Frühes Leben und Ausbildung
Marsden Hartley, ein amerikanischer modernistischer Maler, Dichter und Essayist, wurde am 4. Januar 1877 in Lewiston, Maine, geboren. Er war das jüngste von neun Kindern englischer Eltern, die sich in den Vereinigten Staaten niedergelassen hatten. Nachdem seine Mutter im Alter von acht Jahren gestorben war, heiratete sein Vater erneut, und Hartley blieb ein Jahr lang in Maine zurück, um in einer Schuhfabrik zu arbeiten. Diese Zeit der Einsamkeit würde später seine künstlerische Perspektive beeinflussen.
Künstlerische Karriere
Im Jahr 1892 trat Hartley seiner Familie in Cleveland, Ohio, bei, wo er seine Kunstausbildung an der
Cleveland School of Art begann. 1898 zog er nach New York City, um Malerei unter William Merritt Chase an der
New York School of Art zu studieren und besuchte später die
National Academy of Design. Hartleys Freundschaft mit Albert Pinkham Ryder, gepaart mit den Schriften von Walt Whitman und amerikanischen Transzendentalisten, inspirierte ihn dazu, Kunst als eine spirituelle Suche zu betrachten.
Bemerkenswerte Werke und Ausstellungen
Späteres Leben und Einfluss
Nachdem Hartley 1916 in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt war, malte er weiterhin im ganzen Land. 1937 erklärte er seine Absicht, "der Maler von Maine" zu werden und ordnete sich damit der Regionalismus-Bewegung zu. Diese Zeit ist durch Werke wie
Mt. Katahdin (Maine), Autumn -2 (1939–40) gekennzeichnet, die sich jetzt im
Metropolitan Museum of Art befinden.
Wichtige Punkte:
- Marsden Hartley war eine entscheidende Figur des amerikanischen Modernismus.
- Seine Arbeit spiegelt eine spirituelle Suche wider, die von Transzendentalisten und modernistischen Malern beeinflusst wurde.
- Bemerkenswerte Werke sind The Ice Hole, Autumn Color und Portrait of a German Officer.
- Hartleys spätere Jahre waren von seiner Zugehörigkeit zur Regionalismus-Bewegung geprägt, die sich darauf konzentrierte, das amerikanische Leben auf lokaler Ebene darzustellen.