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Mohammed Matloob

Kurzbiografie

  • Works on APS: 5
  • Nationality: Indien
  • Top 3 works:
    • Wood Carving: Carving details on the box
    • Wood Carving: Mughal jaali work
    • Wood Carving: After carving and inlay work. the next step is filing the surfaces
  • Museums on APS:
    • Dastkari Haat Samiti
    • Dastkari Haat Samiti
    • Dastkari Haat Samiti
    • Dastkari Haat Samiti
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Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Mohammed Matloob geboren?
Frage 2:
Wer war Mohammed Matloobs Hauptlehrer in der Holzschnitzerei?
Frage 3:
Welcher prestigeträchtige Titel wurde Mohammed Matloob verliehen, der seine Meisterschaft in der Holzschnitzerei bescheinigt?
Frage 4:
Welches Material verwendete Mohammed Matloob anfangs für Schnitzereien vor dem Verbot?
Frage 5:
Was ist laut Mohammed Matloob der beste Weg, um ein Handwerk zu meistern?

Ein in Holz geschnitztes Vermächtnis: Das Leben und die Kunst von Mohammed Matloob

Mohammed Matloob ist weit mehr als nur ein Kunsthandwerker; er ist ein Hüter einer jahrhundertealten Tradition, ein lebendiges Bindeglied zum exquisiten Erbe der Holzschnitzkunst aus der Mogulzeit. Geboren in Nagina, im Distrikt Bijnor, Uttar Pradesh, Indien, begann seine Reise nicht in einem formellen Atelier, sondern als Lehrling im zarten Alter von zehn Jahren unter dem wachsamen Auge seines Onkels Abdul Rehman Khan – selbst ein Meister seines Fachs. Dieses frühe Eintauchen war nicht bloß das Erlernen einer Fertigkeit; es war die Annahme eines Erbes, das die Ethik der Hingabe und Präzision in sich trug, welche über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Mit tiefer Ehrfurcht spricht Matloob von seinem Onkel und bezeichnet ihn als seinen guru, die leitende Kraft, die ihm nicht nur Technik, sondern auch ein unerschütterliches Streben einflößte: nationale Anerkennung zu erlangen, so wie Khan selbst. Dieser Ehrgeiz entsprang nicht dem persönlichen Ruhm, sondern dem tief verwurzelten Wunsch, ein Handwerk zu ehren und fortzuführen, das angesichts der Herausforderungen der Moderne existiert. Er zog nach Seelampur in Ost-Delhi, wo er seine lange Lehrzeit begann und die Feinheiten des Wandels von rohem Holz zu atemberaubenden Kunstwerken erlernte.

Der Mogul-Einfluss und die Kunst des Jaali

Matloobs Werk ist zutiefst von der Opulenz und Raffinesse der Mogul-Kunst beeinflusst. Die zarten floralen Motive, geometrischen Muster und komplizierten Szenen, die seine Stücke schmücken, sind ein direktes Echo der ästhetischen Sensibilität der königlichen Höfe. Er repliziert jedoch nicht einfach; er durchdringt diese traditionellen Designs mit seiner eigenen, einzigartigen Sensibilität und schafft Werke, die sich sowohl zeitlos als auch modern anfühlen. Ein prägendes Element seines Stils ist die Meisterschaft der jaali-Arbeit – die Kunst, filigrane Gitterwerksschirme zu erschaffen. Diese Technik, die immense Geschicklichkeit und Geduld erfordert, lässt Licht in faszinierenden Mustern hindurchscheinen und verwandelt eine einfache Holzplatte in ein dynamisches Spiel von Licht und Schatten. Er kombiniert dies geschickt mit Messingeinlagen, was seinen Kreationen eine weitere Ebene an Reichtum und Komplexität verleiht. Die Delfine und Elefanten auf einigen seiner Untersetzer sind nicht bloß dekorative Elemente, sondern Symbole, die tief in der indischen Mythologie und den kulturellen Erzählungen verwurzelt sind. Sein Werk ist ein Zeugnis für die beständige Kraft der Designprinzipien der Mogulzeit – eine harmonische Verbindung von Natur, Geometrie und Handwerkskunst.

Vom Lehrling zum Shilp Guru: Eine Reise der Anerkennung

Matloobs Hingabe blieb nicht unbemerkt. Über Jahrzehnte hinweg brachte sein außergewöhnliches Talent zahlreiche Auszeichnungen hervor, die in der prestigeträchtigen Nationalen Auszeichnung im Jahr 2005 gipfelten, verliehen von Präsidentin Pratibild Patil. Doch dies war nicht das Ende seiner Reise; es markierte einen Neuanfang. Im Jahr 2016 erhielt er die Shilp Guru-Auszeichnung – ein Titel, der Meistern des Handwerks verliehen wird, die daraufhin als staatlich anerkannte Lehrer ernannt werden, um ihre Kunstform für zukünftige Generationen zu bewahren und zu fördern. Diese Anerkennung festigte seine Rolle als kultureller Botschafter, verantwortlich für den Schutz eines lebenswichtigen Teils des künstlerischen Erbes Indiens. Heute leitet Matloob ein Team von fünf Lehrlingen, darunter seinen eigenen Sohn, um die Kontinuität dieses alten Handwerks zu gewährleisten. Bemerkenswerterweise hat er auch seine Töchter und seine Frau ermutigt, am Prozess teilzunehmen, was sein Engagement für Inklusivität und familiäre Einbindung zeigt. Er ist fest davon überzeugt, dass kontinuierliche Praxis der einzige Weg zur Meisterschaft ist – eine Philosophie, die er seinen Schülern gewissenhaft vermittelt.

Tradition bewahren durch Bildung und Innovation

Mohammed Matloobs Beitrag geht über das Schaffen schöner Objekte hinaus; er liegt in seiner unerschütterlichen Hingabe zur Bildung. Er versteht, dass das Überleben jeder Kunstform von ihrer Weitergabe an kommende Generationen abhängt. Als Shilp Guru lehrt er aktiv Techniken der Holzschnitzerei und konzentriert sich dabei nicht nur auf technische Fertigkeiten, sondern betont auch den historischen und kulturellen Kontext des Handwerks. Seine Bemühungen sind angesichts der Herausforderungen, vor denen traditionelle Kunsthandwerker in einer sich schnell verändernden Welt stehen, von besonderer Bedeutung. Er setzt sich für die Aufnahme von Künsten wie der Holzschnitzerei in die Lehrpläne der Schulen ein, da er glaubt, dass es entscheidend ist, jungen Köpfen eine Wertschündigung für diese alten Kunstformen einzupflanzen. Obwohl er tief in der Tradition verwurzelt ist, schreckt Matloob nicht vor Innovationen zurück. Er hat seine Techniken und Materialien angepasst – von Elfenbein und Ebenholz (aufgrund staatlicher Verbote) hin zu Sandelholz, Rosenholz und Teakholz –, um sicherzustellen, dass das Handwerk relevant und nachhaltig bleibt.

Ein globaler Botschafter indischer Kunst

Matloobs Kunstfertigkeit überschreitet geografische Grenzen. Seine Arbeit wurde weltweit präsentiert und brachte ihm internationale Anerkennung ein, darunter der Preis des World Craft Council in Kuwait im Jahr 2018. Er hat an zahlreichen Ausstellungen und Messen teilgenommen und das Publikum mit seinen komplizierten Designs und seiner meisterhaften Handwerkskunst verzaubert. Jenseits der Auszeichnungen und Ehrungen ist es die Wirkung seiner Kunst, die sein Vermächtnis wirklich definiert. Seine Stücke rufen ein Gefühl von Geschichte hervor und erinnern die Betrachter an das reiche kulturelle Erbe Indiens. Er erschafft nicht nur Objekte; er erschafft Geschichten – Erzählungen, in Holz geschnitzt, mit Messing eingelegt und durchdrungen vom Geist vergangener Generationen. Mohammed Matloob steht als glänzendes Beispiel dafür, wie Hingabe, Geschick und ein tiefer Respekt vor der Tradition das Überleben einer Kunstform sichern und zukünftige Generationen dazu inspirieren können, deren Flamme weiterzutragen.
    Geboren: Nagina, Distrikt Bijnor, Uttar Pradesh, Indien Einflüsse: Mogul-Kunstfertigkeit, Jaali-Arbeit, Messingeinlage Wichtige Auszeichnungen: Nationale Auszeichnung (2005), Shilp Guru Award (2016) Aktuelle Rolle: Meisterhandwerker & staatlich ernannter Lehrer für Holzschnitzerei