Frau Asher Wertheimer
Öl auf Leinwand
Wandkunst
Contemporary Realism
1904
– 19. Jahrhundert
163.0 x 108.0 cm
Tate Britain
Giclée / Kunstdruck
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Frau Asher Wertheimer
Giclée / Kunstdruck
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Ein Meisterwerk der Realismus: „Frau Asher Wertheimer“ von John Singer Sargent
Die Gemälde „Frau Asher Wertheimer“ von John Singer Sargent sind ein außergewöhnliches Beispiel für den Stil des Realismus und faszinieren Kunstliebhaber bis heute. Erschaffen im Jahr 1904, misst dieses beeindruckende Ölgemälde auf 163 x 108 cm und befindet sich seitdem im Tate Gallery in London, Vereinigtes Königreich. Eine Betrachtung von Sargent’s künstlerischem Ansatz John Singer Sargents Stil zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, die Essenz seiner dargestellten Figuren mit Präzision und Eleganz einzufangen. In „Frau Asher Wertheimer“ stellt er die Gesichtszüge und Haltung der Frau außergewöhnlich genau nach und setzt sie auf einen Hintergrund von opulentem Einrichtungsstil und komplexen Details. Das Gemälde ist ein Beweis für Sargents Meisterwerk des Realismus, einer Stilrichtung, die sich durch eine möglichst genaue und detaillierte Wiedergabe der Welt auszeichnet. Zu seinen bedeutenden Werken zählen „A Vele Gonfie“ (auch bekannt als Ena Wertheimer) und „Frau Frederick Barnard“, beide zeigen seine außergewöhnliche Kompetenz beim Abbilden seiner Protagonisten. Der Realismus prägte Sargents Werk maßgeblich, wie beispielsweise in Gemälden wie „Flora Priestley“ und „Vernon Lee“ zu sehen ist. Das Tate Gallery beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken, darunter Werke bedeutender Künstler wie Stephen Bone. Für diejenigen, die mehr über John Singer Sargent und seine künstlerische Entwicklung erfahren möchten, bietet das Tate Gallery eine hervorragende Informationsquelle. Darüber hinaus bietet ArtsDot.com eine umfangreiche Auswahl an hochwertigen Reproduktionen von Gemälden, einschließlich Werken von John Singer Sargent. Die Technik und historische Bedeutung des Kunstwerks Sargent verwendete eine außergewöhnlich präzise Öltechnik, um die Oberfläche seiner Leinwand mit einer beeindruckenden Detailtreue zu überziehen. Durch sorgfältige Beobachtung und anatomische Genauigkeit gelang es ihm, ein Gefühl für Licht und Schatten zu erzeugen, das sowohl die Schönheit der Frau als auch die Atmosphäre des Innenraums betont. Das Gemälde wurde im Kontext der sogenannten „Vereinigten Staaten“ geschaffen, einer Zeit großer sozialer Veränderung und wirtschaftlicher Prosperität. Die Darstellung eines wohlhabenden Familienmitglieds spiegelt nicht nur Sargents künstlerische Fähigkeiten wider, sondern auch die gesellschaftlichen Werte dieser Epoche wieder. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Verwendung von Licht und Schatten, insbesondere bei der Darstellung des Gesichts und der oberen Körperhaltung der Frau – ein Stilmittel, das Sargent häufig einsetzte und dessen Wirkung bis heute beeindruckt. Symbolik und Emotionale Wirkung „Frau Asher Wertheimer“ ist mehr als nur eine Darstellung einer Person; sie ist eine Studie über Schönheit, Würde und soziale Stellung. Die elegante Pose der Frau und ihre Blickrichtung zum Betrachter vermitteln ein Gefühl von Selbstbewusstsein und Ruhe. Auch die kleinen Details – wie das Hund und die Vögel im Hintergrund – tragen zur Gesamtatmosphäre bei und laden den Betrachter dazu ein, über die Bedeutung von Familie und Natur nachzudenken. Sargent’s Gemälde spricht tief empfunden an und erinnert daran, dass Kunst nicht nur eine Frage der technischen Perfektion ist, sondern auch eine Möglichkeit, Emotionen und Ideen auszudrücken – ein Prinzip, das bis heute gültig bleibt. Das Werk wird oft als Beispiel für den klassischen Realismus angesehen und gilt als eines der bedeutendsten Gemälde des frühen 20. Jahrhunderts.Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
John Singer Sargent: Ein Leben in der Kunst
John Singer Sargent (1856–1925) war ein amerikanischer Expatriate-Künstler, der als “führender Porträtmaler seiner Generation” für die Edwardianische Oberschicht angesehen wurde. Seine Werke vereinen eine einzigartige Mischung aus technischem Brillanz, impressionistischen Einflüssen und psychologischem Verständnis.
Frühes Leben und Ausbildung
Geboren am 12. Januar 1856 in Florenz, Italien, der amerikanischen Eltern Fitzwilliam und Mary Newbold Sargent, erlebte John Singer Sargent ein reisendes Kindheit. Seine Eltern waren Expatriates, die sich häufig zwischen Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz bewegten. Dieser Lebensstil förderte eine breite kulturelle Sensibilität, aber bedeutete eine weniger konventionelle Ausbildung. Statt einer formellen Schule konzentrierte sich die Ausbildung des jungen Sargent auf den Besuch von Museen und Kirchen in Europa.
Im Jahr 1874 begann Sargent bei dem französischen Porträtkünstler Carolus-Duran in Paris zu studieren. Diese Mentorschaft erwies sich als entscheidend. Duran betonte direktes Malen – eine Technik der Auftragsverarbeitung ohne Vorzeichnungen –, die Sargent’s bemerkenswerte technische Begabung und seine Fähigkeit, Personen mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Genauigkeit darzustellen, schärfte.
Künstlerische Karriere und Stil
Sargents künstlerischer Output lässt sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Auftragsporträts und informelle Studien. Seine formellen Porträts, die oft wohlhabende und prominente Personen seiner Zeit darstellten, hielten an der Tradition des “Grand Manner” fest – wobei Eleganz, Status und psychologische Tiefe betont wurden.
Sargent verfolgte jedoch auch einen persönlicheren Stil in seinen Landschaften und Plein-Air-Studien. Diese Werke zeigen eine deutliche Affinität zum Impressionismus, der durch lockere Pinselstriche, lebendige Farbpaletten und die Betonung des Erfassens flüchtiger Momente von Licht und Atmosphäre gekennzeichnet ist.
Wichtige Werke und Leistungen
- Madame X (1884): Eines von Sargents bekanntesten Werken, dieses Porträt verursachte Kontroversen wegen seiner kühnen Darstellung der Gesellschaftsdame Virginie Amélie Avegno Gautreau.
- El Jaleo (1882): Eine dynamische und farbenfrohe Szene, die einen spanischen Flamenco-Tanz einfängt und Sargents Meisterschaft im Ausdruck von Bewegung und Licht demonstriert.
- Carnation, Lily, Lily, Rose (1886): Ein friedlicher und eindringlicher Gemälde, das zwei junge Mädchen zeigt, die Laternen in einem englischen Garten anzünden.
- A Dinner Table at Night (1882–83): Eine innovative Komposition, die die intime Atmosphäre eines Abendessens mit künstlichem Licht einfängt.
Einflüsse
Sargent war von einer vielfältigen Reihe von Künstlern und Bewegungen beeinflusst:
- Carolus-Duran: Sein Lehrer, der ihm eine direkte Maltechnik vermittelte.
- Diego Velázquez: Sargent bewunderte Velázquez’s meisterhafte Verwendung von Licht und Pinselstrich.
- Impressionismus: Die Betonung der Impressionisten auf das Erfassen flüchtiger Momente und atmosphärischer Effekte hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf seine Landschaftsbilder.
Historische Bedeutung und Vermächtnis
Anfangs sah Sargent Kritik für seinen unkonventionellen Ansatz in der Porträtmalerei und seine Bereitschaft, traditionelle künstlerische Normen herauszufordern. Doch bis zum frühen 20. Jahrhundert hatte er sich als einer der führenden Künstler seiner Zeit etabliert.
In den 1980er Jahren gab es eine bedeutende Neubewertung Sargents Werks, insbesondere seiner zuvor übersehenen männlichen Nackte. Diese Wiederentdeckung offenbarte einen komplexeren und nuancierteren Künstler als bisher angenommen. Heute wird John Singer Sargent für seine technische Virtuosität, seine Fähigkeit, den Geist seiner Zeit einzufangen, und seinen nachhaltigen Beitrag zur amerikanischen Kunst gefeiert.
Seine Gemälde bieten ein faszinierendes Fenster in den Luxus und die sozialen Dynamiken der Edwardianischen Ära, während sie gleichzeitig seine eigene persönliche künstlerische Vision widerspiegeln. Seine Werke inspirieren weiterhin Künstler und fesseln das Publikum weltweit.
John Singer Sargent
1856 - 1925 , Italien
Eckdaten zum Künstler
- Beeinflusste Künstler:
- Carolus-Duran
- Diego Velázquez
- Bemerkenswerte Werke:
- Madame X
- El Jaleo
- Carnation, Lily, Lily, Rose
- Geburtsdatum: 12. Januar 1856
- Geburtsort: Florenz, Italien
- Künstlerischer Stil: Impressionismus
- Nationalität: Amerikanisch
- Sterbedatum: 1925
- Vollständiger Name: John Singer Sargent

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