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KOSTENLOSE KUNSTBERATUNG

John Peter Russell

1858 - 1930

Kurzbiografie

  • Museums on APS:
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
  • Top 3 works:
    • In the morning, Alpes Maritimes from Antibes
    • A Porter of the Royal Academy
    • Doña Peppa Mattiocco
  • Room fit: wohnbereich
  • Died: 1930
  • Vibe: gelassen
  • Works on APS: 83
  • Born: 1858, Sydney, Australien
  • Nationality: Australien
  • Mehr…
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Gift suitability: other-none
  • Also known as: JP Russell
  • Lifespan: 72 years
  • Copyright status: Public domain
  • Movements: neoclassicism
  • Creative periods: mature period
  • Top-ranked work: In the morning, Alpes Maritimes from Antibes

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde John Peter Russell geboren?
Frage 2:
Wen porträtierte Russell, dessen Bild heute im Van Gogh Museum zu sehen ist?
Frage 3:
Welche Insel wurde für Russell und seine Frau zu einer wichtigen Inspirationsquelle, bekannt für ihre Meereslandschaften?
Frage 4:
Wer würdigte Russell als jemanden, der ihn in die impressionistischen Techniken und Farbtheorie eingeführt hat?

John Peter Russell: Der vergessene australische Impressionist

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren: Sydney, Australien (16. Juni 1858)
  • Gestorben: Randwick, Sydney, Australien (30. April 1930)
  • Familienhintergrund: Sohn von John Russell (Ingenieur) und Charlotte Elizabeth Nicholl. Neffe von Sir Peter Nical Russell.
  • Frühe Ausbildung: Goulburn School.
  • Umzug nach Europa: Im Alter von achtzehn Jahren zog er zunächst für eine Ingenieurlehre nach England, wandte sich aber bald der Kunst zu.
  • Slade School of Fine Art (London): Studierte von 1881 bis 1883 unter Alphonse Legros.
  • Pariser Studien: Vertiefte seine künstlerische Ausbildung in Paris und studierte Malerei unter Fernand Cormon.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Freundschaft mit Vincent van Gogh: Eine enge Freundschaft entwickelte sich während ihrer gemeinsamen Zeit in Paris, was zu Russells ikonischem Porträt von Van Gogh (1886) führte.
  • Einfluss von Claude Monet: Verbrachte viel Zeit damit, an der Seite Monets auf Belle Île zu malen und dabei impressionistische Techniken und Farbpaletten zu erlernen.
  • Verbindung mit Henri Matisse: Russells Einfluss auf Matisse ist gut dokumentiert; Matisse würdigte Russell dafür, dass dieser ihn während eines Besuchs auf Belle Île in den 1890er Jahren dem Impressionismus und der Farblehre näherbrachte.
  • Impressionistischer Stil: Anfangs folgte Russell eng dem reinen französischen impressionistischen Stil, der durch lockere Pinselstriche und einen Schwerpunkt auf Licht und Farbe gekennzeichnet war.
  • Belle Île als Inspiration: Die Insel Belle Île wurde zu einer zentralen Inspirationsquelle für seine Arbeit und findet sich in vielen seiner Gemälde wieder.

Hauptwerke und künstlerischer Stil

  • Porträt von Vincent van Gogh (1886): Gilt als eine der wichtigsten Darstellungen von Van Gogh durch einen zeitgenössischen Künstler.
  • Meeresansichten von Belle Île: Russell war bekannt für seine lebendigen Meeresansichten, die die wilde Schönheit und das wechselnde Licht der Atlantikküste einfingen.
  • Madame Sisley am Ufer der Loing in Moret (1887): Demonstriert seine Beherrschung impressionistischer Techniken, beeinflusst von Alfred Sisley.
  • Mon Ami 'Polite' (ca. 1900): Ein Porträt eines lokalen Fischers von Belle Île, das seine Fähigkeit zeigt, Charakter und Atmosphäre einzufangen.
  • Les aiguilles de Coton, Belle-Île (1897): Ein Aquarell, das die markanten Felsformationen in der Nähe seines Hauses auf Belle Île darstellt.
  • Stil: Gekennzeichnet durch eine lebendige Verwendung von Farbe, lockere Pinselstriche und eine optimistische Darstellung von Landschaften und Figuren.

Späteres Leben, Wiederentdeckung und Vermächtnis

  • Vernichtung von Werken: Nach dem Tod seiner Frau Marianna im Jahr 1907 zerstörte Russell etwa 400 seiner Gemälde, ein bedeutender Verlust für die Kunstgeschichte.
  • Rückkehr nach Australien: Kehrte in alter Jahren nach Sydney zurück und führte dort ein relativ ruhiges Leben.
  • Posthume Anerkennung: Seine Nichte Thea Proctor spielte eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Russells Werk nach seinem Tod.
  • Wiederentdeckung als "Australiens vergessener Impressionist": Gegen Ende des 20. Jahrhunderts halfen Biografien und Ausstellungen, seinen Ruf als bedeutender Künstler wiederherzustellen.
  • Aktueller Status: Seine Werke befinden sich heute in wichtigen Galerien sowohl in Australien als auch in Europa (Musée d'Orsay, Musée Rodin).
  • Historische Bedeutung: Russells Geschichte unterstreicht die oft übersehenen Beiträge australischer Künstler zur europäischen Avantgarde-Bewegung. Er dient als Brücke zwischen australischem und französischem Impressionismus.