Clearing
Öl auf Leinwand
Wandkunst
Post-Impressionism
1873
19. Jahrhundert
38.0 x 46.0 cm
Handgefertigte Ölreproduktion
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Clearing
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Die stille Kraft der Landschaft
Paul Gauguins "Clearing" aus dem Jahr 1873 ist weit mehr als eine einfache Darstellung eines grasbewachsenen Feldes mit Bäumen. Es ist ein Fenster zu einer inneren Welt, ein Moment der Kontemplation inmitten der französischen Landschaft. Das Gemälde fängt die Essenz des Post-Impressionismus ein – eine Abkehr von der bloßen Wiedergabe der Realität hin zu einer Ausdrucksform, die Emotionen und subjektive Wahrnehmung in den Vordergrund stellt. Gauguin, dessen Leben von Rebellion und Suche nach Authentizität geprägt war, hat hier eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens geschaffen, die den Betrachter sofort in ihren Bann zieht.
Die Farbpalette ist bewusst reduziert, doch gerade dadurch erzeugt Gauguin eine beeindruckende Tiefe. Er verwendet erdige Töne – Grüntöne, Brauntöne, Gelbtöne – um das Gras und die Bäume darzustellen, wobei er jedoch keine Angst hat, kräftige Akzente mit leuchtenden Farbtönen zu setzen. Diese Farbgebung ist typisch für Gauguins Synthetismus, bei dem er Farben nicht naturalistisch verwendet, sondern sie kombiniert, um eine neue, expressive Qualität zu erzielen. Die Pinselstriche sind sichtbar und verleihen dem Bild eine gewisse Lebendigkeit und Bewegung.
Ein Künstler im Wandel
“Clearing” ist ein Schlüsselwerk in Gauguins künstlerischer Entwicklung. Es markiert seinen Übergang von den ersten, stärker impressionistischen Arbeiten hin zu seinem späteren, expressiveren Stil. Während seine frühen Werke oft von der Darstellung des Lebens in Tahiti geprägt waren, beginnt hier bereits eine Auseinandersetzung mit der Natur und ihren Gefühlen. Die Komposition ist bewusst einfach gehalten – die beiden Personen im Vordergrund lenken den Blick auf die umliegende Landschaft und verstärken das Gefühl der Isolation und Kontemplation.
Es ist wichtig zu betonen, dass Gauguins Stil zu seinen Lebzeiten oft kritisch betrachtet wurde. Seine Verwendung von Farbe und seine Abkehr von traditionellen Maltechniken wurden als unkonventionell und sogar primitiv abgetan. Erst nach seinem Tod erfuhr sein Werk die Anerkennung, die es heute genießt – als ein Meilenstein der modernen Kunst.
Symbolik und Emotion
Die beiden Personen im Bild sind nicht nur räumlich, sondern auch symbolisch zu verstehen. Sie repräsentieren den Menschen in seiner Beziehung zur Natur, seinen Wunsch nach Frieden und Ruhe. Die offene Landschaft steht für Freiheit und Ungebundenheit, während die Bäume eine Art Schutz und Geborgenheit bieten. Es ist ein Bild von Harmonie und Gleichgewicht – ein Moment der Stille inmitten des Chaos des Lebens.
Gauguin war fasziniert von den Kulturen der Südsee und sah in ihnen eine Quelle der Inspiration und Authentizität. "Clearing" spiegelt diese Faszination wider, indem es die Schönheit und Einfachheit der Natur feiert. Das Gemälde ist ein Ausdruck seiner Sehnsucht nach einem Leben jenseits der bürgerlichen Konventionen und seiner Suche nach einer eigenen künstlerischen Sprache.
Ein Meisterwerk in Ihrer Sammlung
Wujudkan dezent, doch eindrucksvoll, bietet die Reproduktion von Paul Gauguins "Clearing" eine einzigartige Möglichkeit, die Schönheit und Ruhe dieses Meisterwerks in Ihr Zuhause zu bringen. Die handgemalte Reproduktion auf hochwertigem Leinwandmaterial bewahrt die feinen Details und die lebendige Farbgebung des Originals. Bestellen Sie Ihre hochwertige Reproduktion hier und lassen Sie sich von der stillen Kraft dieser Landschaft verzaubern.
- Paul Gauguin: Portrait of Two Children (also known as Paul and Jean Schuffenecker)
- Paul Gauguin: Clearing II
- Paul Gauguin: Title in Swedish: Landskap från Bretagne
Entdecken Sie mehr über Paul Gauguin und seine Werke auf ArtsDot: Paul Gauguin | Eugène Henri Paul Gauguin (1848-1903)
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Über den Künstler
Eugène Henri Paul Gauguin: Ein Leben in Farbe und Symbolik
Frühes Leben und Hintergrund
- Geboren am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, war Eugène Henri Paul Gauguin eine komplexe Persönlichkeit, die von einer ungewöhnlichen Erziehung geprägt war.
- Sein Vater war Journalist, und seine Mutter stammte aus einer Familie mit peruanischen Wurzeln – ihre Großmutter, Flora Tristan, war eine Pionierin der feministischen und sozialistischen Schriftstellerin.
- Im Jahr 1850 zog die Familie nach Peru, wo Gauguin vier prägende Jahre in einer anderen Kultur verbrachte. Diese Erfahrung beeinflusste seine Kunst später nachhaltig.
- Nach dem Tod seines Vaters kehrte Gauguin nach Frankreich zurück und erhielt eine formale Ausbildung, wählte aber schließlich eine Karriere als Börsenmakler.
Von Börsenmakler zum Künstler
- Gauguin begann in seiner Freizeit zu malen, wobei er zunächst von den Impressionisten beeinflusst wurde.
- Eine Finanzkrise im Jahr 1882 veranlasste ihn, seine Geschäftskarriere aufzugeben und sich voll und ganz der Kunst zu widmen.
- Er studierte bei Camille Pissarro, der seine künstlerische Entwicklung förderte und ihn mit anderen avantgardistischen Malern bekannt machte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Gauguins frühe Werke spiegelten impressionistische Techniken wider, aber er suchte bald einen ausdrucksstärkeren und symbolischen Stil.
- Er experimentierte mit kräftigen Farben, flachen Formen und vereinfachten Kompositionen und weicht von den Naturalismen des Impressionismus ab.
- Seine Reisen nach Brittany, Martinique und schließlich nach Tahiti waren entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Vision. Er suchte einen „primitiveren“ Lebenswandel, in dem er eine größere spirituelle Authentizität glaubte.
- Er war von japanischen Holzschnitten (Japonismus) und mittelalterlicher Kunst beeinflusst, die zu seinem unverwechselbaren Ästhetik beitrugen.
Tahitianische Periode und wichtige Werke
- Gauguin kam im Jahr 1891 nach Tahiti, um Zuflucht vor der europäischen Zivilisation und Inspiration aus der polynesischen Kultur zu suchen.
- Diese Zeit markierte den Höhepunkt seiner künstlerischen Kreativität und führte zu ikonischen Gemälden wie “Vahine no te miti”, “Manao Tupapau” (Beobachtet vom Geist der Toten) und “The Day of Gods”.
- Seine tahitianischen Werke sind durch leuchtende Farben, exotische Themen und ein Gefühl von Mysterium und Spiritualität geprägt.
- Er stellte oft polynesische Frauen, Landschaften und religiöse Überzeugungen dar und interpretierte sie durch seine eigene symbolische Linse.
Spätere Jahre und Kämpfe
- Gauguin hatte während seiner Zeit in Tahiti und später auf den Marquesasinseln finanzielle Schwierigkeiten und Gesundheitsprobleme.
- Trotz dieser Herausforderungen malte er weiterhin produktiv und erkundete Themen wie Leben, Tod und Spiritualität.
- Er starb am 8. Mai 1903 auf der Insel Hiva Oa in den Marquesasinseln.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gauguins Werk wurde während seines Lebens weitgehend unerkannt, erlangte aber nach seinem Tod posthumane Anerkennung.
- Er gilt heute als eine zentrale Figur in der Entwicklung der modernen Kunst, die die Lücke zwischen Impressionismus und Symbolismus schloss.
- Seine Verwendung von Farbe, vereinfachten Formen und symbolischen Bildern beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Pablo Picasso, Henri Matisse und die Fauves.
- Gauguins Erforschung „primitiver“ Kulturen und seine Ablehnung westlicher künstlerischer Konventionen werden bis heute debattiert und neu interpretiert.
- Er bleibt eine umstrittene Figur aufgrund bestimmter Aspekte seines Privatlebens, aber sein künstlerischer Beitrag ist unbestreitbar.
Eugène Henri Paul Gauguin
1848 - 1903 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Pablo Picasso
- Henri Matisse
- Artists Who Influenced This Artist: ['Camille Pissarro']
- Date Of Birth: 7. Juni 1848
- Date Of Death: 8. Mai 1903
- Full Name: Eugène Henri Paul Gauguin
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Vahine no te miti
- Manao Tupapau
- Der Tag der Götter
- Place Of Birth: Paris, Frankreich

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