In short
Dawid Dawidowitsch Burljuk's best-known piece is Peasant and horse (1910). Next on the list are Eilshemius in his Studio (1935) and The Artist's Wife (Marussia Burliuk) (1932). We have 504 works by Dawid Dawidowitsch Burljuk in our catalogue; this guide picks out the 100 best known, with the year, the museum and the story of each piece.
The 10 Dawid Dawidowitsch Burljuk paintings to know first
Numbers 11 to 100: more Dawid Dawidowitsch Burljuk paintings
What Dawid Dawidowitsch Burljuk painted most
The four subjects that come up most often in these pieces, each with its best-known example.
Men 13 works
Horses 10 works
Landscape 10 works
Animals 9 works
Where you can see Dawid Dawidowitsch Burljuk's paintings
The 3 museums that hold the most of the paintings on this page.
| Museum | City | Works by Dawid Dawidowitsch Burljuk | Paintings from this list |
|---|---|---|---|
| Washington, D.C. | 7 | Shells | |
| Münster | 1 | Marusia | |
| Sarasota | 1 | Blue Mountain in Denville |
Decade by decade: the best-known Dawid Dawidowitsch Burljuk piece of each
Dawid Dawidowitsch Burljuk: quick answers about the paintings
What is Dawid Dawidowitsch Burljuk's best-known painting?See the answer
Top of the list is Peasant and horse (1910). Right behind it: Eilshemius in his Studio (1935) and The Artist's Wife (Marussia Burliuk) (1932).
What age was Dawid Dawidowitsch Burljuk when creating Peasant and horse?See the answer
28 years old. Dawid Dawidowitsch Burljuk was born in 1882, and Peasant and horse dates from 1910.
What are Dawid Dawidowitsch Burljuk's top 10 paintings?See the answer
Peasant and horse, Eilshemius in his Studio, The Artist's Wife (Marussia Burliuk), A Lakeshore, Quick Frozen Fish, Florida, Surrealistic Composition, The Gardener, Revolution, American workers and Vladimir Mayakovsky. You'll find the year and the museum of each in the list above.
How many works by Dawid Dawidowitsch Burljuk are in your catalogue?See the answer
We have 504 works by Dawid Dawidowitsch Burljuk in our catalogue, dated 1900 to 1964.
In which museums can you see Dawid Dawidowitsch Burljuk's famous works?See the answer
You'll find most of them in The Phillips Collection (Washington, D.C.), Westfälisches Landesmuseum (Münster) and John und Mable Ringling Museum der Kunst (Sarasota). The museum list above has the full breakdown.
When did Dawid Dawidowitsch Burljuk make the most famous pieces?See the answer
In 1910s, more than any other time: 34 of the 100 pieces on this page date from then, Peasant and horse among them.
What are Dawid Dawidowitsch Burljuk's first and last famous pieces?See the answer
The earliest piece here is In a park (1900); the most recent is Frau mit einer Ente (1964).
Which subjects did Dawid Dawidowitsch Burljuk paint most often?See the answer
Men (13), Horses (10) and Landscape (10), out of the 100 pieces on this page.
What style or movement is Dawid Dawidowitsch Burljuk known for?See the answer
Post-impressionism, as you can see in the pieces on this page.
Dawid Dawidowitsch Burljuk's story
Das wilde Steppenpferd: Ein Leben, das im Futurismus geschmiedet wurde
David Davidowitsch Burliuk, ein Name, der mit der explosiven Geburt des russischen Futurismus gleichgesetzt wird, war mehr als nur ein Künstler; er war ein Provokateur, ein Poet und ein unermüdlicher Verfechter des Neuen. Geboren am 21. Juli 1882 im kleinen ukrainischen Dorf Semyrotivka, ließ seine Abstammung bereits den temperamentvollen Charakter erahnen – er stammte von ukrainischen Kosaken, die einst Machtpositionen innerhalb des Hetmanats innehatten. Dieses Erbe verankerte in ihm ein Gefühl der Unabhängigkeit und eine tiefe Verbundenheit mit dem Land, die seine künstlerische Vision durchdrang. Seine Mutter, von belarussischer Herkunft, bereicherte dieses kulturelle Gewebe zusätzlich. Schon früh zeigte Burliuk eine überschwängliche Energie, eine Eigenschaft, die sein Professor Anton Ažbe an der Königlichen Akademie in München zu „einem wunderbaren wilden Steppenpferd“ nannte. Dies war nicht bloß eine Beschreibung seiner Persönlichkeit; es fing die ungezähmte Kraft ein, die seine künstlerische Laufbahn definieren sollte.
Burliuks formelle Ausbildung begann an Kunstschulen in Kasan und Odessa, bevor sie ihn nach München und später nach Paris führte. Diese Erfahrungen setzten ihn mit den aufkeimenden Avantgarde-Bewegungen Europas – Fauvismus, Kubismus – in Berührung, doch er übernahm diese Stile nicht einfach; er synthetisierte sie mit seiner eigenen einzigartigen Sensibilität, die tief im ukrainischen Folklore verwurzelt und von einer Faszination für die skythische Kunst geprägt war. Er wollte sich nicht damit begnügen, die Wirklichkeit bloß abzubilden; er strebte danach, sie zu zerbrechen, um sie in etwas Dynamisches und vollkommen Neues zu rekonstruieren. Dieses Verlangen nach radikalem Wandel führte ihn dazu, eine zentrale Figur bei der Gründung von Hylaea zu werden, einem künstlerischen Kollektiv, das Experimente umarmte und konventionelle Vorstellungen von Schönheit herausforderte.
Ein Schlag ins Gesicht: Die Pionierarbeit des russischen Futurismus
Das frühe 20. Jahrhundert war eine Zeit intensiver sozialer und politischer Umwälzungen, und die Kunst wurde zu einem Schlachtfeld für neue Ideen. Burliuk, zusammen mit Mitkünstlern wie Wladimir Majakowski und Wladimir Kamenski, erkannten dieses Potenzial. Im Jahr 1912 veröffentlichten sie das Manifest „Ein Schlag ins Gesicht des guten Geschmacks“, eine trotzige Erklärung, die traditionelle künstlerische Werte verwarf und die Energie der Moderne umarmte. Dies war nicht nur ein ästhetisches Statement; es war ein Aufruf zum Waffenaufgebot, eine Ablehnung bürgerlicher Selbstzufriedenheit und eine Forderung danach, dass die Kunst die Dynamik des Maschinenzeitalters widerspiegeln müsse. Die Futuristen schufen nicht bloß Gemälde; sie inszenierten Aufführungen, erschreckten das Publikum mit ihren unkonventionellen Kostümen – grell bunten Westen, gemalten Gesichtern, sogar Radieschen als Anstecker – und stellten die Definition dessen in Frage, was Kunst überhaupt ausmacht.
Burliuks künstlerischer Stil in dieser Zeit war eine lebendige Fusion von Einflüssen. Er setzte kräftige Farben ein, die an den Fauvismus erinnerten, fragmentierte Formen, inspiriert vom Kubismus, und integrierte Elemente der ukrainischen Volkskunst sowie skythische Motive. Seine Gemälde waren nicht bloße Abbildungen von Objekten; sie waren Erkundungen von Bewegung, Energie und den zugrunde liegenden Kräften, die die Realität formten. Werke wie Zeit (1918/1919) und Karussell (1921) veranschaulichen diesen Ansatz und zeigen seine Beherrschung kubistischer Techniken bei gleichzeitiger Bewahrung einer unverwechselbar persönlichen Vision. Er produzierte ein erstaunliches Volumen an Werken – schätzungsweise 30.000 Gemälde im Laufe seiner Karriere –, was einen unerbittlichen kreativen Antrieb demonstriert.
Von Russland nach Amerika: Ein Leben im Exil
Die Russische Revolution brachte immense Turbulenzen mit sich und zwang Burliuk schließlich ins Exil. Er reiste durch Sibirien, nach Japan, wo er den Futurismus einem neuen Publikum vorstellte, bevor er sich schließlich 1922 in die Vereinigten Staaten niederließ. Dieser Umzug markierte eine bedeutende Wende in seinem Leben und Werk. Obwohl er weiterhin reichlich malte und seinen Stil an seine neue Umgebung anpasste, übernahm er auch verschiedene Rollen – Kunstredakteur für die russischsprachige Zeitung Die Russische Stimme, Lehrer und unermüdlicher Förderer der modernen Kunst.
Trotz der Herausforderungen als emigrierter Künstler blieb Burliuk seinem künstlerischen Anliegen treu. Seine späteren Werke zeigten oft amerikanische Landschaften und Szenen des Alltagslebens, behielten jedoch die Energie und Experimentierfreude bei, die seine früheren Gemälde auszeichnete. Er setzte weiterhin Themen wie Vitalität, Transformation und die Verbundenheit aller Dinge zu erforschen. Er vergaß niemals seine Liebe zur ukrainischen Kultur und webte Elemente ihres Volkskunde und ihrer Geschichte in seine Kunst ein, selbst als er Tausende von Meilen entfernt lebte.
Ein bleibendes Vermächtnis: Der Vater des russischen Futurismus
David Burliuk verstarb am 15. Januar 1967 in Southampton, New York, und hinterließ ein riesiges und vielfältiges Werk, das Künstler und Gelehrte bis heute inspiriert. Sein Beitrag zur Entwicklung des russischen Futurismus war immens, und sein Einfluss ist in den Werken unzähliger nachfolgender Generationen von Künstlern sichtbar. Er war nicht nur ein Maler; er war eine kulturelle Kraft, die Konventionen herausforderte, Debatten auslöste und half, die Grenzen der Kunst selbst neu zu definieren.
Heute sind Burliuks Gemälde in zahlreichen Museen weltweit ausgestellt, darunter das Museum Fridericia in Dänemark, das eine beeindruckende Sammlung seiner Werke beherbergt. Sein Vermächtnis als „Vater des russischen Futurismus“ ist gesichert, ein Zeugnis seines unerschütterlichen Engagements für Innovation und seines tief verwurzelten Glaubens an die Kraft der Kunst, die Welt zu verändern. Er bleibt eine fesselnde Figur – ein wildes Steppenpferd, das ohne Furcht in die Zukunft galoppierte und einen unauslöschlichen Eindruck in die Geschichte der modernen Kunst hinterließ.










