Hans Rottenhammer
Hans Rottenhammer (1564-1625): Eine Synthese nordischer und südlicher Renaissance-Visionen Hans Rottenhammer (1564-1625) nimmt eine singuläre Stellung in der deutschen Kunstgeschichte ein – ein Maler, dem es meisterhaft gelang, die stilistischen Konventionen Nordeuropas mit der opulenten Pracht Italiens zu vereinen. Er schuf exquisit detaillierte Kabinettmalereien auf Kupfer, die bis heute ihre Betrachter in ihren Bann ziehen. In München geboren, trat er in eine Ära künstlerischen Aufbruchs ein, in der er das Erbe von Meistern wie Albrecht Dürer antreten und gleichzeitig die wegweisenden Inn…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Hans Rottenhammer, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Motiv
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Phasen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.