I am waiting
Sculpture
Sculpture
Contemporary Minimalism
1999
Contemporary
45.0 x 300.0 cm
Rede Portuguesa de Arte Contemporânea a Norte
Giclée / Kunstdruck
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I am waiting
Giclée / Kunstdruck
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-
Endpreis aller Optionen
$ 62
Beschreibung des Sammlerstücks
The Poetics of Stillness: Encountering 'I am waiting'
In the quiet intersection where sculpture meets landscape, Fernanda Fragateiro’s 1999 masterpiece, I am waiting, invites the viewer into a profound moment of contemplation. This evocative work, which functions as both an architectural intervention and a sculptural object, transcends its physical form to become a vessel for emotion. At first glance, the piece presents us with the familiar: a weathered bench, its wooden seat resting upon a sturdy metal frame, nestled within the soft embrace of a park-like setting. Yet, through Fragateiro’s masterful lens, this mundane object is elevated to a symbol of profound patience and temporal suspension. The visible textures of age—the grain of the wood and the industrial precision of the metal screws—speak to a dialogue between human craftsmanship and the inevitable passage of time.
The composition draws the eye into a close-up intimacy, stripping away the distractions of the wider world to focus on the tactile reality of the bench. The presence of a tree in the background provides a soft, organic counterpoint to the structured, man-made elements of the seat, creating a balanced tension between the built environment and the natural world. This interplay is central to Fragateiro’s artistic practice, as she is renowned for her ability to create site-specific works that do not merely occupy space but actively transform it. In I am waiting, the bench becomes a stage for an invisible protagonist, prompting us to imagine the countless souls who have sat, rested, and waited in such a place, leaving behind only the quiet echoes of their presence.
A Legacy of Architectural Dialogue
To understand the depth of this work, one must look toward the artist’s sophisticated background. Born in Setúbal, Portugal, Fernanda Fragateiro developed a rigorous academic foundation at the Lisbon School of Fine Arts, which later informed her unique ability to blend minimalist sculpture with architectural precision. Her practice is characterized by an archaeological approach to space, where she treats the environment as a living document. In I am waiting, we see the culmination of this philosophy; the work acts as a subtle alteration of the landscape, a quiet intervention that asks the viewer to slow down and observe the nuances of their surroundings.
The emotional resonance of the piece lies in its title alone. The declaration "I am waiting" transforms the bench from a functional object into a sentient entity, imbued with a sense of longing or perhaps peaceful anticipation. For collectors and interior designers, this artwork offers more than just aesthetic beauty; it provides a focal point for reflection. Whether placed in a contemporary gallery setting or integrated into a sophisticated residential design, the piece brings an atmosphere of serenity and intellectual depth. It serves as a reminder that even in our most frantic moments, there is profound beauty to be found in the act of simply being, and in the quiet strength found in waiting.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren: Setúbal, Portugal (1962)
- Fernanda Fragateiros künstlerischer Weg begann in Montijo, Portugal, wo sie 1962 geboren wurde.
- Sie zeigte schon früh ein Talent für die Künste, was zu einem Studium an der Escola Secundária Artística António Arroio von 1978 bis 1981 führte, einer spezialisierten Sekundarschule mit Schwerpunkt auf angewandten Kunstformen.
- Ihre formale künstlerische Ausbildung setzte sich am Centro para Arte e Comunicação Visual (AR.CO) von 1981 bis 1982 fort und kulminierte in einem Abschluss an der Lisaboner Hochschule für Bildende Künste (heute Fakultät für Kunst der Universität Lissabon) zwischen 1983 und 1987.
Künstlerische Praxis und Stil
- Spezifische Skulpturen vor Ort & Architektonische Interventionen: Fragateiro ist bekannt für ihre ortsspezifischen Skulpturen und architektonischen Interventionen, oft in Zusammenarbeit mit Architekten und Landschaftsarchitekten. Diese Werke werden nicht einfach innerhalb eines Raumes platziert, sondern interagieren aktiv damit und verändern die Umgebung durch subtile Veränderungen.
- Archäologischer Ansatz: Ihr künstlerischer Prozess beinhaltet einen „archäologischen Ansatz“, bei dem sie sich mit den sozialen, politischen und ästhetischen Aspekten modernistischer Praktiken auseinandersetzt. Sie hebt verborgene Narrative und Geschichten in Standorten ans Licht.
- Minimalistische Neuinterpretation: Fragateiro interpretiert Minimalismus durch subtile Modifikationen bestehender Landschaften oder Objekte neu und schafft einen Dialog zwischen dem Kunstwerk und seiner Umgebung.
- Materialien & Techniken: Ihre Skulpturen enthalten oft gefundenes Metall, Massenware, Stoffe aus Fabriken, gebrauchte Bücher und Schutt von Baustellen und verleihen ihnen so verschiedene historische und bedeutungsschichtige Elemente.
Wichtige Werke und Ausstellungen
- Lisboa-Weltmesse 1998: Fragateiro trug zu bedeutenden Projekten für die Lisboa-Weltmesse 1998 bei, darunter der Jardim das Ondas (Wellen Garten), Jardins da Água (Wasser Gärten) und Jardins de Ulisses (Ullysses' Gärten).
- Sommerfestival des Calouste Gulbenkian Museums (2016): Sie verteilte Skulpturen in den Gärten des Museums und schuf so ein immersives Erlebnis für Besucher.
- Bemerkenswerte Ausstellungen: Ihre Arbeit wurde international in zahlreichen renommierten Ausstellungen gezeigt, darunter:
- Coimbra Biennale für zeitgenössische Kunst (2017)
- Museum für Kunst, Architektur und Technologie (MAAT), Lissabon (2017)
- Galleria Nazionale d'Arte Moderna, Rom (2017)
- Palm Springs Art Museum, Kalifornien (2016)
- Bronx Museum of the Arts, New York (2014)
Einflüsse und historische Bedeutung
- Modernismus & Minimalismus: Fragateiros Werk ist tief in modernistischen Prinzipien verwurzelt, insbesondere im Minimalismus. Sie übersteigt jedoch die traditionelle minimalistische Ästhetik, indem sie historischen Kontext und soziale Kommentare in ihre Skulpturen einbezieht.
- Architekturgeschichte: Ihre Zusammenarbeit mit Architekten und Landschaftsarchitekten zeugt von einem ausgeprägten Interesse an der Wechselwirkung zwischen Kunst und Architektur.
- Feministische Diskurse & Politische Revisionismus: Fragateiros künstlerische Praxis setzt sich mit feministischen Diskursen und politischem Revisionismus auseinander und stellt konventionelle Perspektiven auf Raum, Gedächtnis und Macht in Frage.
- Zeitgenössische Kunstszene: Fernanda Fragateiro hat einen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Kunstszene geleistet, indem sie durchdachte Werke schafft, die die Beziehung zwischen Kunst, Architektur, Geschichte und Gesellschaft erforschen. Ihre subtilen Interventionen und die sorgfältige Detailarbeit laden Betrachter ein, ihre Wahrnehmung von Raum neu zu überdenken und sich mit den Komplexitäten der modernen Welt auseinanderzusetzen.
Fernanda Fragateiro
1962 - , Portugal
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Wartegarten
- Site-spezifische Skulpturen
- Geburtsdatum: 1962
- Geburtsort: Montijo, Portugal
- Künstlerische Richtung: Minimalismus, Site-specific Kunst
- Nationalität: Portugiesin
- Vollständiger Name: Fernanda Fragateiro

Die Glasoption ist nur in Größen unter 110 cm verfügbar.
