Porträt von Leonhard Faustner

Ihr Leitfaden zu den 1 berühmtesten Gemälden von Leonhard Faustner

Aktualisiert im November 2026 · sortiert nach unserem Popularitätsindex (Suchanfragen, Aufrufe und Bestellungen für jedes Werk) · 1 Werke von Leonhard Faustner in unserem Katalog

Kurz gesagt

Das bekannteste Werk von Leonhard Faustner ist Girl in the Entrance Hall (1851). Sie finden es im Bayerische Staatsgemäldesammlungen in München. Wir haben 1 Werke von Leonhard Faustner in unserem Katalog; dieser Leitfaden präsentiert die 1 bekanntesten, einschließlich des Jahres, des Museums und der Geschichte jedes einzelnen Stücks.

1815 – 1884, München Meiste Werke: Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Die 10 wichtigsten Gemälde von Leonhard Faustner, die man kennen sollte

Wo Sie die Gemälde von Leonhard Faustner sehen können

Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

Museum Stadt Werke von Leonhard Faustner Gemälde aus dieser Liste
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, MünchenBayerische Staatsgemäldesammlungen München 1 Girl in the Entrance Hall

Jahr für Jahr: die bekanntesten Werke von Leonhard Faustner

Die datierten Werke von Leonhard Faustner auf dieser Seite stammen alle aus dem Jahr 1851. Hier sind sie, sortiert nach ihrer Bekanntheit.

Werke nach Jahr

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Leonhard Faustner: Kurze Antworten zu den Gemälden

Was ist das bekannteste Gemälde von Leonhard Faustner?Antwort anzeigen

An der Spitze der Liste steht Girl in the Entrance Hall (1851).

In welchem Alter war Leonhard Faustner, als Girl in the Entrance Hall geschaffen wurde?Antwort anzeigen

36 Jahre alt. Leonhard Faustner wurde in 1815 geboren, und Girl in the Entrance Hall stammt aus dem Jahr 1851.

Wie viele Werke von Leonhard Faustner befinden sich in Ihrem Katalog?Antwort anzeigen

Wir haben 1 Werke von Leonhard Faustner in unserem Katalog.

In welchen Museen kann man die berühmten Werke von Leonhard Faustner sehen?Antwort anzeigen

Die meisten davon finden Sie in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München). Die obige Museumsliste enthält die vollständige Aufschlüsselung.

Wo kann ich eine Reproduktion von Leonhard Faustner bestellen?Antwort anzeigen

Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite ist als handgemalte Ölreproduktion oder als Druck in der für Sie passenden Größe erhältlich. Öffnen Sie einfach die Seite des Gemäldes, um zu bestellen.

Die Geschichte von Leonhard Faustner

Das Leben und die Familie von Leonhard Faustner

Leonhard Faustner wurde am 16. Februar 1815 in München, Deutschland, geboren. Er wuchs in einem Haushalt auf, der eng mit dem Dienst am bayerischen Hof verbunden war. Sein Vater arbeitete als königlicher bayerischer Hofsattler, ein Kunsthandwerker, der den Königen Maximilian I. Joseph und Ludwig I. diente. Während sich das Handwerk der Familie um Leder und Geschirr drehte, fand Leonhard seinen eigenen Weg durch die bildenden Künste und richtete seine Aufmerksamkeit schließlich auf Glas, Architektur und die Landschaftsmalerei.

Die Tradition der Malerei setzte sich in der nächsten Generation fort. Sein Sohn, Luitpold Faustner, wurde 1845 geboren und schlug als Landschaftsmaler einen ähnlichen Weg ein. Luitpold blieb über viele Jahrzehnte in der Kunstwelt aktiv und lebte bis 1925. Diese tiefe Verbindung zum Handwerk lässt auf ein Zuhause schließen, in dem die technischen Aspekte von Sicht und Form eine ständige Begleiter waren.

Ausbildung und professioneller Werdegang

Seine frühen Jahre in München waren von einer tiefen Sehnsucht nach dem Pinsel geprägt, die im starken Kontrast zum Handwerk seines Vaters stand, einem königlichen bayerischen Hofsattler. Diese künstlerische Neigung führte ihn schließlich an die Münchner Akademie der Bildenden Künste. Sein Weg dorthin war jedoch nicht ohne Widerstände; eine erste Einschätzung durch einen Professor der Akademie fiel keineswegs positiv aus, doch letztlich wurde er doch an der Institution aufgenommen, um seine Ausbildung zu absolvieren.

Sein Berufsleben verflocht sich untrennbar mit dem Spiel von Licht und Farbe der Münchner Glasmalerei. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer bedeutenden Gestalt dieses Mediums. Nach dem Tod von Max Emanuel Ainmiller übernahm er die Leitung des Königlichen Glasmalereischulinstituts in München. In dieser Funktion widmete er sich technischen Innovationen und einer besonderen gestalterischen Akzentuierung, die maßgeblich die Ausrichtung des Instituts mitgestaltete.

Jenseits der Glasmalerei bewegten sich seine Hände zwischen den unterschiedlichsten Dimensionen der Wahrnehmung. Er schuf Architektur- und Landschaftsgemälde, in denen er die physische Welt und die darin verborgenen Räume einfing. Sein Schaffen umfasste zudem vielfältige dekorative Entwürfe, die eine Vielseitigkeit zeigten, die von großformatigen Glasarbeiten bis hin zu kleineren, intimeren Kompositionen reichte.

Hauptwerke und künstlerische Beiträge

Faustners Hand bewegte sich mit meisterhafter Geschicklichkeit zwischen der zarten Präzision der Glasmalerei und den weitläufigen, ausdrucksstarken Pinselstrichen der Landschaftsmalerei. Er war eine prägende Gestalt der Münchner Glasmalerei-Tradition, wobei sein besonderes Augenmerk auf technischen Innovationen und der filigranen Ornamentik lag, die dieses Medium so anspruchsvoll macht. Sein Schaffen in diesem Bereich erschöpfte sich nicht in der bloßen Anwendung von Farbe; vielmehr verstand er es, das komplexe Zusammenspiel von Licht und Material zu inszenieren – eine Meisterschaft, die ihn schließlich an die Spitze des Königlichen Glasmalereischulinstituts in München führte.

Doch sein künstlerischer Horizont reichte weit über das Glas hinaus. Mit einer bemerkenswerten Vielseitigkeit hielt er sowohl architektonische Strukturen als auch die natürlichen Landschaften seiner Zeit in seinen Werken fest. Ein beispielhaftes Zeugnis dieser Bandbreite ist das in Blei ausgeführte Werk mit dem Titel Baierbrunn. Mit seinen Maßen von 17,5 cm x 27,8 cm offenbart dieses Stück eine beeindruckende Detailtiefe und zeigt, wie Faustner selbst auf kleinem Raum eine intime und tiefgründige Komposition erschaffen konnte.

Wo man seine Werke heute bewundern kann

Um die physischen Zeugnisse von Faustners Schaffen aufzuspüren, ist eine Reise nach München unerlässlich. Ein beträchtlicher Teil seines Vermächtnisses ist in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen untergebracht. In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München findet man zudem sein meisterhaftes Handwerk, das dort sorgsam bewahrt wird. Diese Institution beherbergt ein bedeutendes Werk mit dem Titel Baierbrunn, welches im Jahr 1940 in die Sammlung des Museums aufgenommen wurde.

Dieses spezifische Werk, Baierbrunn, ist unter der Inventarnummer G 6530 katalogisiert. Es handelt sich um ein aus Blei gefertigtes Stück mit den Maßen 17,5 cm x 27,8 cm. Die Betrachtung dieses Objekts ermöglicht einen tiefen Einblick in die technische Präzision, die seine Glas- und Architekturentwürfe auszeichnet. Die Archive des Museums bewahren diese Zeugnisse seiner wertvollen Beiträge zur Tradition der Münchner Glasmalerei auf.

Späte Jahre und Tod

Leonhard Faustner verbrachte seine letzten Lebensjahre in München, der Stadt, die ihn einst hervorgebracht hatte. Bis zu seinem Tod am 1. April 1884 blieb er ein fester Bestandteil des lokalen künstlerischen Gefüges. Er verstarb im Alter von 69 Jahren in München, Deutschland.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Alten Südlichen Friedhof in München. Das Grab befindet sich im Gräberfeld 5, Reihe 2, Platz 23. Das Grabmal selbst trägt ein Stück seines eigenen Handwerks in sich; es zeigt ein Glasmosaik, das ein Christusgesicht mit einem Heiligenschein vor einem blauen Hintergrund darstellt. Dieses Detail ist ein stilles Zeugnis seiner lebenslangen Verbundenheit mit der Kunst der Glasmalerei.