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Selbstbildnis, mahnend

George Grosz' "Selbstbildnis, mahnend" (1927): Ein eindringliches Selbstporträt als sozialkritische Warnung vor dem Aufstieg des Faschismus in der Weimarer Republik. Entdecken Sie die Kunst!

Entdecken Sie George Grosz (1893-1959), Schlüsselfigur der Berliner Dada & Neuen Sachlichkeit! Satirische Gemälde kritisieren Weimarer Gesellschaft, Politik & den Aufstieg des Faschismus. Erleben Sie seine kraftvollen Karikaturen.

Handgefertigte Öl-Reproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt.

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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Größen, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (1 Juli). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Selbstbildnis, mahnend

Art der Reproduktion

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Eckdaten auf einen Blick

  • Title: Self Portrait, Admonishing
  • Influences:
    • Dada
    • New Objectivity
  • Medium: Oil on canvas
  • Artistic style: Expressionism/Modernism
  • Artist: George Grosz
  • Year: 1927
  • Location: Berlinische Galerie

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What artistic movement is George Grosz’s ‘Self Portrait, Admonishing’ most closely associated with?
Frage 2:
In the painting, what gesture does George Grosz make that is central to its meaning?
Frage 3:
What medium did George Grosz use to create ‘Self Portrait, Admonishing’?
Frage 4:
Approximately when was 'Self Portrait, Admonishing' created?
Frage 5:
According to the description, what is a key message or commentary conveyed by the painting’s gesture and overall composition?

Beschreibung des Kunstwerks

Selbstbildnis, Mahnend: Ein Spiegel der Weimarer Republik

George Grosz' "Selbstbildnis, Mahnend", entstanden 1927, ist weit mehr als nur eine Selbstdarstellung; es ist ein kraftvoller sozialer Kommentar und ein Fenster in die Ängste der Weimarer Republik. Das auf Leinwand gemalte Werk im Format von 98 x 79 cm verkörpert die ungeschönte Darstellung der Realität, die für die Verism-Bewegung charakteristisch ist, und fängt einen Moment intensiver Selbstreflexion und Warnung von einem der provokantesten Künstler Deutschlands ein. Grosz' Stil, erkennbar an Werken wie "Suizid" und "Max Schmeling, der Boxer", zeichnet sich durch scharfe Linien, verzerrte Formen und eine bewusste Ablehnung idealisierter Schönheit aus – allesamt Elemente, die seine kritische Botschaft verstärken.

Künstlerischer Stil und Technik

Die Kraft dieses Gemäldes liegt nicht nur in seinem Sujet, sondern auch in Grosz' meisterhafter Technik. Die Verwendung von Öl auf Leinwand ermöglicht reiche Texturen und nuancierte Schattierungen, was zu einem Gefühl der Beklommenheit und Intensität beiträgt. Der Verismus priorisiert Realismus und soziale Kritik gegenüber ästhetischer Angenehmkeit. Grosz setzt diesen Ansatz mit bewusster Härte ein und verzichtet auf traditionelle Porträtkonventionen, um ein Bild zu schaffen, das sowohl verstörend als auch zutiefst fesselnd ist. Die sichtbaren Pinselstriche und die schichtweise aufgebrachte Farbe erzeugen eine spürbare Tiefe, die den Betrachter in Grosz' beunruhigten Blick zieht. Die Komposition selbst ist sorgfältig aufgebaut; Grosz' direkter Blickkontakt mit dem Betrachter durch seine zeigende Geste erzeugt ein Gefühl der Konfrontation und Dringlichkeit.

Historischer Kontext: Weimarer Republik und Sozialkritik

"Selbstbildnis, Mahnend" entstand in einer Zeit tiefgreifender sozialer und politischer Umwälzungen in Deutschland. Die Weimarer Republik, gegründet nach dem Ersten Weltkrieg, war geprägt von wirtschaftlicher Instabilität, Hyperinflation und wachsendem Extremismus. Grosz, der die gesellschaftlichen Missstände, mit denen er konfrontiert war – Korruption, Dekadenz und die drohende Gefahr des Faschismus – zutiefst kritisierte, nutzte seine Kunst als Waffe, um diese Schwächen aufzudecken. Die Geste – Grosz, der direkt auf den Betrachter zeigt – ist eine direkte Ermahnung, ein Aufruf zur Verantwortung und zum Bewusstsein angesichts des drohenden Unheils. Die Berlinische Galerie beherbergt dieses Werk in ihrer Sammlung und erkennt seine Bedeutung als Dokument einer turbulenten Ära an. Es spiegelt die Ängste und Unsicherheiten wider, die die deutsche Gesellschaft zu dieser Zeit durchdrangen, was es zu einem zentralen Werk innerhalb von Grosz' Œuvre macht.

Symbolik und emotionale Wirkung

Die Symbolik des Gemäldes ist vielschichtig und komplex. Der intensive Blick des Künstlers vermittelt ein Gefühl tiefer Besorgnis und moralischen Zorns. Sein Auftreten – eine bisweilen formelle, aber leicht ungepflegte Erscheinung – deutet auf eine intellektuelle Figur hin, vielleicht sogar auf einen prophetischen Menschen, der mit der Verantwortung beladen ist, andere zu warnen. Die Geste des Zeigens ist besonders bedeutsam; sie ist nicht nur eine Geste der Anklage, sondern auch ein Versuch, den Betrachter aus seiner Gleichgültigkeit zu erwecken. Der Gesamteindruck ist von Beklommenheit und Selbstreflexion geprägt. Grosz bietet keine einfachen Antworten oder tröstlichen Illusionen; stattdessen zwingt er den Betrachter, sich mit unbequemen Wahrheiten über sich selbst und seine Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Gemälde hallt mit einem Gefühl der Dringlichkeit und Verzweiflung wider und spiegelt Grosz' tiefen Glauben wider, dass Handlungen erforderlich waren, um eine Katastrophe abzuwenden.

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Biografie des Künstlers

Frühes Leben und Einflüsse

George Grosz, ein bedeutender Vertreter der Berliner Dada- und Neuen Sachlichkeit-Bewegung während der Weimarer Republik, wurde am 26. Juli 1893 in Berlin, Deutschland, geboren. Als Georg Ehrenfried Groß wuchs er in einer gläubig-lutherischen Familie auf, wobei sein Vater Gasthofbesitzer war. Grosz' frühes Leben war geprägt davon, dass seine Mutter nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1901 die Verwalterin der Offizierskaserne der Husaren wurde.

Künstlerische Entwicklung

Grosz begann seinen künstlerischen Weg unter der Anleitung eines lokalen Malers namens Grot und entwickelte seine Fähigkeiten weiter durch akribische Kopien von Trink- und Schlachtbildern Eduard von Grützners. Er studierte anschließend an der Kunstakademie Dresden (1909–1911) und später an der Berliner Kunsthochschule für Bildende Künste.

Wichtige Werke und Stil

  • „Die Strassenbahnszene“ ist ein frühes Werk, das Grosz' frühen Stil zeigt.
  • „Das Pit“, ein Gemälde, das Grosz’ Dadaismus-Stil demonstriert, ist ein bemerkenswertes Beispiel für seine Arbeit.
  • Zusammen mit anderen Werken wie „Der Agitator“ und „Die Säulen der Gesellschaft“ zeigen diese Arbeiten seine satirische Kritik an der deutschen bürgerlichen Gemeinschaft.
  • Diese Werke sind durch ihre karikaturistische Natur gekennzeichnet, oft mit morbiden und grausamen Bildern, die die faschistischen Kräfte in Deutschland symbolisierten.

Museumsbestände und Ausstellungen

Grosz' Werk befindet sich in verschiedenen Museen, darunter die Kunstsammlungen und Museen Augsburg und die Kunsthalle Bielefeld, die beide für ihre umfangreichen Sammlungen deutscher Kunst bekannt sind.

Späteres Leben und Vermächtnis

Grosz emigrierte 1933 in die Vereinigten Staaten, wo er 1938 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Er unterrichtete an der Art Students League of New York und stellte weiterhin seine Werke aus, bis zu seiner Rückkehr nach Berlin, wo er am 6. Juli 1959 verstarb. Wichtige Punkte:
  • Grosz war ein prominentes Mitglied der Berliner Dada- und Neuen Sachlichkeit-Gruppe.
  • Seine Arbeit ist durch satirische Kritik an der deutschen bürgerlichen Gemeinschaft gekennzeichnet.
  • Er emigrierte 1933 in die Vereinigten Staaten und erhielt 1938 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
  • Grosz' Vermächtnis wird weiterhin gefeiert, seine Werke sind in verschiedenen Museen in Deutschland zu finden.

Referenzen:

Liste der deutsch-amerikanischen Personen (Wikipedia)
George Grosz

George Grosz

1893 - 1959 , Deutschland

Kurzinfos

  • Bemerkenswerte Werke:
    • Die Grube
    • Die Stadt
    • Angriff
    • Dr. Billig
    • Die Säulen der Gesellschaft
  • Geburtsdatum: 26. Juli 1893
  • Geburtsort: Berlin, Deutschland
  • Künstlerische Bewegung: Dadaismus, Neue Sachlichkeit
  • Künstlerische Einflüsse: ['Eduard von Grützner']
  • Nationalität: Deutsch, Amerikanisch
  • Todatum: 6. Juli 1959
  • Vollständiger Name: George Grosz
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