Gian Giacomo Caprotti
Der Schatten des Meisters: Das rätselhafte Leben von Salai In der goldenen, bernsteinfarbenen Atmosphäre der italienischen Renaissance warf nur wenige Gestalten einen so komplexen oder so tief mit der Größe verwobenen Schatten wie Gian Giacomo Caprotti. Der Geschichte bekannt unter dem schelmischen Beinamen Salai, wurde sein Leben nicht bloß an der Seite von Leonardo da Vinci gelebt; es war in das eigentliche Gefüge der Werkstatt des Meisters eingewebt. Geboren um 1480 in Oreno, nahe Mailand, trat Salai im Jahr 1490 als ein erst zehnjähriges Kind in Leonardos Haushalt ein. Was als gewöhnlich…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Gian Giacomo Caprotti, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Thema
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Epochen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.