Curved Form (Pavan)
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Curved Form (Pavan)
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Curved Forms (Pavan): A Dialogue Between Stone and Fluidity
Barbara Hepworth’s *Curved Form (Pavan)*, created in 1956, stands as a testament to Hepworth's pioneering approach to sculpture—a deliberate rejection of traditional modeling techniques in favor of embracing the inherent resistance of stone. This remarkable piece resides within The Hepworth Wakefield’s permanent collection and embodies Hepworth’s unwavering fascination with dance and music, reflected in its title itself – *Pavan*, a stately court dance originating from the sixteenth century. Examining this sculpture reveals not merely an aesthetically pleasing form but also a profound exploration of artistic process and conceptual ideas.- Material & Technique: Crafted from impregnated plaster, meticulously applied onto an aluminum armature, *Curved Form (Pavan)* exemplifies Hepworth’s innovative method. Unlike her earlier works predominantly featuring carved stone, she consciously opted for metallization—a technique that simulates the appearance of bronze—allowing her to capture the “qualities of molten material,” as she herself described it. This process underscored her belief in a dynamic relationship between artist and sculpture, mirroring the movement inherent in dance.
- Form & Composition: The sculpture presents three interconnected ovoids – pale gray forms that intertwine gracefully—creating an illusion of flowing movement despite their solid materiality. Hepworth’s careful consideration for balance and spatial arrangement contributes to the piece's serene beauty, resisting gravity with a palpable sense of vitality.
- Historical Context: Hepworth’s work emerged during the height of Modernism, coinciding with the rise of abstraction and Surrealism in British art. Her involvement with the Unit One Art Movement alongside figures like Ben Nicholson and Paul Nash signaled a desire to synthesize these influential artistic currents. This sculpture reflects the broader movement toward exploring non-representational forms and conveying emotional resonance through pure visual language.
- Symbolic Resonance: The title *Pavan* carries significant symbolic weight, referencing a formal dance tradition that prioritized elegance and restraint. Hepworth’s selection of this term suggests an intention to imbue the sculpture with qualities of grace and composure—a deliberate contrast to the perceived violence of stone carving itself.
- Emotional Impact: Viewing *Curved Form (Pavan)* evokes contemplation and invites viewers to consider the interplay between form, space, and human experience. Hepworth’s masterful manipulation of material and technique achieves a remarkable feat – conveying profound emotional depth through seemingly simple geometric shapes.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Frühes Leben und Ausbildung
Dame Barbara Hepworth, eine renommierte englische Künstlerin und Bildhauerin, wurde am 10. Januar 1903 in Wakefield geboren. Ihr Vater, Herbert Hepworth, war Bezirksvermessungsingenieur des West Riding County Council und später Alderman. Als Mädchen begleitete sie ihn auf den Autofahrten, die er im Zuge seiner Arbeit durch das West Riding von Yorkshire unternahm. Sie besuchte die Wakefield Girls' High School und erhielt 1915 ein Musikstipendium. 1917 gewann sie einen Schulterscholarship. Die Sommerferien verbrachte sie in Robin Hood's Bay, nahe Whitby, North Yorkshire. Von 1920 bis 1921 besuchte sie die Leeds School of Art, wo sie eine lebenslange Freundschaft mit dem Kommilitonen Henry Moore pflegte. Anschließend erhielt sie ein County-Stipendium für ein Studium an der Royal College of Art in London von 1921 bis 1924.Künstlerische Karriere
- Dame Barbara Hepworth's Werk verkörpert den Modernismus, insbesondere die moderne Bildhauerei. Sie war eine der wenigen Künstlerinnen, die internationale Anerkennung erlangte.
- 1933 gründete sie gemeinsam mit Ben Nicholson, Paul Nash und anderen die Unit One Kunstbewegung, um Surrealismus und Abstraktion in der britischen Kunst zu vereinen.
- Hepworths frühe Arbeit war durch Abstraktion und ihre Beteiligung an der in Paris ansässigen Kunstbewegung Abstraction-Création gekennzeichnet.
Wichtige Werke und Ausstellungen
- Oval Form (Trezion), eine Bronzeskulptur, ist Teil der Sammlung des Kimbell Art Museum in Fort Worth, Vereinigte Staaten. (siehe auf ArtsDot)
- Two Forms, eine Skulptur, wird im Hepworth Wakefield in Wakefield, Großbritannien, ausgestellt. (siehe auf ArtsDot)
- Totem, eine Marmor Skulptur, ist ebenfalls Teil der Sammlung im Hepworth Wakefield. (siehe auf ArtsDot)
Einflüsse und Entwicklung
Hepworths künstlerische Entwicklung war von verschiedenen Einflüssen geprägt. Ihre frühen Werke zeigten noch vereinfachte, naturalistische Formen, doch sie konzentrierte sich zunehmend auf formale Aspekte. Die Begegnung mit Künstlern wie Brancusi und Arp in Paris trug maßgeblich zu ihrer Hinwendung zur Abstraktion bei. Sie experimentierte mit Collage, Fotogrammen und Drucken und entwickelte eine einzigartige Sensibilität für ihre Materialien. Ihre Arbeit wurde von der direkten Bearbeitung des Materials geprägt, wobei sie oft Fäden, Drähte und farbiges Pigment in ihre Skulpturen integrierte.
Vermächtnis und Bedeutung
Barbara Hepworths Werk hat einen bleibenden Eindruck in der Kunstwelt hinterlassen. Sie gilt als eine Pionierin der modernen britischen Bildhauerei und beeinflusste Generationen von Künstlern. Ihre Skulpturen sind Teil bedeutender Museumskollektionen weltweit, und das Hepworth Wakefield ist ein Denkmal für ihr Leben und Werk. Ihr Beitrag zur Entwicklung der abstrakten Bildhauerei wird weiterhin geschätzt und gefeiert. Mehr über Barbara Hepworth auf WikipediaBarbara Hepworth
1903 - 1975 , Vereinigtes Königreich
Eckdaten zum Künstler
- Beeinflusste Künstler: ['Henry Moore']
- Bemerkenswerte Werke:
- Oval Form (Trezion)
- Two Forms
- Totem
- Geburtsdatum: 10. Januar 1903
- Geburtsort: Wakefield, Vereinigtes Königreich
- Künstlerische Richtung: Moderne Skulptur
- Nationalität: Britisch
- Todatum: 1975
- Vollständiger Name: Barbara Hepworth
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Brancusi
- Arp

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