Dame am Spinett
Giclée / Kunstdruck
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Dame am Spinett
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
A Scene of Refined Melancholy: Dame am Spinett
To gaze upon this portrait is to step directly into the gilded drawing rooms of late 19th-century European society. Hans Makart’s Dame am Spinett, painted in 1871, is far more than a mere depiction of a woman at a piano; it is an elaborate tableau vivant, steeped in the opulence and emotional undercurrents characteristic of the Makartstil. The central figure, elegantly draped from head to toe, seems caught in a moment suspended between performance and contemplation. Her posture suggests deep immersion—perhaps she is reading the very notes that guide her fingers across the polished wood of the grand piano dominating the foreground. Yet, beneath the surface sheen of this domestic grandeur lies a palpable sense of yearning.
The Allure of Makartstil and Academic Grandeur
Hans Makart was a master showman with his brush, an artist whose work perfectly captured the era's fascination with heightened emotion and luxurious display. His signature Makartstil thrives on rich color palettes and dramatic compositions that elevate portraiture into narrative spectacle. In this piece, we see the culmination of academic training blended with a theatrical flair. The setting itself—suggesting an affluent salon or music studio—is meticulously rendered, providing a backdrop of cultured activity. Observe the supporting figures: one gentleman positioned to the left, another standing further back on the right. They are not merely props; they complete the social ecosystem surrounding our central musician, hinting at conversations just concluded or performances about to begin.
Technique and The Illusion of Presence
The technical mastery evident in Dame am Spinett is breathtaking. Makart utilized a rich layering of paint to achieve textures that seem almost tangible—the sheen on the piano keys, the heavy folds of the woman's gown, and the subtle glow reflecting off the polished surfaces. The handling of light is particularly noteworthy; it seems to emanate from an unseen source, catching highlights on skin and fabric while allowing deep, velvety shadows to anchor the composition. For those considering a reproduction for their own space, understanding this technique allows one to appreciate how the reproduced work aims to capture that very illusion—the sense that the scene could resume at any moment.
Symbolism of Music and Feminine Artistry
The piano itself functions as a powerful symbol. In art history, musical instruments often represent the soul or the voice of the subject. Here, it speaks to refinement, education, and the delicate power of feminine artistry within the rigid structures of high society. The act of playing music was both a required accomplishment and a deeply personal form of expression for women of this class. Coupled with the woman's enveloping attire, there is an intriguing tension: she is fully presented yet simultaneously veiled by her own art and the expectations surrounding it. It invites the viewer to wonder what melody truly moves her heart.
Bringing Salon Romance Home
For the discerning collector or interior designer, Dame am Spinett offers an unparalleled infusion of romantic historical drama into any room. Reproducing this work allows one to curate a space that whispers tales of gaslight, silk, and sophisticated gatherings. It is a piece that commands attention without shouting; its beauty is deep, resonant, and profoundly evocative. Owning this reproduction means inviting not just a painting, but an entire atmosphere—one of cultured elegance tinged with the beautiful melancholy of memory.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Hans Makart: Ein Leben in Opulenz und Einfluss
- Geboren: 28. Mai 1840, Salzburg, Österreich
- Gestorben: 3. Oktober 1884, Wien, Österreich
- Nationalität: Österreicher
- Stilrichtung: Akademische Kunst, Makartstil
Frühes Leben und Ausbildung
- Hans Makarts künstlerischer Weg begann in Salzburg, wo er in eine Familie hineingeboren wurde, die Verbindungen zum habsburgischen Hof hatte. Zunächst zeigten sich vielversprechende Talente, woraufhin er zwischen 1850 und 1851 an der Wiener Akademie eintrat. Seine Schwierigkeiten mit der Zeichnung führten jedoch zu seiner Abreise von der Akademie.
- Seine Leidenschaft für Farbe erkannte Makart und studierte ab 1861 bis 1865 unter Karl Theodor von Piloty in München. Diese Zeit war entscheidend für die Formung seines künstlerischen Stils und die Entwicklung seiner charakteristischen Verwendung lebhafter Farbtöne.
- Weitere Reisen nach London, Paris und Rom erweiterten seine Kenntnis europäischer Kunstströmungen und Techniken und bereicherten seine künstlerische Perspektive.
Künstlerischer Stil und Hauptwerke
- Makartstil: Makarts charakteristischer Stil, bekannt als "Makartstil", zeichnete sich durch üppige Dekoration, leuchtende Farben und einen theatralischen Flair aus. Er beeinflusste maßgeblich die bildenden Künste in Österreich-Ungarn und darüber hinaus.
- Frühe Anerkennung: Seine frühen Werke wie Lavoisier in Prison demonstrierten sein aufkommendes Farbgefühl, während Der Ritter und die Wassernymphen sein dekoratives Talent zeigte.
- Aufstieg zum Ruhm: Gemälde wie Moderne Amoretti und Die Pest in Florenz festigten seinen Ruf als führender Künstler. Der Kauf von Romeo und Julia durch den österreichischen Kaiser für das Wiener Museum zementierte seinen Status weiter.
- Bemerkenswerte Werke:
- Der Einzug Kaiser Karls V. nach Antwerpen im Jahr 1520
- Moderne Amoretti
- Die Pest in Florenz
- Romeo und Julia
Einfluss, Vermächtnis und die Makart-Parade
- Einflüsse: Makart ließ sich von Karl Theodor von Piloty, europäischen Kunstströmungen (einschließlich Symbolismus und Jugendstil) sowie Meistern wie Peter Paul Rubens inspirieren.
- Soziale Figur: Sein luxuriöses Atelier in Wien wurde zu einem prominenten gesellschaftlichen Treffpunkt, der Adelige, Politiker, Künstler und Schriftsteller anzog.
- Die Makart-Parade: Ein entscheidender Moment seiner Karriere war die Gestaltung des Festumzugs zum silbernen Hochzeitstag von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Bayern (Sisi) im Jahr 1879. Dieses aufwendige Spektakel, bekannt als "Makart-Parade", demonstrierte sein Talent für Kostüm- und Bühnendesign und begeisterte das Publikum.
- Professor an der Wiener Akademie: Im Jahr 1879 wurde Makart zum Professor an der Wiener Akademie ernannt, was seine Position innerhalb des künstlerischen Establishments festigte.
- Einfluss auf Klimt: Er beeinflusste Gustav Klimt tiefgreifend, der später eine führende Figur in der Wiener Secession und dem Jugendstil werden sollte.
Späteres Leben und historische Bedeutung
- Makarts früher Tod im Jahr 1884 im Alter von 44 Jahren markierte das Ende einer Ära. Seine umfangreiche Sammlung an Antiquitäten und Kunstwerken wurde versteigert, wodurch sein Vermächtnis auf verschiedene Sammlungen verteilt wurde.
- Trotz Kritik einiger akademischer Kreise bezüglich der historischen Genauigkeit ist Makarts Einfluss auf die Wiener Kultur und künstlerischen Trends unbestreitbar. Er verkörperte eine Zeit des opulenten Glanzes und innovativen ästhetischen Schaffens.
- Seine Werke werden bis heute für ihre leuchtenden Farben, dekorative Fülle und die einzigartige Atmosphäre geschätzt, die er schuf, was seinen Platz als bedeutende Figur in der österreichischen Kunst des 19. Jahrhunderts festigt.
Hans Makart
1840 - 1884 , Österreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Karl Theodor von Piloty
- Johann Fischbach
- Bemerkenswerte Werke:
- Lavoisier im Gefängnis
- Moderne Amoretti
- Die Pest in Florenz
- Romeo und Julia
- Geburtsdatum: 28. Mai 1840
- Geburtsort: Salzburg, Österreich
- Künstlerische Richtung: Akademischer Historienmalerei
- Nationalität: Österreichisch
- Sterbedatum: 3. Oktober 1884
- Vollständiger Name: Hans Makart
- Von Künstlern Beeinflusst: ['Peter Paul Rubens']




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