Inhaltsverzeichnis
Kurzbiografie
- Lifespan: 68 years
- Creative periods: mature period
- Died: 1861
- Museums on APS:
- Yale Center for British Art
- Yale Center for British Art
- Wolverhampton Art Galerie
- Wolverhampton Art Galerie
- Wolverhampton Art Galerie
- Emotional tone: melancholisch
- Movements: romanticism
- Top 3 works:
- Hampstead Heath, Sunset
- The Haunted Wood
- A Lake in Norway
- Works on APS: 46
- Born: 1793, County Wexford, Irland
- Also known as: Francis Danby
- Mehr…
- Copyright status: Public domain
- Gift suitability: other-none
- Room fit: wohnbereich
- Mediums:
- öl auf leinwand
- acryl auf leinwand
- Art period: 19. Jahrhundert
- Vibe: romantisch
- Nationality: Irland
- Top-ranked work: Hampstead Heath, Sunset
- Best occasions: akzentuierung
Kunst-Quiz
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James Francis Danby: Ein Visionärer des Romantischen Zeitalters
- Geboren: County Wexford, Irland (1793)
- Gestorben: 1861
Francis Danby ARA war ein irischer Maler der romantischen Epoche. Seine einfallsreichen, dramatischen Landschaften waren vergleichbar mit denen von John Martin. Er gilt als eine bedeutende Figur in der britischen Kunstgeschichte und verbindet traditionelle Landschaftsmalerei mit dem aufkommenden Schwerpunkt der Romantik auf Emotionen, Vorstellungskraft und Grandiosität.
Frühes Leben und Künstlerische Entwicklung
Geboren im County Wexford, Irland, war James Francis Danby einer von Zwillingen; sein Vater bewirtschaftete ein kleines Anwesen. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1807 zog die Familie nach Dublin um. Er begann seine Studien in Zeichnen an den Schulen der Royal Dublin Society und erhielt frühe Anweisungen von James Arthur O’Connor und knüpfte Bekanntschaft mit George Petrie. Im Jahr 1813 begaben sich Danby zusammen mit O’Connor und Petrie nach London. Diese anfängliche Expedition erwies sich als finanziell herausfordernd, was dazu führte, dass sie in Bristol eine Pause einlegten, wo Danby Erfolg beim Verkauf von Aquarellzeichnungen hatte. Dieser Zeitraum in Bristol (um 1818/19) war entscheidend für seine Entwicklung, da er zu einer zentralen Figur innerhalb der informellen Gruppe wurde, die als Bristol School bekannt ist.
Die Bristol School und Entstehender Stil
Danbys Verbindung mit der Bristol School prägte seine künstlerische Laufbahn maßgeblich. Diese Gruppe, die anfänglich um Edward Bird herum entstanden war, förderte ein Umfeld des gemeinsamen Skizzenunterfangens und gegenseitigen Einflusses. Danby löste Bird als zentrale Figur der Schule ab. Birds naturalistische Stil und frische Farben beeinflussten Danby, was in Werken wie “Boys Sailing a Little Boat” (ca. 1821) und "The Delivery of Israel out of Egypt" (1825) deutlich wird. Zu den weiteren einflussreichen Figuren innerhalb dieses Kreises gehörten Edward Villiers Rippingille und der Amateurkünstler Francis Gold, die Danby ermutigten, sich verstärkt fantasievollen und poetischen Themen zuzuwenden. George Cumberland, ein Freund von William Blake, spielte ebenfalls eine wichtige Rolle, indem er Danby Motive für seine Gemälde vorschlug und ihn möglicherweise an Blakes visionären Stil heranführte.
Wichtige Werke und Künstlerische Themen
- Der Upas-Baum von Java (1820): Dieses Werk brachte Danby Anerkennung ein und trug dazu bei, seine Wahl zum Associate Member der Royal Academy zu sichern.
- Enttäuschte Liebe (1821): Demonstriert Danbys charakteristischen poetischen Ansatz in der Landschaftsmalerei, möglicherweise beeinflusst von Samuel Taylor Coleridge.
- Eine verzauberte Insel (1825): Ein sehr einflussreiches Werk, das andere Künstler der Bristol School inspirierte und von Letitia Elizabeth Landon in ihrer Sammlung "The Troubadour" gelobt wurde.
- Die Öffnung des sechsten Siegels (1828): Dieses großformatige Gemälde, das von William Beckford erworben wurde, demonstrierte Danbys Ehrgeiz für dramatische narrative Szenen.
- Die Sintflut (1840): Ein monumentales Werk, das seinen Ruf nach einem Jahrzehnt, das er in der Schweiz und Paris verbracht hatte, wiederherstellte.
Danbys Stil ist gekennzeichnet durch weitläufige illusionistische Leinwände, die großartige, düstere und fantastische Sujets darstellen – Themen, die mit dem byronischen Geschmack der 1820er Jahre in Resonanz standen. Seine Gemälde zeigen oft dramatische Himmel, stürmische Meere und eindringliche Landschaften, die von einem Gefühl des Geheimnisvollen und Ehrfurchtsgebietenden durchdrungen sind.
Spätere Jahre und Vermächtnis
Nach einer Zeit am Ufer des Genfersees in der Schweiz und einem kurzen Aufenthalt in Paris kehrte Danby 1840 nach England zurück. Er setzte seine Ausstellungen fort, darunter "The Golden Age" (ca. 1827) und “Rich and Rare Were the Gems She Wore” (1837). Obwohl einige spätere Werke wie "The Woodnymph's Hymn to the Rising Sun" (1845) einen ruhigeren Stil zeigten, kehrte er mit Gemälden wie "The Shipwreck" (1859) zu seinem früheren dramatischen Modus zurück. Danbys Vermächtnis beruht auf seinem bedeutenden Beitrag zur britischen Romantik. Neben John Martin und J.M.W. Turner gilt er als einer der führenden Künstler dieser Epoche, gefeiert für seine einfallsreichen Landschaften und seine Fähigkeit, durch seine Gemälde kraftvolle Emotionen hervorzurufen.
