Accession II
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Sammlerstück-Beschreibung
A Fragment of Fragility: Examining Eva Hesse’s “Accession II”
Eva Hesse's "Accession II," created in 1969, stands as a haunting testament to the anxieties and explorations inherent within Postminimalism. This deceptively simple sculpture—a cube constructed from metal or fiberglass framing enveloped by dense, fibrous material—immediately captivates with its stark monochrome palette of grays and silvers, reflecting Hesse’s preoccupation with themes of vulnerability and impermanence. The photograph captures this monumental piece at eye level, emphasizing its imposing presence within the gallery space while simultaneously conveying a sense of quiet contemplation. ### Composition & Form: Geometric Tension The sculpture's placement slightly off-center introduces an element of dynamism that contrasts sharply with the cube’s rigid geometry—primarily squares and rectangles—creating visual tension. Hesse deliberately juxtaposes these structural elements against the chaotic lines emanating from the fibrous filling, mirroring the artist’s exploration of opposing forces within her work. This deliberate imbalance speaks to a broader artistic impulse to disrupt established conventions and embrace unexpected textures and forms. ### Material Dialogue: Metal Versus Organic Matter The cube itself is meticulously crafted using metal or fiberglass framing—a material chosen for its strength and stability—representing an assertive assertion against the yielding nature of the fibrous filling. Hesse’s masterful technique involves constructing this framework before enveloping it with a pliable substance, highlighting the inherent qualities of each material and their contrasting behaviors. The rough texture of the fiber contrasts dramatically with the smooth surface of the metal frame, symbolizing the tension between control and surrender—a core preoccupation in Hesse's oeuvre. ### Symbolism & Conceptual Depth: Echoes of Loss and Impermanence Beyond its formal considerations, “Accession II” resonates deeply with symbolic meanings rooted in Hesse’s personal experiences. Like much of her work, it confronts viewers with the unsettling notion of fragility—the cube representing a contained form attempting to withstand the inevitable decay inherent in organic matter. The sculpture's genesis within the context of Hesse’s tumultuous life—marked by displacement and profound grief—underscores its emotional impact. It serves as a poignant reminder that beauty can reside in acknowledging vulnerability and accepting the transient nature of existence, mirroring Hesse’s own artistic quest for truth and emotion. ### Historical Context & Artistic Legacy “Accession II” firmly establishes Hesse within the broader movement of Postminimalism, which emerged in the wake of Minimalism's austere aesthetic. Rejecting the reductive principles of its predecessor, Hesse championed subjective expression and embraced organic forms—a deliberate departure from geometric abstraction—solidifying her position as a pioneer of Eccentric Abstraction. Her work continues to inspire artists today, prompting reflection on materiality, form, and the exploration of emotional resonance within seemingly simple visual languages.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Eva Hesse: Ein Leben in der Kunst
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren 1936 in Hamburg, Deutschland, war das frühe Leben von Eva Hesse durch bedeutende Umwälzungen geprägt. Ihre jüdischen Eltern flohen vor dem Nationalsozialismus und brachten sie 1938 in die Vereinigten Staaten.
- Als sie zehn Jahre alt war, beging ihr Vater Selbstmord, was ihre emotionale Landschaft tiefgreifend beeinflusste – ein Thema, das sich subtil in ihrem späteren Werk widerspiegeln würde.
- Hesse studierte von 1952 bis 1953 am Pratt Institute in Brooklyn, dann an der Cooper Union (1956) und an der Yale University School of Art and Architecture und erwarb 1959 einen B.F.A.
- An der Yale Universität wurde sie von Josef Albers beeinflusst, der Materialforschung und formalen Beziehungen betonte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Frühes Werk: Hesse begann zunächst mit Malerei und schuf abstrakte Zeichnungen und Gemälde. Sie fühlte sich jedoch zunehmend durch traditionelle Maltechniken eingeschränkt.
- Einflüsse: Sie wurde einer vielfältigen Reihe künstlerischer Einflüsse ausgesetzt, darunter Surrealismus, Abstract Expressionism und das Werk von Künstlern wie Hans Arp und Jean Dubuffet.
- Ein einschneidendes Ereignis ereignete sich während einer Kootz-Galerieausstellung mit Werken von Louise Bourgeois. Bourgeois’s psychologisch aufgeladene Skulpturen berührten Hesse tief.
- Ihre Umsiedlung nach New York in den späten 1950er Jahren brachte sie in Kontakt mit einer lebendigen Kunstszene und prägte ihre künstlerische Richtung weiter.
Skulpturale Innovationen und Materialien
- Übergang zur Skulptur: Hesse begann Mitte der 1960er Jahre, sich auf Skulpturen zu konzentrieren und mit ungewöhnlichen Materialien wie Latex, Glasfaser, Harz und Seil zu experimentieren.
- Sie war von der Unmittelbarkeit dieser Materialien fasziniert, insbesondere von Latex, das sie auf ähnliche Weise manipulierte, wie es die Hersteller nicht vorgesehen hatten – indem sie es auftrug wie Farbe, um schichtweise Oberflächen zu erzeugen.
- Wesentliche Merkmale: Ihre Skulpturen zeigen oft repetitive Formen, die in Rasterstrukturen oder Cluster angeordnet sind. Sie zeichnen sich durch ein Gefühl von Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit und organischer Unregelmäßigkeit aus.
- Werke wie “Hang Up” (1966) und die “Repetition Nineteen III”-Serie (1968) veranschaulichen ihre Erforschung von Form, Wiederholung und Materialeigenschaften.
Wichtige Leistungen und bemerkenswerte Werke
- Schema und Sequel (1967-68): Frühe Erkundungen mit Latex, die ihre innovative Verwendung des Materials demonstrieren.
- Hang Up (1966): Ein bedeutendes Werk, das Hesse selbst als Ausdruck von “Absurdität oder extremer Empfindung” bezeichnete.
- Accession II (1968): Enthält durchscheinende Glasfaserboxen mit phallischen Formen und erforscht Themen des Körpers und der Sexualität.
- Contingent (1969): Eine großformatige Installation, die aus fünf hängenden, mit Latex überzogenen Hügeln besteht und ihre Meisterschaft im Raum und in der Form demonstriert.
- Tomorrow’s Apples (5 in White) (1966): Demonstriert Hesse's Verwendung von Wiederholung und organischen Formen.
Historische Bedeutung und Vermächtnis
- Eva Hesse wird als eine zentrale Figur bei der Entwicklung von Postminimalismus und Eccentrischer Abstraktion angesehen.
- Ihr Werk stellte die strenge Formalität des Minimalismus in Frage und führte Elemente der Subjektivität, Emotionen und organischer Form ein.
- Feministische Kunst: Hesse’s Erforschung von Körper, Sexualität und Verletzlichkeit hat bei feministischen Kunstkritikern und Künstlern Anklang gefunden.
- Trotz einer tragisch kurzen Karriere – sie starb 1970 im Alter von 34 Jahren an Krebs – inspiriert ihr Werk bis heute Künstler und bleibt in der Bildhauerei hoch einflussreich. Ihr Vermächtnis liegt in ihrer Bereitschaft zu experimentieren, Unvollkommenheit anzunehmen und tief persönliche Themen zu erforschen.
Eva Hesse
1936 - 1970 , Deutschland
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Postminimalismus & Exzentrische Abstraktion
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Feministische Kunst']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Josef Albers
- Louise Bourgeois
- Hans Arp
- Jean Dubuffet
- Date Of Birth: 1936
- Date Of Death: 1970
- Full Name: Eva Hesse
- Nationality: Deutsch-Amerikanisch
- Notable Artworks:
- Hang Up
- Contingent
- Addendum
- Accession II
- Place Of Birth: Hamburg, Deutschland




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