Ein irisches Leben voller Kunst und Geist
Geboren im Jahr 1867 an der Westküste Irlands im Westcliff House, County Galway, war Edyth Starkie eine begnadete Malerin und Bildhauerin. Ihre frühen Jahre verbrachte sie auf dem Creggane Manor in Rosscarbery, nahe Cork. Im Alter von sechzehn Jahren zog sie nach London, wo sie sich an der Slade School einschrieb. Ihre künstlerische Ausbildung setzte sie in Paris an der Académie Julian unter Jules Joseph Lefebvre und Tony Robert-Fleury fort, bevor sie zudem Studien in Deutschland absolvierte.
Starkie war Mitglied der International Society, und ihre Werke wurden in der Royal Academy of Arts in London ausgestellt. Zu ihren bedeutendsten Erfolgen gehört die Verleihung einer Goldmedaille auf der Internationalen Ausstellung in Barcelona im Jahr 1911 für ihr Gemälde The Black Veil. Dieses Werk wurde in der Folge für das Nationalmuseum in Barcelona erworben. Ein weiteres ihrer Gemälde, The Spotted Dress, wurde vom Musée du Luxembourg in Paris gekauft – eine Sammlung, die heute im Musée d'Orsay zu finden ist.
Privatleben und Vermächtnis
In den 1890er Jahren lernte Edyth in Hampstead Arthur Rackham kennen. Sie übte einen maßgeblichen Einfluss auf seine Karriere aus, indem sie ihn dazu ermutigte, seine Fantasy-Zeichnungen auf der Winter RWS Exhibition im Jahr 1902 auszustellen. Das Paar heiratete am 26. Juli 1903 in St. Mark's, Hampstead, und bekam im Jahr 1908 eine Tochter namens Barbara. Während Arthur als korrekt und präzise beschrieben wurde, war Edyth für ihr rätselhaftes, ironisches und fantasievolles Wesen bekannt.
Zu ihren bemerkenswerten Werken gehören: