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Johann Wilhelm Preyer

1803 - 1889

Kurzbiografie

  • Typical colors: espresso
  • Topics explored:
    • fruits
    • life
    • flowers
  • Color intensity:
    • ausgewogen
    • monochrom
  • Top 3 works:
    • Fruit Still life
    • Fruit Still life with Sculpted Ceramic Bowl
    • Flowers in a Jug
  • Works on APS: 12
  • Born: 1803, Düsseldorf, Deutschland
  • Mehr Details anzeigen
  • Nationality: Deutschland
  • Lifespan: 86 years
  • Copyright status: Public domain
  • Top-ranked work: Fruit Still life
  • Art period: – 19. Jahrhundert
  • Died: 1889

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie wurde Johann Wilhelm Preyer hauptsächlich bekannt?
Frage 2:
Unter welchem Künstler studierte Preyer an der Kunstakademie Düsseldorf?
Frage 3:
Was zeichnete Preyers Stil besonders aus?
Frage 4:
Welche Rolle spielte Preyer im Künstlerverein Malkasten?
Frage 5:
Wie groß war Johann Wilhelm Preyer?

Johann Wilhelm Preyer: Leben und Vermächtnis

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren im Jahr 1803 in Düsseldorf, Deutschland, entstammte Johann Wilhelm Preyer einer Familie mit künstlerischen Neigungen. Sein Vater war Kaufmann, während sein Bruder Gustav ebenfalls den Weg des Malers einschlug.
  • In der Altstadt von Eschweiler aufgewachsen, zeigte Preyer schon früh eine besondere Begabung für die Kunst. Eine spielerische Anekdote berichtet, wie er und sein Bruder, beide von geringer Statur, sich gelegentlich verkleideten, um Streiche zu spielen.
  • Seine formale Ausbildung begann 1822 an der Düsseldor Farbe Kunstakademie unter dem Einfluss von Peter von Cornelius. Später wurde er ein Meisterschüler von Wilhelm von Schadow, was sein Fundament in den klassischen künstlerischen Prinzipien festigte.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

  • Preyers Ausbildung beschränkte sich nicht nur auf Düsseldorf; zwischen 1835 und 1843 unternahm er ausgedehnte Reisen durch ganz Europa. Diese Reisen führten ihn in die Niederlande, nach München, Norditalien und in die Schweiz, wodurch er mit vielfältigen künstlerischen Stilen und Traditionen in Berührung kam.
  • Die Einflüsse der niederländischen Stilllebenmeister sind in seiner akribischen Detailgenauigkeit und der realistischen Darstellung von Texturen deutlich erkennbar. Auch das Augenmerk der Düsseldorfer Schule auf präzise Beobachtung prägte seinen Ansatz maßgeblich.
  • Nach seiner Rückkehr nach Düsseldorf im Jahr 1844 widmete sich Preyer primär der Stilllebenmalerei und erlangte innerhalb des Genres einen Ruf für außergewöhnliches Können.

Hauptwerke und künstlerischer Stil

  • Spezialisierung: Preyer wurde berühmt für seine exquisit detaillierten Gemälde von Blumen und Früchten. Seine Werke zeichnen sich durch lebendige Farben, realistische Texturen und sorgfältige Kompositionen aus.
  • Bemerkenswerte Beispiele sind „Obst und ein Becher“, „Stillleben mit Obst und einer skulptierten Keramikschale“ sowie zahlreiche Darstellungen von Trauben und Blumenarrangements.
  • Sein Stil wird oft mit der Biedermeier-Zeit assoziiert, die eine Konzentration auf Häuslichkeit, Einfachheit und akribische Handwerkskunst widerspiegelt.

Errungenschaften und Anerkennung

  • Preyer erlangte schnell Anerkennung als einer der führenden Stilllebenmaler seiner Zeit. Seine Werke waren bei Sammlern sehr begehrt, wobei ein bedeutender Teil schließlich in amerikanische Sammlungen gelangte.
  • Gründungsmitglied: Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Düsseldorfer Künstler im Jahr 1844, was sein Engagement für die Förderung der künstlerischen Gemeinschaft und Zusammenarbeit unterstreicht.
  • Preyer nahm auch Privatschüler auf, darunter Helen Searle, eine amerikanische Stilllebenmalerin, die seine Techniken und seinen Einfluss weiter verbreitete.

Persönliches Leben und Vermächtnis

  • Um 1844 heiratete Preyer Emilie Lachenwitz, die Schwester des Malers Siegmund Lachenwitz. Das Paar hatte zwei Kinder, Emilie und Paul, die beide ebenfalls Maler wurden und das künstlerische Erbe der Familie fortsetzten.
  • Historische Bedeutung: Johann Wilhelm Preyer gilt als einer der frühesten Meister der Düsseldorfer Malerschule und als eine zentrale Figur der deutschen Stilllebenmalerei des 19. Jahrhunderts.
  • In Anerkennung seiner Verdienste wurde 1974 eine Straße in Eschweiler, wo er aufgewachsen war, in Preyerstrasse umbenannt.