Leben und künstlerische Ausbildung
Geboren in Straßburg, Frankreich, war Friedrich Arnold ein Maler und Zeichner deutscher Herkunft, dessen Schicksal eng mit der Architektur verwoben war. Seine familiäre Linie war geprägt von Architekten, darunter sein Vater Jaques Frédéric Arnold sowie sein Großvater Jaques Frédéric Arnold. Im Jahr 1838 trat er in den Kreis der Kunstschaffenden ein, als er den Maler Eugen von Guérard kennenlernte, der ihn in Rom traf und skizzierte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Arnold seine künstlerische Ausbildung der Architektur unter Georg Moller in Darmstadt verdankte – eine Verbindung, die durch sein Werk aus dem Jahr 1841, Vue de Darmstadt, prise au Belvédère du Théatre, eindrucksvoll untermauert wird.
In den Jahren 1842 bis 1843 wurde Arnold an der Kunstakademie Düsseldorf als Schüler der Landschaftsklasse unter Johann Wilhelm Schirmer geführt, obwohl er primär als Architekturmaler kategorisiert wurde. Seine Reisen und Studien führten ihn an malerische Orte wie Heisterbach, Xanten und Bacharach sowie in verschiedene Gemeinden des nördlichen Schwarzwaldes, darunter Lautenbach, Gengenbach und Haslach. Im Jahr 1845 heiratete er Julie Lehmann im Elsass und kehrte nach Straßburg zurück, wo er schließlich im Alter von nur 38 Jahren verstarb.
Bedeutende Werke und Sujets
Das künstlerische Erbe von Friedrich Arnold umfasst eine Vielzahl von Architekturmotiven und Landschaften, von denen viele in der Société des amis des arts de Strasbourg ausgestellt wurden. Seine dokumentierten Werke widmen sich mit besonderer Intensität sakralen Bauwerken und regionalen Ansichten, darunter:
Darüber hinaus genießen seine Porträts und Skizzen hohe Anerkennung, wie etwa eine Zeichnung von Eugen von Guérard aus dem Jahr 1838 sowie seine Darstellung in einem Ölgemälde von Friedrich Boser aus dem Jahr 1842, welches die Künstler der Düsseldorfer Schule zeigt.