Marquee
Sculpture
Sculpture
Contemporary Sculpture
2006
Contemporary
160.0 x 214.0 cm
National Museum of Contemporary Art - Museu do Chiado
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln
Zum digitalen Bild wechseln)
Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.
Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (23 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.
Kostenloser weltweiter Expressversand
Hochwertige Leinenleinwand
Vollständiger Versicherungsschutz beim Versand
Zollgebühren-Rückerstattungsgarantie
Garantie für exakte Farbtreue
100-tägiges Rückgaberecht (nur bei Mängeln)
100% Geld-zurück-Garantie
Angebot für Mengenrabatt
Marquee
Reproduktionsmedium
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
The Architecture of Necessity: Unveiling Angela Ferreira's Marquee
In the heart of Oporto’s most storied neighborhoods—Contumil, Pastelelar, Ilhas da Boavista, and Lapa—there exists a silent, structural dialogue between necessity and ingenuity. It is within this landscape of "illegitimate construction" that Angela Ferreira found the soul of her 2006 masterpiece, Marquee. This striking work is far more than a mere sculptural arrangement; it is a profound sociological excavation rendered in physical form. Through meticulous photographic research, Ferreira captured the essence of the makeshift marquees that cling to the sides of urban dwellings like architectural afterthoughts. In Marquee, these transient, often overlooked appendages are elevated from the realm of urban decay into the sphere of high conceptual art, inviting the viewer to reconsider the very fabric of the city.
The visual impact of the piece is immediate and arresting. Dominated by a vibrant, saturated red, the sculpture commands the space with the presence of a theatrical curtain or a monumental screen. This choice of color does not merely serve an aesthetic purpose; it acts as a signal, drawing the eye to the textures of the industrialized materials that Ferreira has repurposed. The work possesses a rhythmic, almost sculptural weight, where the interplay of metal and shadow creates a sense of depth that mimics the layered, often chaotic, expansion of suburban landscapes. For the discerning collector or interior designer, this piece offers a bold focal point—a splash of intense pigment that carries with it an undeniable structural gravity.
Symbolism and the Irony of the Everyday
At its core, Marquee is an exploration of irony and identity. Ferreira utilizes "shoddy" industrialized building materials—the very elements often dismissed as low-quality or temporary—and imbues them with a new, permanent sculptural meaning. There is a poignant tension here: the artist takes the ephemeral, the unauthorized, and the improvised, and grants them the dignity of museum-grade permanence. This transformation highlights the sociological mindset of the citizens who create these structures; it celebrates the agency of the everyday person in reshaping their environment, even when working outside the bounds of formal architectural planning.
The piece serves as a bridge between the personal and the political, much like Ferreira’s own biography. Just as her life navigates the complex intersections of Mozambique, South Africa, and Portugal, Marquee navigates the boundaries between the official city and the unofficial home. The sculpture becomes a metaphor for the post-colonial condition—a way of making space where none was formally provided. It is an evocative study of how humans inhabit, adapt, and reclaim territory through the sheer will of construction.
A Masterpiece for Contemporary Curation
For those looking to curate a collection that speaks to the complexities of modern life, Marquee offers an unparalleled opportunity. Its aesthetic versatility allows it to anchor a minimalist contemporary setting or provide a sophisticated contrast within a more classical interior. The work does not merely decorate a room; it provokes thought and invites conversation about urbanism, class, and the resilience of the human spirit.
Owning a high-quality reproduction of this work means bringing a piece of architectural history into one's private space. It is an investment in a narrative of transformation—a way to celebrate the beauty found in the overlooked and the strength found in the improvised. Whether displayed in a professional gallery setting or as a centerpiece in a luxury residence, Marquee remains a powerful testament to the art of making something out of nothing.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
Angela Ferreira: Unearthing Colonial Echoes in Sculptural Narratives
Angela Ferreira, geboren 1958 in Maputo, Mosambik, ist eine Künstlerin von zweiter Generation, deren künstlerische Laufbahn untrennbar mit der komplexen und oft widersprüchlichen Geschichte ihres Heimatlandes und ihrer späteren Zeit in Südafrika verbunden ist. Ihre Arbeit ist weit mehr als nur eine Reflexion des Kolonialismus; sie ist eine Ausgrabung – eine bewusste Entdeckung verbliebener Auswirkungen durch sorgfältig gefertigte Installationen, Videos, Fotografien und Skulpturen. Von ihren frühen Jahren, in denen sie die Realitäten der Apartheid in Kapstadt erlebte, bis zu ihrem heutigen Leben als Brücke zwischen Portugal und Südafrika hat Ferreira stets versucht, den dauerhaften Einfluss des Postkolonialismus auf die heutige Gesellschaft auszudrücken – ein Aspekt, der ihre Bedeutung sowohl im portugiesischen als auch im internationalen Kunstdiskurs unterstreicht.
Ferreiras künstlerischer Weg begann mit einer formalen Ausbildung in Skulptur an der Michaelis School of Fine Art in Kapstadt. Diese Grundlage erwies sich als entscheidend, als sie sich auf die Erforschung von Themen wie interkulturelle Beziehungen und Identität – insbesondere die oft schmerzhafte Schnittstelle zwischen westlichen und afrikanischen Kulturen – konzentrierte. Im Gegensatz zu vielen Künstlern, die sich scheuen, schwierige historische Themen anzusprechen, umarmte Ferreira die koloniale Vergangenheit als zentralen Faden in ihrer künstlerischen Praxis – eine mutige Entscheidung, die sie zunächst als Pionierin der portugiesischen Kunst positionierte. Diese Wahl war nicht nur akademisch; sie entsprang einer tiefen Auseinandersetzung mit den sozialen und politischen Realitäten ihrer Kindheit und dem Wunsch, konventionelle Narrative über Kolonialismus herauszufordern.
Sculptural Investigations & Architectural Resonance
Ferreiras künstlerische Sprache ist geprägt von einer kraftvollen Mischung aus architektonischen Referenzen, skulpturalen Formen und multimedialen Elementen. Sie schöpft häufig Inspiration aus der bebauten Umwelt – insbesondere aus koloniale Architektur – und verwandelt diese Strukturen in symbolische Landschaften, die die Komplexität von Macht, Erinnerung und Vertreibung widerspiegeln. Ihre Arbeit ist nicht darauf ausgerichtet, historische Gebäude zu replizieren; vielmehr geht es darum, ihre Bedeutung zu sezieren, ihre Widersprüche aufzudecken und sie durch einen zeitgenössischen Blickwinkel neu zu interpretieren. Ein wesentlicher Bestandteil ihres Prozesses ist eine gründliche Recherche, die oft in die Geschichte spezifischer Orte oder architektonischer Projekte eintaucht und Details dokumentiert, die sonst übersehen würden.
Ein besonders bemerkenswertes Beispiel ist ihre Arbeit mit den Tropenhäusern des französischen Architekten Jean Prouvé, die in Niamey und Brazzaville in den 1950er Jahren gebaut wurden. Ferreiras Untersuchung ging über die bloße Dokumentation hinaus; sie schuf eine Reihe von Videos und Skulpturen, die das beabsichtigte utopische Bild der Häuser – eine moderne Reaktion auf afrikanische Realitäten – sowie die harte Realität der Kolonialausbeutung und deren Vermächtnis enthüllten. Dieser Kontrast verdeutlicht die inhärente Spannung zwischen architektonischer Ambition und sozialer Ungerechtigkeit und zeigt die Grenzen auf, die entstehen, wenn westliche Ideale auf vielfältige kulturelle Kontexte übertragen werden.
Multimedia Narratives & The Voice of Africa
Ferreiras künstlerische Praxis geht über Skulpturen hinaus und umfasst Videoinstallationen, fotografische Arbeiten und Klanglandschaften. Sie integriert diese Medien geschickt, um immersive Erlebnisse zu schaffen, die den Betrachtern einladen, ihre Themen auf mehreren Ebenen zu erkunden. Ihre Verwendung von Audio ist besonders bemerkenswert; sie verwendet oft Aufnahmen von Interviews, Volksliedern oder gesprochenen Wortdarbietungen, um die Erzählungen marginalisierter Gemeinschaften zu verstärken und verlorene Geschichten wiederzubeleben. Die Aufnahme von Figuren wie Miriam Makeba, Peter Blum, Carlos Cardoso, Ingrid Jonker und Jorge Ben Jor in ihre Arbeit zeigt eine bewusste Anstrengung, die Stimmen afrikanischer Intellektueller, Aktivisten und Künstler hervorzuheben, die historisch übersehen wurden.
Ihre 2014 erstellte Installation “Indépendence Cha Cha” ist ein Beweis für diesen Ansatz. Dieses Werk, das in der Lubumbashi Biennale verwurzelt ist, kombinierte fotografische Dokumentationen mit zwei Videos – eines zeigt Zwangsarbeit im kongolesischen Bergwerk und das andere interpretiert das ikonische Lied "Indépendence Cha Cha" als Hymne an die Befreiung. Dieses Projekt verdeutlicht Ferreiras Engagement für die Auseinandersetzung mit unbequemen Wahrheiten über Kolonialismus, während es gleichzeitig die kulturelle Widerstandsfähigkeit Afrikas feiert.
Recognition & Legacy
Ferreiras Werk hat sowohl in Portugal als auch international Anerkennung gefunden. Sie vertrat Portugal auf der 52. Kunstbiennale in Venedig im Jahr 2007, einer prestigeträchtigen Plattform, die ihre Arbeit einem globalen Publikum zugänglich machte. Ihre Ausstellungen wurden in renommierten Räumen in Europa, Afrika, Nordamerika und Asien gezeigt, darunter MAAT (Lissabon), Calouste Gulbenkian Museum (Barcelona) und das Guggenheim Bilbao. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen, darunter den Novo Banco Photo Award für “Indépendence Cha Cha”.
Ferreira’s Vermächtnis geht über ihre individuellen Leistungen hinaus. Ihre Arbeit dient als wichtiger Mahner an die dauerhaften Folgen des Kolonialismus und Postkolonialismus und regt eine kritische Reflexion über Themen wie Identität, Macht und Repräsentation an. Als Künstlerin, die sich mutig mit schwierigen historischen Erzählungen auseinandersetzt, prägt Angela Ferreira weiterhin den Diskurs der zeitgenössischen Kunst durch ihren innovativen Ansatz und ihre tiefe Auseinandersetzung mit den Komplexitäten des afrikanischen Kontinents.
Angela Ferreira
1958 - , Mosambik
Eckdaten zum Künstler
- Artistic Movement Or Style: Installation, Video
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Postkolonialismus']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Prouvé
- Makeba
- Date Of Birth: 1958
- Full Name: Ângela Ferreira
- Nationality: Portugiesisch-Südafrikanisch
- Notable Artworks:
- Marquee
- Klutsis
- Place Of Birth: Maputo, Mosambik

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
