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KOSTENLOSE KUNSTBERATUNG

Nicholas Chevalier

1828 - 1902

Kurzbiografie

  • Lifespan: 74 years
  • Typical colors: neutrale töne
  • Copyright status: Public domain
  • Color intensity: ausgewogen
  • Works on APS: 12
  • Died: 1902
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Mehr…
  • Mediums: aquarell
  • Top 3 works:
    • Near Paekakariki, Cook Strait
    • Cook
    • Cape Girão, Madeira
  • Nationality: Russland
  • Museums on APS:
    • Te Papa
    • Te Papa
    • Te Papa
    • Te Papa
    • Te Papa
  • Born: 1828, Russland
  • Top-ranked work: Near Paekakariki, Cook Strait

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Nicolas Chevalier geboren?
Frage 2:
Welche künstlerische Institution besuchte Nicolas Chevalier in der Schweiz?
Frage 3:
Welcher australische Kunstgalerie gehört eine bedeutende Sammlung von Nicolas Chevalier Gemälden an?
Frage 4:
Nicolas Chevalier arbeitete mit Lady Barkly an einem Projekt zum Gedenken eines besonderen Ereignisses zusammen?
Frage 5:
Welches Musikinstrument spielte Nicolas Chevalier?

Frühleben und Karriere

Nicholas Chevalier, ein russisch geborener Künstler, hinterließ sein Vermächtnis auf der Kunstwelt mit seinen Werken in Australien und Neuseeland. Geboren am 9. Mai 1828 in Sankt Petersburg, Russland, war er Sohn von Louis Chevalier, der die Güter von Prinz Wittgenstein in Russland verwaltete. Seine Mutter war russisch. Im Jahr 1845 verließ Nicholas Russland mit seinem Vater und studierte Malerei und Architektur in Lausanne, Schweiz, sowie an München. Er entwickelte sich zu einem außergewöhnlich vielseitigen Künstler und sprach fließend Französisch, Englisch, Russisch, Deutsch, Italienisch und Portugiesisch. Diese Sprachkenntnisse ermöglichten ihm eine umfassende Beobachtung der Welt und inspirierten seine künstlerische Tätigkeit.

Künstlerischer Weg

Seine künstlerische Reise führte ihn 1851 nach London, wo er als Illustrator für Lithographie und Aquarell tätig war. Seine Arbeiten umfassten die Gestaltung eines Brunnenanlage im königlichen Garten von Osborne und zwei seiner Gemälde wurden auf der Akademie gezeigt. Weitere Studien in Rom prägten seinen Stil und bereiteten den Weg zu seinem Umzug nach Australien im Spätsommer 1854 vor. Besonders hervorzuheben ist sein Werk „Mount Arapiles“, das eine beeindruckende Darstellung der australischen Landschaft darstellt und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landschaftsgemäldes im viktorianischen Kontext leistet. Er arbeitete eng mit Lady Barkly zusammen, um ein Geschenk für die Prinzessin von Wales zu schaffen, welches ikonische Elemente des australischen Lebens widerspiegelt und somit eine besondere Bedeutung besitzt.

Erfolge und Zusammenarbeit

Im Jahr 1864 wurde sein Ölgemälde „Die Büffelherden“ von der Nationalgalerie Victoria ausgewählt und damit zum ersten Gemälde, das in Melbourne Sammlung aufgenommen wurde – ein entscheidender Schritt für die Anerkennung australischer Kunstgeschichte. Chevalier etablierte sich schnell als angesehener Künstler und erhielt zahlreiche Aufträge von königlichen Auftraggebern. Sein bekanntestes Projekt war die Gestaltung eines Wandgemäldes für den Buckingham Palast zum Hochzeitstanz von König Viktor und Prinzessin Alexandrine, welches ein Meisterwerk der viktorianischen Kunst darstellt und bis heute beeindruckt. Er arbeitete weiterhin intensiv mit anderen Künstlern zusammen und trug maßgeblich zur Förderung des künstlerischen Lebens im Vereinigten Königreich bei.

Spätere Jahre und Vermächtnis

Nachdem er sich 1895 weitgehend von der Malerei zurückgezogen hatte, blieb sein Einfluss auf die Kunstwelt bestehen. Nicolas Chevalier starb am 24. Dezember 1902 in London und hinterließ eine umfangreiche Sammlung von Gemälden und Zeichnungen, die heute weltweit musealen Einrichtungen gehören. Seine Werke sind ein wichtiger Bestandteil des australischen und neuseeländischen Kunstgeschichte und erinnern an eine Zeit großer künstlerischer Kreativität und kultureller Entwicklung. Er wird als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des viktorianischen Jahrhunderts gefeiert und seine Gemälde werden weiterhin von Kunsthistorikern und Sammlern studiert und bewundert.