit Bienenwachs zu experimentieren, bevor sie in den 1970er Jahren auf gegossenen Latex und Polyurethanschaum umstieg. Diese Materialien ermöglichten es ihr, Fluidität, Größe und unkonventionelle Formen zu erkunden.
- "Fallen Painting" (1968): Dieses Werk ist bedeutend für seine feministische Perspektive, die das Schmieren von Day-Glo-Farbe über einen Galeriefußboden beinhaltete. Es sollte die männerdominierte Minimalismus-Bewegung mit seiner suggestiven Natur stören.
- Latex- und Polyurethanskulpturen: Benglis wurde bekannt für ihre großformatigen gegossenen Latexskulpturen, die traditionelle Vorstellungen von Skulptur und Materialität in Frage stellten.
- Metallskulptur & Blattgold: In den 1980er Jahren wechselte sie zur Arbeit mit Metall und schuf verknotete und gefältelte Formen, die oft mit Blattgold, Zink und Aluminium verziert waren.
- Video-Kunst: Benglis erforschte auch Video-Kunst und produzierte Werke, die biografische und feministische Themen einbezogen.
Kontroversen und feministische Bedeutung
- Die Artforum-Anzeige (1974): Eine höchst umstrittene Anzeige in Artforum, auf der Benglis provokativ mit einem großen Latexdildo posierte, löste eine Debatte über weibliche Sexualität, Darstellung und die Kunstwelt aus. Diese Handlung sollte die Geschlechterdynamik innerhalb der Kunstgemeinschaft herausfordern.
- Reaktion & Kritik: Die Anzeige erhielt von einigen feministischen Kreisen Kritik, da sie der Meinung waren, dass sie die weibliche Sexualität ausnutzte anstatt Frauen zu ermächtigen. Benglis argumentierte jedoch, dass sie die Kontrolle über ihr Bild zurückgewinnen und die männliche Dominanz auf dem Kunstmarkt herausfordern wollte.
- "Smile"-Skulpturen: Als Reaktion auf die negativen Reaktionen schuf Benglis fünf Bleiskulpturen des Dildos aus der Anzeige mit dem Titel "Smile", von denen jede einem Redakteur gewidmet war, der ihre Arbeit kritisiert hatte.
- Herausforderung von Geschlechterrollen: Benglis' Werk, insbesondere die Artforum-Anzeige und verwandte Stücke, konfrontierte direkt traditionelle Darstellungen von Frauen in Kunst und Populärkultur und trug so wesentlich zur feministischen Diskussion innerhalb der Kunstwelt bei.
Vermächtnis und Einfluss
- Lynda Benglis hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die zeitgenössische Skulptur gehabt, indem sie mit ihrer innovativen Materialverwendung und der Erforschung von Themen im Zusammenhang mit Geschlecht, Sexualität und Macht Grenzen überschritten hat.
- Ihre Arbeit ist in wichtigen Museumsbeständen weltweit vertreten, was ihren Status als bedeutende Figur in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts festigt.
- Benglis' Bereitschaft, Konventionen herauszufordern und gesellschaftliche Normen zu konfrontieren, hat Generationen von Künstlern, insbesondere Frauen, inspiriert, ihre eigene Identität und Perspektiven durch ihre kreative Praxis zu erkunden.
Lynda Benglis
1941 - , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Barnett Newman
- Andy Warhol
- Jackson Pollock
- Bemerkenswerte Werke:
- Fallen Painting (1968)
- Maquette für Nalia
- Gugarut
- Geburtsdatum: 25. Oktober 1941
- Künstlerische Richtung:
- Postminimalismus
- Abstract Expressionismus
- Nationalität: Amerikanisch, griechisch-amerikanisch
- Vollständiger Name: Lynda Benglis
- Von Künstlern Beeinflusst: ['Feministische Kunstbewegung']

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