Portrait of Werner Peiner

Meet the 9 Most Famous Paintings by Werner Peiner

Updated Oktober 2026 · ranked by our popularity score (searches, visits and orders for each work) · 9 works by Werner Peiner in our catalogue

In short

If you know one Werner Peiner painting, it's probably Throned Jesus over Congregation at the Altar (1930). Lionhunt (1947) and Nubian round out the three pieces people recognise right away. Our catalogue has 9 works by Werner Peiner. Below are the 9 people know best, each with its year, where to find it and what makes it special.

1897 – 1984, Düsseldorf Expressionism Most works: Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Start here: the top 10 Werner Peiner paintings

Where you can see Werner Peiner's paintings

The museum that holds the most of the paintings on this page.

Museum City Works by Werner Peiner Paintings from this list
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, MünchenBayerische Staatsgemäldesammlungen München 1 Europa and the Bull

Werner Peiner decade by decade: one standout piece each

Works per decade

Pick a decade to see its standout piece.

Your questions about Werner Peiner's paintings

Which Werner Peiner painting is the most famous?See the answer

Top of the list is Throned Jesus over Congregation at the Altar (1930). Right behind it: Lionhunt (1947) and Nubian.

How old was Werner Peiner when Throned Jesus over Congregation at the Altar was made?See the answer

33 years old. Werner Peiner was born in 1897, and Throned Jesus over Congregation at the Altar dates from 1930.

How many paintings did Werner Peiner create?See the answer

We have 9 works by Werner Peiner in our catalogue, dated 1929 to 1947.

Where can you see Werner Peiner's famous paintings?See the answer

You'll find most of them in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München). The museum list above has the full breakdown.

When did Werner Peiner paint the best-known pieces?See the answer

In 1930s, more than any other time: 4 of the 9 pieces on this page date from then, Throned Jesus over Congregation at the Altar among them.

Which famous Werner Peiner paintings came first and last?See the answer

The earliest piece here is Portrait of Frau K. (Frau Krupsig) (1929); the most recent is Lionhunt (1947).

What art movement was Werner Peiner part of?See the answer

Expressionism and New medievialism, as you can see in the pieces on this page.

Getting to know Werner Peiner

Werner Peiner: Ein Maler zwischen Realismus und nationalsozialistischer Ideologie

Werner Peiner (20. Juli 1897 – 19. August 1984) war ein deutscher Maler, dessen künstlerische Reise von den expressiven Strömungen des frühen Expressionismus bis hin zur zunehmend formalisierten Ästhetik des Dritten Reiches reichte und ihn letztlich als einen der prominentesten offiziellen Künstler dieser Ära festigte. Geboren in Düsseldorf, waren Peiners prägende Jahre tief im intellektuellen Aufbruch der Weimarer Republik verwurzelt. Dort nahm er Einflüsse von Persönlichkeiten wie Wilhelm Döringer auf und entwickelte einen Stil, der durch nuancierte Beobachtung und emotionale Tiefe bestach – eine Abkehr von rein repräsentativer Kunst, die bereits seine spätere Verbundenheit mit der nationalsozialistischen Ideologie vorahnte.
  • Frühe Einflüsse & künstlerische Ausbildung:
  • Der expressionistische Geist: Peiners anfängliche künstlerische Erkundungen fanden Resonanz im expressiven Eifer des Expressionismus, was besonders in Landschaften mit melancholischer Schönheit und Porträts, die psychologische Komplexität einfingen, deutlich wurde. Seine frühen Werke zeigten eine Sensibilität für tonale Modulation und texturelle Variation – Techniken, die er während seines Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Döringer perfektionierte.
  • Neue Sachlichkeit & die Verbindung zum Bauhaus:
  • Im Laufe des Jahrzehnts verschoben sich Peiners künstlerische Empfindsamkeit hin zur Neuen Sachlichkeit, was die breiteren intellektuellen Strömungen der Zeit widerspiegelte. Diese Bewegung propagierte eine distanzierte, aber präzise Darstellung der Realität und priorisierte Klarheit sowie geometrische Formen – eine stilistische Entscheidung, die Peiners Auseinandersetzung mit den vom Bauhaus vertretenen Prinzipien widerspiegelte.

Der Aufstieg der Staatskunst & die Schirmherrschaft unter Göring

Peiners Karriere nahm im Jahr 1933 mit seiner Ernennung zum Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie eine entscheidende Wendung, zeitgleich mit Hitlers Machtübernahme. Diese Position verschaffte ihm Zugang zu einflussreichen Persönlichkeiten wie Hermann Göring, der Peiners Talent erkannte und dessen künstlerische Vision förderte. Göring unterstützte Peiners Bestrebungen aktiv, indem er beispielsweise monumentale Wandteppiche für die Neue Reichskanzlei in Auftrag gab – ein Projekt, das als kraftvolle visuelle Verkörperung des Propagandanarrativs der Nationalsozialisten über germanische Größe und geistige Erneuerung diente. Diese Schirmherrschaft ging weit über bloße finanzielle Unterstützung hinaus; sie stellte eine Bestätigung von Peiners künstlerischem Empfinden innerhalb des Rahmens der ideologischen Ambitionen des Regimes dar.
  • Kronenburger Meisterklassen & künstlerische Experimente:
  • Peiner gründete 1936 die Kronenburger Meisterschule für Malerei, die eine Gruppe aufstrebender Künstler anzog, welche seinen unverwechselbaren Ansatz der Landschaftsmalerei und Porträtkunst teilten. Das Ethos der Schule – geprägt von akribischer Beobachtung und stilistischer Innovation – spiegelte Peiners Bestreben wider, künstlerische Standards aufrechtzuerhalten und sich gleichzeitig den ästhetischen Imperativen des nationalsozialistischen Deutschlands anzupassen.
  • Die Gottbegnadeten-Liste & künstlerische Anerkennung:
  • Im Jahr 1944 wurde Peiner in Hitlers „Gottbegnadeten-Liste“ aufgenommen – jene Liste der zwölf wichtigsten bildenden Künstler, die vom Führer als schützenswert erachtet wurden. Dies war ein Zeugnis seines künstlerischen Rufs und der unerschütterlichen Unterstützung durch Göring. Diese Aufnahme unterstrich die Überzeugung des Regimes, dass Peiners Werk den Gipfel deutscher künstlerischer Errungenschaft darstellte.

Vermächtnis & kontroverse Bedeutung

Trotz der Kritik, die er für seine Annahme nationalsozialistischer Schirmherrschaft erfuhr, bleibt Werner Peiner eine bedeutende Figur der deutschen Kunstgeschichte. Seine Landschaften – insbesondere „Früher Morgen in den Eifelgebirgen“ – fangen die heitere Schönheit der Rheinland-Region mit bemerkenswerter Präzision und tonaler Subtilität ein. Dennoch wirft seine Rolle als offizieller Staatskünstler komplexe Fragen über künstlerische Integrität und Mitschuld in einem totalitären Kontext auf. Peiners Œuvre dient als eindringliche Mahnung daran, wie Kunst durch politische Kräfte geformt werden kann – ein Erbe, das bis heute wissenschaftliche Debatten und künstlerische Reflexionen provoziert.

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