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Yosl Bergner

1920 - 2017

Kurzbiografie

  • Nationality: Österreich
  • Art period: Moderne
  • Museums on APS:
    • Ben Uri Galerie und Museum
    • Ben Uri Galerie und Museum
    • Ben Uri Galerie und Museum
    • Ben Uri Galerie und Museum
    • Ben Uri Galerie und Museum
  • Born: 1920, Wien, Österreich
  • Works on APS: 1
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Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Yosl Bergner geboren?
Frage 2:
Was veranlasste die Familie Bergner, nach Australien auszuwandern?
Frage 3:
Welchen bedeutenden Preis erhielt Yosl Bergner im Jahr 1980?
Frage 4:
Welches Motiv taucht häufig in Yosl Bergners Werken auf und symbolisiert den Mangel an Spielzeug in seiner Kindheit?

Frühe Jahre und Einflüsse

  • Geboren: 13. Oktober 1920, Wien, Österreich
  • Gestorben: 18. Januar 2017, Tel Aviv, Israel
  • Nationalität: Österreichisch; Polnisch
  • Yosl Bergners frühes Leben war geprägt von einer Familie, die Kultur und künstlerischen Ausdruck schätzte. Sein Vater, Melech Ravitch, war ein Dichter, der Werke von Franz Kafka ins Jiddische übersetzte, während seine Mutter Sängerin war. Ein Onkel, Moshe, ebenfalls Künstler, beeinflusste ihn maßgeblich.
  • Die Zunahme des Antisemitismus in Europa veranlasste die Familie Bergner, 1937 nach Australien auszuwandern. Dieser Umzug stand im Zusammenhang mit Untersuchungen zum Kimberley-Plan, einem Versuch des Freeland League for Jewish Territorial Colonization, ein potenzielles jüdisches Heimatland in Westaustralien zu finden.

Künstlerische Ausbildung und Entwicklung

  • In Melbourne, Australien, besuchte Bergner die National Gallery School und studierte dort, bis der Zweite Weltkrieg seine Ausbildung unterbrach.
  • Er diente vier Jahre und sechs Monate lang im australischen Militär während des Krieges.
  • Nach dem Krieg nahm er sein Studium an der Kunstschule wieder auf und knüpfte Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten der modernen australischen Kunst, darunter Sidney Nolan, Albert Tucker, John Perceval und Arthur Boyd. Seine Freundschaft mit Adrian Lawlor und seiner Frau förderte ein Umfeld, das künstlerische Experimente und einen Fokus auf soziale Themen ermutigte.
  • Bergners Zeit in Melbourne war entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Richtung und drängte ihn über traditionelle Landschaftsstile hinaus hinweg, um das Leben von Arbeitnehmerfamilien zu erkunden.

Künstlerischer Stil und Hauptwerke

  • Allegorische Gemälde: Bergner ist am besten bekannt für seine allegorischen Gemälde, die Alltagsgegenstände – zerdrückte Töpfe, Öllampen, Schiffswracks, gerissene Krüge – als symbolische Darstellungen einer verzerrten Welt nutzen, die von Krieg, Geheimnissen und Dunkelheit geprägt ist.
  • Anthropomorphismus: Er anthropomorphisierte diese Gegenstände häufig und verlieh ihnen menschliche Eigenschaften, um tiefere emotionale und thematische Bedeutungen zu vermitteln.
  • Wiederkehrende Motive: Der Küchengrader wurde zu einem prominenten Motiv in seiner Arbeit und symbolisierte das Fehlen von Spielzeug während seiner Kindheit und repräsentierte breitere Themen von Härte und Widerstandsfähigkeit.
  • Bemerkenswerte Werke umfassen diejenigen, die die Auswirkungen des Krieges und der Vertreibung auf Einzelpersonen und Gemeinschaften erforschen. Seine Kunst verband oft Elemente von Trauer und Freude und spiegelte die Komplexität menschlicher Erfahrungen wider.

Anerkennung und Vermächtnis

  • Auszeichnungen: Bergner erhielt im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter die gemeinsame Auszeichnung Dizengoff-Preis für Malerei 1956 und den Israel-Preis für Malerei 1980 (gemeinsam mit Anna Ticho und Pinchas Litvinovsky).
  • Sammlungen: Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter das Israel Museum, das Albertina Museum in Wien und verschiedene Privatkollektionen.
  • Einfluss auf die australische Kunst: Bergners Ermutigung von Sidney Nolan, Albert Tucker, John Perceval und Arthur Boyd, soziale Themen zu erforschen, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der modernen australischen Kunst.
  • Vielfältige künstlerische Beiträge: Abgesehen vom Malen entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für jiddische und hebräische Theater, insbesondere für Stücke von Nissim Aloni, und illustrierte zahlreiche Bücher.
  • Bergners Vermächtnis ist das eines Künstlers, der persönliche Erfahrungen geschickt mit breiter sozialer Kritik verband und kraftvolle und dauerhafte Werke schuf, die bis heute bei den Zuschauern Anklang finden.

Späteres Leben und kontinuierliche künstlerische Praxis

  • 1948 wanderte Bergner mit seiner Frau Audrey, ebenfalls Malerin, nach Israel aus. Sie ließen sich in Safed nieder, bevor sie 1957 nach Tel Aviv umzogen.
  • Sein künstlerischer Stil entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter und enthielt israelische Motive und wurde zunehmend lebhafter und farbenfroher.
  • Auch später im Leben blieb er ein aktiver Künstler und erforschte weiterhin Themen wie Identität, Vertreibung und die menschliche Verfassung durch seine unverwechselbaren allegorischen Gemälde.
  • Er bezeichnete sich selbst als Berufskünstler und betonte damit seine Hingabe an sein Handwerk während seiner langen und produktiven Karriere.