Ulfert Wilke
Ulfert Wilke (1907–1987): Der Poet der Farbe Ulfert Wilke (1907–1987) steht als eine einzigartige Figur im Landschaftsbild des Abstrakten Expressionismus und zeichnet sich nicht nur durch seine umfangreiche Produktion aus, sondern auch durch eine intellektuelle Ernsthaftigkeit aus, die ihn auf den Vorabend der Erforschung von Verbindungen zwischen Kunst und sprachlicher Gedankenwelt setzte. Geboren in Bad Tölz, Bayern, begann Wilkes künstlerische Reise unter dem prägenden Einfluss seines Vaters Rudolf Wilke – einen gefeierten Illustrator für Simplicissimus Magazin –, der ihm eine tiefe Werts…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Ulfert Wilke, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.