In short
If you know one Mark Tobey painting, it's probably George May (1928). Animal Sketches (1949) and Saints and Serpents (1953) round out the three pieces people recognise right away. Our catalogue has 20 works by Mark Tobey. Below are the 20 people know best, each with its year, where to find it and what makes it special.
Start here: the top 10 Mark Tobey paintings
More Mark Tobey favourites, 11 to 20
What Mark Tobey painted most
The four subjects that come up most often in these pieces, each with its best-known example.
Energy 2 works
Chaos 2 works
Form 2 works
Color field 2 works
Where you can see Mark Tobey's paintings
The 4 museums that hold the most of the paintings on this page.
| Museum | City | Works by Mark Tobey | Paintings from this list |
|---|---|---|---|
| Dallas | 2 | Calligraphy in White, New York Canyons | |
| Washington, D.C. | 1 | After the Imprint | |
| Chicago | 1 | Untitled | |
| Norfolk | 1 | Kein Platz Mehr |
Mark Tobey decade by decade: one standout piece each
Your questions about Mark Tobey's paintings
Which Mark Tobey painting is the most famous?See the answer
Top of the list is George May (1928). Right behind it: Animal Sketches (1949) and Saints and Serpents (1953).
How old was Mark Tobey when George May was made?See the answer
38 years old. Mark Tobey was born in 1890, and George May dates from 1928.
What are the 10 best-known Mark Tobey paintings?See the answer
George May, Animal Sketches, Saints and Serpents, Calligraphy in White, Fragments in Time and Space, Black White, Paris, Plains Ceremonial, After the Imprint and New York Canyons. You'll find the year and the museum of each in the list above.
How many paintings did Mark Tobey create?See the answer
We have 20 works by Mark Tobey in our catalogue, dated 1928 to 1974.
Where can you see Mark Tobey's famous paintings?See the answer
You'll find most of them in Dallas Museum of Art (Dallas), The Phillips Collection (Washington, D.C.) and Art Institute of Chicago (Chicago). The museum list above has the full breakdown.
When did Mark Tobey paint the best-known pieces?See the answer
In 1950s, more than any other time: 8 of the 20 pieces on this page date from then, Saints and Serpents among them.
Which famous Mark Tobey paintings came first and last?See the answer
The earliest piece here is George May (1928); the most recent is Winter Leaves (1974).
What subjects show up most in Mark Tobey's paintings?See the answer
Energy (2), Chaos (2) and Form (2), out of the 20 pieces on this page.
What art movement was Mark Tobey part of?See the answer
Abstract expressionism, as you can see in the pieces on this page.
Which Mark Tobey pieces can you see at the Dallas Museum of Art?See the answer
You can see 2 of the pieces on this page at the Dallas Museum of Art, Dallas, including Calligraphy in White and New York Canyons.
Getting to know Mark Tobey
Ein Leben gewoben in Licht und Kalligraphie
Mark George Tobey, geboren im Wisconsinischen Centerville im Jahr 1890, war mehr als nur ein Maler; er war ein spiritueller Suchender dessen künstlerische Reise seinem lebenslangen Streben nach Glauben, Philosophie und dem feinen Gleichgewicht zwischen östlicher und westlicher Ästhetik entsprach. Sein frühes Leben, geprägt von den Congregationalistischen Traditionen seiner Eltern – George Tobey, ein Schreiner mit einer Vorliebe für Tierfiguren Schnitzen und Emma Cleveland Tobey – vermittelte ihm eine Wertschätzung für Handwerkskunst und Beobachtungsgabe. Die Familie zog 1893 nach Chicago um und stellte sich einem aufblühenden Stadtbild sowie vor allem dem Kunstinstituts von Chicago gegenüber, wo er seine erste formale Ausbildung erhielt. Doch es war ein autodidaktischer Weg, der wirklich seine künstlerische Vision prägte. Tobey’s frühe Jahre waren geprägt von einem rastlosen Geist, der ihn 1911 nach New York City führte, wo er sich als Modedesigner für McCall’s etablierte – eine praktische Beschäftigung, die dennoch eine Grundlage in Drahtschärfe und Komposition bereitete. Seine erste Einzelausstellung bei Knoedler & Company im Jahr 1917 signalisierte den Aufstieg eines Künstlers, der bereit war, Konventionen zu brechen, aber ein entscheidender Begegnung mit Juliet Thompson im Jahr 1918 – einer Bildhauerin und überzeugten Anhängerin des Baháʼí Glaubens – veränderte seinen Lebensweg nachhaltig.Die Umarmung östlicher Gedanken und künstlerische Transformation
Thompson führte Tobey in die Lehren des Baháʼí Glaubens ein, einer Religion, die Einheit aller Religionen und die menschliche spirituelle Entwicklung betont. Dieses neu gewonnene Glaubenssystem beeinflusste tiefgreifend seine künstlerische Philosophie und verschob ihren Fokus von bloßer Darstellung hin zu einer Erkundung der geistigen Essenz hinter der Realität. Er begann sich intensiv mit arabischer Literatur und der tiefgründigen Weisheit östlicher Philosophien auseinanderzusetzen, um Wege zu finden, diese abstrakten Konzepte auf Leinwand zu übersetzen. Eine Umzug nach Seattle im Jahr 1921 wurde durch persönliche Umstände ausgelöst und stellte sich heraus, dass er einen Ort fand, der ihn entscheidend prägte. Dort begegnete Teng Kuei, einem chinesischen Maler, der ihn in die Kunst der östlichen Schriftführung einführte – eine Entdeckung, die zu seinem zentralen künstlerischen Identitätsmerkmal werden sollte. Tobey’s Reisen wurden zunehmend häufig und zielgerichtet und führten ihn durch Europa, Palästina, Türkei und Libyen nach China und Japan. Jede Reise war nicht nur geografisch bedeutend, sondern auch eine Eintauchung in verschiedene Kulturen und spirituelle Traditionen, die sein Verständnis von Form, Raum und der Ausdruckskraft der Linie bereicherten. Er gründete den Kunstbereich an der Cornish School in Seattle und förderte eine neue Generation von Künstlern, während er gleichzeitig seinen einzigartigen künstlerischen Stil verfeinerte.Die Northwest School und die Geburt von „Weiße Schreiben“
Tobey’s Einfluss ging weit über seine Schüler hinaus; er wurde eine führende Figur in der Northwest School zusammen mit Guy Anderson, Kenneth Callahan und Morris Graves. Diese Gruppe vereinigte sich durch ihr gemeinsames Interesse an Philosophie, östlicher Religion und einen Bruch mit traditionellen künstlerischen Normen und entwickelte einen einzigartigen amerikanischen Stil der abstrakten Kunst. Obwohl beeinflusst von Abstract Expressionism teilte Tobey ein Interesse an nicht-repräsentativen Formen und expressiver Bewegung. Wo Pollock nach Gefühlsausdruck durch Gestik strebte, zielte Tobey auf eine tiefere spirituelle Resonanz ab. Dies führte zur Entwicklung seiner Signaturtechnik „weißes Schreiben“ – zarte, verwobene Linien von Weiß über dunkle Hintergründe, die die kalligraphischen Pinselstriche östlicher Kunst nachahmten. Diese Kompositionen sollten nicht als Darstellung von etwas Spezifischem dienen, sondern vielmehr eine Einladung sein, sich in die komplizierte Struktur der Linien zu verlieren und neue Nuancen innerhalb dieses komplexen Netzwerks zu entdecken. Seine Arbeiten dieser Zeit zeichnen sich durch eine Gesamtkomposition aus, ohne einen zentralen Fokuspunkt, die dazu einlädt, das Auge herumzulassen und neue Feinheiten innerhalb des komplexen Netzwerks von Linien zu entdecken.Internationale Anerkennung und bleibendes Erbe
Bis in den 1950s hatte Tobey internationale Anerkennung gefunden. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und ihm zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Er repräsentierte die Vereinigten Staaten auf der Biennale von Venedig im Jahr 1958 und festigte damit seine Position als einer der wichtigsten Künstler seiner Zeit. In den frühen 1960s zog Tobey nach Basel, Schweiz, mit seinem Lebensgefährten Pehr Hallsten und setzte sein Malen und seine künstlerische Erforschung fort bis zu seinem Tod im Jahr 1976. Die Frage, ob Tobey’s Werk direkt Jackson Pollock’s Dripping Paintings beeinflusste, bleibt Gegenstand wissenschaftlicher Debatte, doch es gibt keinen Zweifel daran, dass er einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung abstrakter Kunst hatte. Tobey’s Vermächtnis liegt nicht nur in seinem unverwechselbaren visuellen Stil, sondern auch in seinem unbeirrsamen Engagement für spirituelle Erforschung und seiner Fähigkeit, östliche und westliche künstlerische Traditionen zu einem einzigartig amerikanischen Stimme zu verbinden. Er bewies, dass Abstraktion mehr sein konnte als nur eine ästhetische Übung; sie konnte ein Weg zum tieferen Verständnis, zur Kontemplation und zur Verbindung mit dem Göttlichen sein. Seine Gemälde leben weiterhin als Zeugnisse der Macht von Kunst fort, Grenzen zu überschreiten und den menschlichen Geist zu erleuchten. ## Schlüsselmerkmale & Einflüsse- Östliche Kalligraphie: Eine grundlegende Inspiration, die sich in seiner Verwendung von Linie, Raum und Komposition widerspiegelt. Er studierte chinesische und japanische Kalligraphie umfassend.
- Baháʼí Glauben: Liefert einen spirituellen Rahmen für seine Kunst und betont Einheitlichkeit, Harmonie und die Suche nach Wahrheit.
- Abstract Expressionismus: Obwohl er sich von Pollock’s Aktionstechnik unterschied, teilte Tobey ein Interesse an nicht-repräsentativen Formen und expressiver Bewegung.
- Northwest School Ästhetik: Ein regionales Stil, der sich durch einen Fokus auf Natur, Spiritualität und Experimente mit Materialien auszeichnet.
- Reisen & kulturelle Immersion: Seine umfangreichen Reisen durch Asien und Europa erweiterten seinen künstlerischen Horizont und prägten seine einzigartige visuelle Sprache.









