Frühes Leben und Ausbildung
Sir Augustus Wall Callcott, ein gefeierter englischer Landschaftsmaler, wurde am 20. Februar 1779 in Kensington Gravel Pits, einem Dorf am westlichen Rand von London, geboren. Seine frühen Jahre waren geprägt von einer Leidenschaft für Musik, die ihn dazu veranlasste, mehrere Jahre lang im Chor der Westminster Abbey zu singen. Später wurde er an der Royal Academy Schüler und begann dort seine künstlerische Karriere als Porträtmaler unter der Anleitung von John Hoppner.
Aufstieg zur Prominenz
Callcotts Vorliebe für Landschaftsmalerei wurde bald deutlich, und nach 1804 stellte er ausschließlich Landschaften aus. Seine Geschicklichkeit, das elegante Design und die charmanten tonalen Qualitäten führten zu einem stetigen Anstieg seines Rufs. Im Jahr 1806 wurde er zum Associated der Royal Academy gewählt und 1810 zum ordentlichen Akademiker.
Bemerkenswerte Werke und Ausstellungen
Zu Callcotts bemerkenswertesten Werken gehören:
- Die Einfahrt in den Pool von London (1816)
- Der Fluss Tyne (1818)
- Eine ruhige Lage auf der Medway (1820)
- Rochester (1824)
- Raffaele und die Fornarina (1837) – ein seltenes Beispiel seiner Figurengemälde, das sich im South Kensington Museum (Sheepshanks Collection), heute Teil der V&A, befindet.
Vermächtnis und spätere Jahre
Callcott erhielt 1837 bei der Thronbesteigung von Königin Victoria den Titel eines Ritters. Er löste William Seguier als Kurator der königlichen Gemälde im Jahr 1843 ab. Callcott verstarb am 25. November 1844 und wurde im Kensal Green Cemetery beigesetzt.
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