Portrait of Jean Raoux

Meet the 23 Most Famous Paintings by Jean Raoux

Updated Oktober 2026 · ranked by our popularity score (searches, visits and orders for each work) · 23 works by Jean Raoux in our catalogue

In short

If you know one Jean Raoux painting, it's probably Le Retour de la chasse (1732), which hangs in the Musée Fabre, Montpellier. Young Girls Painting Outdoors (1701) and The Reader (1701) round out the three pieces people recognise right away. Our catalogue has 23 works by Jean Raoux. Below are the 23 people know best, each with its year, where to find it and what makes it special.

1677 – 1734, Montpellier Rokoko-rückkehr Most works: Musée Fabre

Start here: the top 10 Jean Raoux paintings

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Le Retour de la chasse (1732) by Jean Raoux

Le Retour de la chasse

1732 · Oil · Musée Fabre, Montpellier

Le Retour de la chasse is a large-scale Rococo oil painting that captures a refined group of figures within a pastoral landscape during the return from a hunt. The composition is structured through a dynamic diagonal arrangement, guiding the viewer's eye from a seated man and a basket in the lower left toward a central female figure and a man leaning near her, before receding toward riders in the distant…

More Jean Raoux favourites, 11 to 23

What Jean Raoux painted most

The four subjects that come up most often in these pieces, each with its best-known example.

Where you can see Jean Raoux's paintings

The 8 museums that hold the most of the paintings on this page.

Museum City Works by Jean Raoux Paintings from this list
Musée Fabre, MontpellierMusée Fabre Montpellier 7 Le Retour de la chasse, Pygmalion adoring his statue, Offrande à Priape
Israel Museum, JerusalemIsrael Museum Jerusalem 1 Young Girls Painting Outdoors
Gemäldegalerie, BerlinGemäldegalerie Berlin 1 Cephalus and Procris
Musée des Beaux-Arts, CarcassonneMusée des Beaux-Arts Carcassonne 1 Portrait de Mme Nicolas de Poulhariez - Jean Raoux
Museum Mayer van den Bergh, AntwerpenMuseum Mayer van den Bergh Antwerpen 1 Young lady making a flower wreath
Musée des Beaux-Arts de Tours, ToursMusée des Beaux-Arts de Tours Tours 1 portrait of mademoiselle Prévost as a Bacchant
Royal Collection, LondonRoyal Collection London 1 The Singing Lesson
Herzog Anton Ulrich Museum, BrunswickHerzog Anton Ulrich Museum Brunswick 1 Two Vestal Virgins

Jean Raoux decade by decade: one standout piece each

Works per decade

Pick a decade to see its standout piece.

Your questions about Jean Raoux's paintings

Which Jean Raoux painting is the most famous?See the answer

Top of the list is Le Retour de la chasse (1732), Musée Fabre, Montpellier. Right behind it: Young Girls Painting Outdoors (1701) and The Reader (1701).

How old was Jean Raoux when Le Retour de la chasse was made?See the answer

55 years old. Jean Raoux was born in 1677, and Le Retour de la chasse dates from 1732.

What are the 10 best-known Jean Raoux paintings?See the answer

Le Retour de la chasse, Young Girls Painting Outdoors, The Reader, Telemachus and Calypso, Pygmalion adoring his statue, Offrande à Priape, Diane au bain, Cephalus and Procris, Portrait de Mme Nicolas de Poulhariez - Jean Raoux and Young lady making a flower wreath. You'll find the year and the museum of each in the list above.

How many paintings did Jean Raoux create?See the answer

We have 23 works by Jean Raoux in our catalogue, dated 1701 to 1732.

Where can you see Jean Raoux's famous paintings?See the answer

You'll find most of them in Musée Fabre (Montpellier), Israel Museum (Jerusalem) and Gemäldegalerie (Berlin). The museum list above has the full breakdown.

When did Jean Raoux paint the best-known pieces?See the answer

In 1720s, more than any other time: 10 of the 23 pieces on this page date from then, Telemachus and Calypso among them.

Which famous Jean Raoux paintings came first and last?See the answer

The earliest piece here is Young Girls Painting Outdoors (1701); the most recent is Le Retour de la chasse (1732).

What materials did Jean Raoux paint with most?See the answer

Öl auf Leinwand, used in 2 of the 23 pieces on this page.

What art movement was Jean Raoux part of?See the answer

Rokoko-rückkehr, as you can see in the pieces on this page.

Which Jean Raoux pieces can you see at the Musée Fabre?See the answer

You can see 7 of the pieces on this page at the Musée Fabre, Montpellier, including Le Retour de la chasse, Pygmalion adoring his statue and Offrande à Priape.

Can I get a reproduction of a Jean Raoux painting?See the answer

Yes. Every painting on this page is available as a hand-painted oil reproduction or a print, in the size that suits you. Just open the painting's page to order.

Getting to know Jean Raoux

Eine verträumte Vision: Das Leben und die Kunst von Jean Raoux

Jean Raoux, geboren 1677 in Montpellier, Frankreich, trat als eine fesselnde Gestalt in die französische Kunstlandschaft des frühen 18. Jahrhunderts ein. Obwohl er nicht den weltweiten Ruhm Zeitgenossen wie Watteau oder Boucher erlangte, schuf sich Raoux eine ganz eigene Nische mit seinen subtil evokativen Porträts und Szenen, die von einem zarten, fast melancholischen Charme durchdrungen sind. Seine Karriere entfaltete sich vor dem Hintergrund eines Wandels des Geschmacks – dem Übergang von der Grandiosität des Barock zu den intimeren Empfindlichkeiten des Rokoko – und er navigierte geschickt durch diese Strömungen, hinterlassend ein Werk, das bis heute fasziniert und erfreut. Raoux’ frühe Ausbildung bleibt zwar etwas im Dunkeln, doch sein Umzug nach Paris markierte einen entscheidenden Wendepunkt, an dem er sein eigenes Atelier gründete und begann, einen unverwechselbaren Stil zu kultivieren. Drei prägende Jahre verbrachte er in Italien, speziell in Venedig, wo er dekorative Aufträge für den Palast der Giustiniani Solini ausführte. Diese Zeit erwies sich als entscheidend, da sie ihn mit jenen leuchtenden Paletten und atmosphärischen Effekten vertraut machte, die zum Markenzeichen seines reifen Werkes werden sollten.

Früher Erfolg und akademische Anerkennung

Raoux’ Talent erregte schnell Aufmerksamkeit, was 1717 zu seiner Aufnahme in die prestigeträchtige Académie Royale de Peinture et de Sculpture als Historienmaler führte. Diese Anerkennung festigte seine Position in der Pariser Kunstwelt und eröffnete ihm weitere Türen. Die „Vier Zeitalter des Menschen“, in Auftrag gegeben vom Grand Prior von Vendôme, demonstrierten sein Geschick in der narrativen Komposition und begründeten einen Ruf für Gemälde, die sowohl technisch versiert als auch emotional resonant waren. Dennoch neigte Raoux eher zu Genreszenen – intimen Momenten des Alltags und Darstellungen von Galanterie – als zu groß angelegten historischen Erzählungen. Er lehnte Porträtaufträge oft ab, es sei denn, er konnte ihnen Charakter und psychologische Tiefe verleihen, was seinen Wunsch offenbarte, nicht bloß die Ähnlichkeit, sondern das Innenleben seiner Dargestellten einzufangen. Diese Vorliebe für eine nuancierte Darstellung unterschied ihn von vielen Zeitgenossen, die formale Pracht über emotionale Authentizität stellten.

Themen und Stil: Eine Welt der Intimität

Raoux’ Œuvre ist geprägt von einer wiederkehrenden Faszination für Themen wie Liebe, Muße und weibliche Schönheit. Er stellte häufig junge Frauen in privaten Momenten dar – beim Lesen von Briefen, beim Spielen von Musikinstrumenten oder einfach in tiefer Kontemplation versunken. Gemälde wie „L'indiscrète“ (1728) und „Jeune femme lisant une lettre II“ sind beispielhaft für diesen Fokus auf die Innerlichkeit und fangen ein Gefühl von stillem Drama und unausgesprochener Emotion ein. Sein Stil zeichnet sich durch eine zarte Luminosität aus, die durch subtile Farbabstufungen und einen meisterhaften Einsatz von Licht und Schatten erreicht wird. Während er von der venezianischen Schule beeinflusst war, entwickelte Raoux ein einzigartig französisches Empfinden – eine Leichtigkeit des Pinselstrichs und eine Betonung von Anmut und Eleganz. Er war nicht an pompösen Zurschaustellungen von Virtuosität interessiert, sondern vielmehr daran, Gemälde zu schaffen, die auf subtile Weise fesselnd wirken und den Betrachter dazu einladen, in den vor ihm liegenden Szenen zu verweilen.

Späteres Leben und Vermächtnis

Nach einem Aufenthalt in England im Jahr 1720 widmete Raoux einen Großteil seines späteren Lebens der Dekoration von Räumen innerhalb des Temple-Komplexes in Paris. Er starb 1734 in der Stadt und hinterließ ein bedeutendes Werk, das sowohl von Künstlern als auch von Sammlern weiterhin bewundert wurde. Sein Einfluss zeigt sich in den Gemälden seiner Schüler Chevalier und Montdidier, die seine Tradition des zarten Realismus und der emotionalen Sensibilität fortführten. Raoux’ Werke wurden durch Stiche prominenter Künstler wie Poilly, Moyreau und Dupuis weit verbreitet, was sicherstellte, dass sein Stil ein breiteres Publikum erreichte. Obwohl er vielleicht im Schatten berühmterer Zeitgenossen steht, bleibt Jean Raoux eine wichtige Figur in der Geschichte der französischen Kunst des 18. Jahrhunderts – ein Meister der Intimität, dessen Gemälde einen Blick in eine Welt subtiler Schönheit und stiller Emotion gewähren.

Hauptwerke

  • L'indiscrète (1728): Eine fesselnde Darstellung einer jungen Frau in einem privaten Moment, die ein Gefühl von Neugier und Verletzlichkeit offenbart.
  • Jeune femme lisant une lettre II: Ein intimes Porträt, das die emotionale Schwere der Korrespondenz einfängt.
  • Jeune fille qui fait voler un oiseau (1717): Eine charmante Szene, die ein Gefühl von jugendlicher Unschuld und Freiheit hervorruft.
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  • Les petites musiciennes: Eine zarte Darstellung junger Frauen bei musikalischen Tätigkeiten, die Raoux’ Geschick bei der Darstellung von Anmut und Eleganz zeigt.
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  • Pygmalion amoureux de sa statue (1717): Eine Interpretation des klassischen Mythos, durchdrungen von Sehnsucht und Verlangen.
Raoux’ Werk bietet einen faszinierenden Gegenpol zum eher prunkvollen Stil eines Watteau, indem es psychologische Tiefe und emotionale Nuancen über oberflächlichen Charme stellt. Seine Gemälde bleiben ein Zeugnis für die Macht der Subtilität und die dauerhafte Anziehungskraft intimer Schönheit.

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