Red Cavalry
Giclée / Kunstdruck
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Red Cavalry
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
Kazimir Malevich’s Red Cavalry – An Emblematic Vision of Suprematism
Kazimir Malevich’s “Red Cavalry,” completed in 1932, stands as a cornerstone of Neo-Suprematism, arguably the most influential artistic movement born from the Russian avant-garde. Currently residing within the esteemed Russian Museum in Saint Petersburg, this monumental canvas transcends mere depiction; it embodies an audacious exploration of pure geometric abstraction and profound emotional resonance.
- Artist: Kazimir Severinovich Malevich (1878 – 1935)
- Born City: Kyiv Oblast
- Birth Country: Ukraine
- Style: Neo-Suprematism
Composition and Technique: Striking Simplicity
The painting’s visual impact derives from its remarkably reductive composition. Malevich eschews representational imagery altogether, opting instead for a horizontal band of vibrant red—representing the cavalry—that dominates the upper portion of the canvas. Beneath this bold stripe stretches an expansive expanse of azure sky punctuated by wisps of cloud formations. The ground is rendered in muted earthy tones and overlaid with geometric stripings reminiscent of Suprematist principles.
Malevich meticulously applied oil paint onto canvas, utilizing a technique characterized by smooth blending and precise layering to achieve remarkable tonal gradations within the sky and subtle textural variations on the horizon line. This deliberate control over materiality underscores Malevich’s commitment to conveying emotion through pure form rather than illusionistic representation.
Historical Context: Soviet Ideology and Artistic Expression
Created during Stalin's reign, “Red Cavalry” reflects the prevailing artistic sensibilities of the Soviet Union—a fervent desire for a new visual language that could encapsulate the spirit of revolution and national pride. The title itself – “Скачет красная конница из октябрьской столицы, на защиту советской границы” (“From the capital of the October Revolution, the Red Cavalry rides to defend the Soviet frontier”) – explicitly aligns with communist propaganda.
However, Malevich’s artistic intentions extended far beyond mere political endorsement. He sought to liberate art from the constraints of academic tradition and psychological realism, believing that geometric abstraction could express universal truths—namely, the fundamental elements of existence. As Malevich himself eloquently articulated, “Some leaders invite you to contemplate a spiritual existence, while others incite you to accumulate material goods. And so, their faithful followers begin to march… The flags are changed as frequently as dishcloths, but it is all in vain: our feet remain sweaty, our fingers are still chafed and blistered.”
Symbolism and Emotional Impact: Beyond Representation
"Red Cavalry" operates on multiple symbolic levels. The red stripe embodies dynamism and urgency—a visual metaphor for the relentless march of history toward a triumphant future. Simultaneously, it represents the unwavering determination of the Soviet people to safeguard their nation’s sovereignty.
Yet, beneath this assertive declaration lies an unsettling undercurrent of melancholy. Malevich's masterful use of color and form conveys a sense of isolation and futility—a poignant acknowledgment that human endeavor is ultimately destined for oblivion against the backdrop of eternity. The painting compels viewers to confront existential questions about purpose and significance, prompting contemplation on the fleeting nature of life amidst the immutable expanse of space.
Conclusion: A Legacy of Bold Innovation
"Red Cavalry" remains a testament to Malevich’s unwavering conviction in the transformative power of abstraction. It stands as an enduring emblem of Neo-Suprematism's ambition—to distill art down to its purest essence and communicate profound emotional truths without resorting to conventional visual conventions. Its impact on subsequent artistic movements is undeniable, cementing Malevich’s place as one of the most daring and visionary figures in 20th-century art.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus



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