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KOSTENLOSE KUNSTBERATUNG

Moissey Kogan

1879 - 1943

Kurzbiografie

  • Art period: Moderne
  • Also known as:
    • Moise Kogan
    • Moissej Kogan
    • Moshe Kogan
  • Copyright status: Public domain
  • Museums on APS:
    • Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
    • Lehmbruck Museum
    • Lehmbruck Museum
    • Lehmbruck Museum
    • Lehmbruck Museum
  • Lifespan: 64 years
  • Died: 1943
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  • Top 3 works:
    • Bathing Woman
    • Cross Legged Female Nude (Weiblicher Akt im Schneidersitz)
    • Three Nudes (Drei Akte)
  • Nationality: Moldawien
  • Works on APS: 4
  • Top-ranked work: Bathing Woman
  • Born: 1879, Orhei, Moldawien

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: 12. Mai 1879 in Orhei, Bessarabien (heute Orhei, Republik Moldau)
  • Jüdischer Kaufmannshintergrund
  • Frühzeitiges Interesse an handwerklichem Geschick
  • Umzug nach Nagybánya, Ungarn, im Jahr 1889
  • Studium bei dem Maler Simon Hollósy in Nagybánya
  • Im Jahr 1903 Einschreibung an der Münchner Akademie der Bildenden Künste, wo er Bildhauerei unter Wilhelm von Rümann studierte

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Anfängliche Experimente mit Edelsteinen, wobei er Medaillons, Plaketten, Vasen, Stickereien und Zeichnungen schuf.
  • Übergang zur Bildhauerei nach dem Umzug nach Paris und der Begegnung mit Rodin und Maillol.
  • Fokus auf die weibliche Form und Konzepte der Anmut in seinen Skulpturen.
  • Arbeit primär mit Terrakotta, Gips und gelegentlich Bronze.
  • Entwicklung einer einzigartigen „Negativ-Schnitt“-Technik (Intaglio), die andere Künstler beeinflusste.
  • Beeinflusst durch Auguste Rodin und Aristide Maillol.
  • Mit der Künstlergruppe École de Paris verbunden.

Hauptwerke und künstlerischer Stil

  • Primär Erschaffung kleiner Skulpturen und Reliefs im neoklassizistischen Stil.
  • Seine Werke zeichneten sich oft durch weiche Konturen, Linien und eine ausdrucksstarke Körpersprache aus.
  • Produktion zahlreicher Holzschnitte und Linolschnitte sowie Radierungen.
  • Verwendung von Kreide, Kohle und Bleistiften in seinen Zeichnungen.
  • Die Sujets stellten häufig weibliche Figuren dar, wobei der Schwerpunkt auf Anmut und Sinnlichkeit lag.
  • Umfangreiche Ausstellungen im Salon d'Automne in Paris, wo er ab 1925 als Jurymitglied und Vizepräsident der Skulpturabteilung tätig war.

Späteres Leben, Verfolgung und Vermächtnis

    Leben zwischen Paris und den Niederlanden von 1925 bis zu seinem Tod.
  • Einstellung der Reisen nach Deutschland im Jahr 1933 aufgrund des zunehmenden Antisemitismus.
  • Einige seiner Werke wurden 1938 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ in Berlin gezeigt.
  • Deportation aus dem Internierungslager Drancy nach Auschwitz am 11. Februar 1943, wo er zwei Wochen später verstarb.
  • Sein Werk wurde in den 1960er Jahren wiederentdeckt und erlangte neue Anerkennung.
  • Seine Werke befinden sich heute in zahlreichen Museen, darunter das Stedelijk Museum Amsterdam, das Lehmbruck Museum Duisburg, die Kunsthalle Bremen, das Folkwang Museum Essen, die National Gallery Moritzburg Halle, die Hamburger Kunsthalle und das MoMA.

Künstlerische Bedeutung

  • Kogans Kunst zeichnet sich durch ihre zeitlose Qualität und eine stille Welt der Anmut aus.
  • Seine Skulpturen verkörpern eine „hellenistisch anmutende Heiterkeit“ mit zerbrechlicher Eleganz und sinnlicher Körpersprache.
  • Trotz seines tragischen Schicksals hinterließ Kogan ein bedeutendes Werk, das die künstlerischen Strömungen seiner Zeit widerspiegelt und gleichzeitig einen einzigartigen persönlichen Stil bewahrt.
  • Das Projekt „Moissey Kogan Catalogue Raisonné“ zielt darauf ab, sein Erbe zu dokumentieren und für zukünftige Generationen zu bewahren.