Ridden Down
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Amerikanischer Regionalismus
1906
19. Jahrhundert
130.0 x 76.0 cm
Amon Carter Museum of American Art
Handgefertigte Öl-Reproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt.
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Ridden Down
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Beschreibung des Kunstwerks
Ein Moment voller stiller Erhabenheit: Frederic Remingtons „Ridden Down“
Frederic Remingtons „Ridden Down“, gemalt im Jahr 1906, ist weit mehr als nur die Darstellung eines Mannes und seines Pferdes an einem Strand; es ist eine ergreifende Momentaufnahme einer Ära – der späten Jahre des amerikanischen Westens. Dieses evokative Werk fängt einen flüchtigen Augenblick serenere Kraft ein und spiegelt Remingtons tiefes Verständnis für den rauen Geist und die innewohnende Schönheit der Frontier wider. Mit den Maßen 130 x 76 cm zieht das Gemälde den Betrachter sofort in seine Szenerie: eine einsame Gestalt auf einem prächtigen Pferd, die beim Durchqueren des sandigen Ufers ganz in Gedanken versunken scheint. Die Komposition ist meisterhaft ausbalanciert, wobei der Reiter zentral positioniert ist, um die Aufmerksamkeit zu lenken, während die umgebenden Figuren – über den Strand verstreut – subtil das Gefühl von Dimension und menschlicher Verbundenheit innerhalb der Erzählung verstärken.
Die Vision des Künstlers: Remington und der schwindende Westen
Frederic Remington, geboren 1861 in Canton, New York, wurde nicht im Wilden Westen geboren; vielmehr wurde er zu dessen berühmtestem Chronisten. Seine künstlerische Reise begann mit einem bewussten Eintauchen in die Materie – einer akribischen Untersuchung des Militärlebens, der Kultur der amerikanischen Ureinwohner und der weiten Landschaften der amerikanischen Grenze. Diese Hingabe ist in „Ridden Down“ förmlich spürbar, deutlich erkennbar an der realistischen Darstellung der Muskulatur des Pferdes, der verwitterten Textur der Kleidung des Reiters und dem subtilen Spiel des Lichts auf dem Wasser. Remingtons Werk reflektiert eine Zeit, in der das romantisierte Bild des Westens rasch verblasste, und er suchte danach, dessen Essenz einzufangen, bevor sie gänzlich verschwand. Sein Hintergrund – eine Abstammung, die tief in militärischen Traditionen und dem Zeitungsjournalismus verwurzelt war – prägte zweifellos seine scharfen Beobachtungsgaben und seine erzählerische Begabung.
Technik und Stil: Ein Meister der Details
Remingtons Technik zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Liebe zum Detail aus, ein Markenzeichen seines Stils. Ausgeführt mit Ölfarben auf Leinwand, ist die Pinselführung in „Ridden Down“ präzise und doch fließend, wodurch sowohl die Solidität der Pferdestatur als auch die Bewegung der Wellen vermittelt werden. Der Künstler verwendet eine begrenzte Palette – vornehmlich Braun-, Grau- und Ockertöne –, um die gedämpften Farben der Küstenlandschaft heraufzubeschwören und das stille Drama der Szene weiter zu betonen. Sein Einsatz von Licht und Schatten erzeugt Tiefe und Volumen und verleiht dem Werk einen Realismus, der für seine Zeit revolutionär war. Dieser akribische Ansatz spiegelt Remingtons Bestreben wider, die Welt, die er beobachtete, wahrheitsgetreu darzustellen, was seinen Platz als führende Figur der amerikanischen Kunst festigte.
Symbolik und emotionale Resonanz
„Ridden Down“ transzendiert eine einfache Reiterszene; es ist von symbolischer Bedeutung durchdrungen. Der einsame Reiter kann als Emblem für Unabhängigkeit, Widerstandsfähigkeit und den unvergänglichen Geist des Westens interpretiert werden. Das Pferd selbst repräsentiert Kraft, Freiheit und die Verbundenheit mit dem Land. Die Anwesenheit anderer Figuren am Strand deutet auf eine geteilte Erfahrung hin, auf eine Anerkennung der Reise dieses Individuums. Die emotionale Wirkung des Gemäldes ist geprägt von stiller Kontemplation – ein in der Zeit suspendierter Moment, der den Betrachter dazu einlädt, über Themen wie Einsamkeit, Abenteuer und die Beziehung zwischen Mensch und Natur nachzusinnen. Dieses Werk verkörpert perfekt Remingtons Fähigkeit, nicht nur eine visuelle Szene, sondern die eigentliche Seele des amerikanischen Westens einzufangen.
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Biografie des Künstlers
Frühe Jahre und Ausbildung
- Geburt und Familie: Frederic Sackrider Remington wurde am 4. Oktober 1861 in Canton, New York, geboren. Seine Familie hatte französisch-baskische Wurzeln.
- Militärische Prägung: Sein Vater, Colonel Seth Pierrepont Remington, ein Hardwarehändler und Bürgerkriegsveteran, beeinflusste sein frühes Leben maßgeblich. Die Exposition gegenüber militärischen Themen sollte später seine Kunst prägen.
- Frühe Ausbildung: Er besuchte das Vermont Episcopal Institute, eine Militärschule, wo er mit dem Zeichnen begann. Später wechselte er an eine andere Militärakademie, verfolgte aber schließlich aufgrund mangelnder Konzentration die Kunst statt einer militärischen Karriere.
Künstlerische Laufbahn und Stil
- Frühe Illustrationen: Remingtons erste veröffentlichte Illustration war eine Karikatur für das Yale Courant, die ein frühes Talent für die Darstellung von Actionszenen demonstrierte.
- Fokus auf den Westen: Eine entscheidende Reise nach Montana im Jahr 1881 weckte seine Faszination für den amerikanischen Westen, der zum zentralen Thema seiner künstlerischen Karriere wurde.
- Themenwahl: Seine Werke zeigten prominent Cowboys, Native Americans und die US Cavalry und fingen den Geist und die Herausforderungen des Frontier-Lebens ein.
- Künstlerischer Stil: Remington entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der sich durch dynamische Kompositionen, energiegeladene Pinselstriche und einen Fokus auf Realismus gepaart mit dramatischem Flair auszeichnete. Er nutzte oft schnelle Skizzen, um Bewegung und Emotion einzufangen.
Wichtige Werke und Errungenschaften
- Bemerkenswerte Gemälde: Mehrere Werke stechen als bedeutende Beispiele seines Talents hervor:
- My Ranch – Zeigt Remingtons einzigartige Perspektive auf den Westen.
- Waiting in the Moonlight – Demonstriert seine Fähigkeit, das Wesen des amerikanischen Westens durch eindringliche Bilder einzufangen.
- Ridden Down (1905) - Eine kraftvolle Darstellung eines Kavallerieangriffs.
- The Long-Horn Cattle Sign (1908) – Fängt die Lebendigkeit des Cowboy-Lebens ein.
- Illustrationen und Skulpturen: Neben der Malerei war Remington auch ein produktiver Illustrator für Zeitschriften wie Harper’s Weekly und Collier’s. Er schuf auch Skulpturen, die seine künstlerische Vielseitigkeit weiter demonstrierten.
- Anerkennung: Seine Arbeit erlangte zu Lebzeiten weite Anerkennung und etablierte ihn als führende Figur in der Kunst des amerikanischen Westens.
Vermächtnis und Einfluss
- Einfluss auf die Western-Kunst: Frederic Remingtons Beiträge zur Darstellung des amerikanischen Westens sind unbestreitbar. Er half, das Genre zu definieren und Bilder von Cowboys, Native Americans und Frontier-Leben populär zu machen.
- Einfluss auf andere Künstler: Seine Arbeit inspirierte zahlreiche Künstler, darunter N.C. Wyeth und Zane Grey.
- Frederic Remington Art Museum: Das Frederic Remington Art Museum in Ogdensburg, New York, bewahrt sein Erbe durch eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Skizzen und Skulpturen.
- Historische Bedeutung: Remingtons Kunst bietet wertvolle Einblicke in die Geschichte, Kultur und Mythologie des amerikanischen Westens während einer Zeit bedeutender Veränderungen und Konflikte. Seine Darstellungen bieten einen Einblick in eine entscheidende Ära der amerikanischen Geschichte, auch wenn sie manchmal romantisiert sind.
Späte Jahre und Tod
- Fortsetzung der künstlerischen Produktion: Remington produzierte bis zu seinem Tod weiterhin produktiv Kunstwerke.
- Gesundheitsverschlechterung: Im Jahr 1909 litt er an Blinddarmentzündung, während er sich auf einer Mission in Florida befand.
- Tod: Frederic Remington starb am 26. Oktober 1909 in Bronxville, New York, im Alter von 48 Jahren. Sein Erbe als bedeutender amerikanischer Künstler inspiriert und fesselt das Publikum bis heute.
Frederic Remington
1861 - 1909 , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- N. C. Wyeth
- Zane Grey
- Bemerkenswerte Werke:
- My Ranch
- Waiting in the Moonlight
- Ridden Down
- The Long-Horn Cattle Sign
- The Trooper
- The Smoke Signal
- Geburtsdatum: 4. Oktober 1861
- Geburtsort: Canton, Vereinigte Staaten
- Künstlerische Richtung: Realismus Malerei
- Nationalität: Amerikanisch
- Todatum: 26. Dezember 1909
- Vollständiger Name: Frederic Sackrider Remington

Die Glasoption ist nur in Größen unter 110 cm verfügbar.
