Involute II
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Involute II
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Beschreibung des Sammlerstücks
Die stille Kraft der Form: Involute II von Barbara Hepworth
Barbara Hepworths "Involute II" ist mehr als nur eine Skulptur; sie ist ein Moment der Kontemplation, eingefangen in Bronze und einem Hauch von Grün-Braun. Erschaffen im Jahr 1956, verkörpert dieses Werk den Höhepunkt ihrer modernen Bildhauerei und spiegelt ihre tiefgreifende Auseinandersetzung mit Raum, Form und dem menschlichen Körper wider. Das Kunstwerk präsentiert eine massive, geschwungene Kugel, deren Innenraum durch ein sorgfältig geformtes Loch offenbart wird – eine klaffende Öffnung, die nicht leer ist, sondern eine Welt der Reflexion und des Lichts einlädt. Die Oberfläche der Skulptur ist rau und uneben, ein Beweis für Hepworths einzigartige Technik: Sie arbeitete oft direkt mit unbearbeiteten Steinen und Metallen, formte sie mit Hammer und Meißel, bis die gewünschte Form entstand. Diese unmittelbare Interaktion mit dem Material, diese "Taktile Erfahrung", wie Hepworth selbst beschrieb, verleiht den Werken eine unvergleichliche Authentizität.
Ein Blick in die Welt der Abstraktion
Hepworth war eine Schlüsselfigur der britischen Moderne und einer der wenigen weiblichen Künstlerinnen, die internationale Anerkennung erlangten. Ihre Arbeit lässt sich am besten als Teil des Bewegung "Abstrakte Gestaltung" (Abstraction-Création) verstehen, die in den 1930er Jahren entstand und die Suche nach einer neuen Formensprache ohne Bezugnahme auf traditionelle Darstellungen verfolgte. Sie distanzierte sich von der Darstellung konkreter Objekte und konzentrierte sich stattdessen auf die Erforschung der grundlegenden Elemente – Linie, Fläche, Volumen – und ihrer Beziehungen zueinander. "Involute II" ist ein Paradebeispiel für diese Herangehensweise: Die Kugel selbst steht nicht für etwas Bestimmtes, sondern symbolisiert eine Bewegung, einen Fluss, eine Transformation. Hepworths Werk war stark von der europäischen Avantgarde beeinflusst, insbesondere von den Ideen des Kubismus und der Konzeption des Raumes in der Kunst.
Die Bedeutung des Lochs – Ein Fenster zur Seele
Das zentrale Element der Skulptur, das Loch, ist nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern ein tiefgreifender symbolischer Ausdruck. Hepworth selbst beschrieb es als "ein Fenster zur Seele", als einen Ort der Reflexion und des inneren Friedens. Die klaffende Öffnung zwingt den Betrachter, sich mit dem Inneren der Skulptur auseinanderzusetzen, mit dem Raum, der durch sie entsteht, und mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Es ist ein Moment der Stille, der zur Kontemplation anregt. Die Idee des Lochs findet ihren Ursprung in der Geometrie – die "Involute" beschreibt eine spezielle Art von Kurve, die sich spiralförmig um eine andere Form windet. Diese mathematische Präzision steht im Kontrast zu den organischen Formen und den fließenden Linien der Skulptur, wodurch ein spannungsvolles Zusammenspiel entsteht.
Ein Erbe der Innovation
"Involute II" ist ein Zeugnis von Hepworths Innovationskraft und ihrer Fähigkeit, die Grenzen der Bildhauerei zu erweitern. Ihre Arbeit beeinflusste eine ganze Generation von Künstlern und prägte das Gesicht der modernen Kunst. Die Skulptur wurde in einer Zeit geschaffen, in der die Welt durch den Zweiten Weltkrieg erschüttert war, und bietet einen Moment der Ruhe und des Trostes. Heute ist "Involute II" ein ikonisches Werk, das in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt wird und dessen stille Kraft und symbolische Tiefe weiterhin Kunstliebhaber und Sammler faszinieren. Eine hochwertige Reproduktion dieser Skulptur bringt diese zeitlose Schönheit in jeden Raum und erinnert uns an die universelle Sprache der Form und des Raumes.
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Biografie des Künstlers
Frühes Leben und Ausbildung
Dame Barbara Hepworth, eine renommierte englische Künstlerin und Bildhauerin, wurde am 10. Januar 1903 in Wakefield geboren. Ihr Vater, Herbert Hepworth, war Bezirksvermessungsingenieur des West Riding County Council und später Alderman. Als Mädchen begleitete sie ihn auf den Autofahrten, die er im Zuge seiner Arbeit durch das West Riding von Yorkshire unternahm. Sie besuchte die Wakefield Girls' High School und erhielt 1915 ein Musikstipendium. 1917 gewann sie einen Schulterscholarship. Die Sommerferien verbrachte sie in Robin Hood's Bay, nahe Whitby, North Yorkshire. Von 1920 bis 1921 besuchte sie die Leeds School of Art, wo sie eine lebenslange Freundschaft mit dem Kommilitonen Henry Moore pflegte. Anschließend erhielt sie ein County-Stipendium für ein Studium an der Royal College of Art in London von 1921 bis 1924.Künstlerische Karriere
- Dame Barbara Hepworth's Werk verkörpert den Modernismus, insbesondere die moderne Bildhauerei. Sie war eine der wenigen Künstlerinnen, die internationale Anerkennung erlangte.
- 1933 gründete sie gemeinsam mit Ben Nicholson, Paul Nash und anderen die Unit One Kunstbewegung, um Surrealismus und Abstraktion in der britischen Kunst zu vereinen.
- Hepworths frühe Arbeit war durch Abstraktion und ihre Beteiligung an der in Paris ansässigen Kunstbewegung Abstraction-Création gekennzeichnet.
Wichtige Werke und Ausstellungen
- Oval Form (Trezion), eine Bronzeskulptur, ist Teil der Sammlung des Kimbell Art Museum in Fort Worth, Vereinigte Staaten. (siehe auf ArtsDot)
- Two Forms, eine Skulptur, wird im Hepworth Wakefield in Wakefield, Großbritannien, ausgestellt. (siehe auf ArtsDot)
- Totem, eine Marmor Skulptur, ist ebenfalls Teil der Sammlung im Hepworth Wakefield. (siehe auf ArtsDot)
Einflüsse und Entwicklung
Hepworths künstlerische Entwicklung war von verschiedenen Einflüssen geprägt. Ihre frühen Werke zeigten noch vereinfachte, naturalistische Formen, doch sie konzentrierte sich zunehmend auf formale Aspekte. Die Begegnung mit Künstlern wie Brancusi und Arp in Paris trug maßgeblich zu ihrer Hinwendung zur Abstraktion bei. Sie experimentierte mit Collage, Fotogrammen und Drucken und entwickelte eine einzigartige Sensibilität für ihre Materialien. Ihre Arbeit wurde von der direkten Bearbeitung des Materials geprägt, wobei sie oft Fäden, Drähte und farbiges Pigment in ihre Skulpturen integrierte.
Vermächtnis und Bedeutung
Barbara Hepworths Werk hat einen bleibenden Eindruck in der Kunstwelt hinterlassen. Sie gilt als eine Pionierin der modernen britischen Bildhauerei und beeinflusste Generationen von Künstlern. Ihre Skulpturen sind Teil bedeutender Museumskollektionen weltweit, und das Hepworth Wakefield ist ein Denkmal für ihr Leben und Werk. Ihr Beitrag zur Entwicklung der abstrakten Bildhauerei wird weiterhin geschätzt und gefeiert. Mehr über Barbara Hepworth auf WikipediaBarbara Hepworth
1903 - 1975 , Vereinigtes Königreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['Henry Moore']
- Bemerkenswerte Werke:
- Oval Form (Trezion)
- Two Forms
- Totem
- Geburtsdatum: 10. Januar 1903
- Geburtsort: Wakefield, Vereinigtes Königreich
- Künstlerische Richtung: Moderne Skulptur
- Nationalität: Britisch
- Todatum: 1975
- Vollständiger Name: Barbara Hepworth
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Brancusi
- Arp




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