Cuno Amiet
Der Architekt der Farbe: Das Leben und Vermächtnis von Cuno Amiet Im prachtvollen Wandteppich der europäischen Moderne sind nur wenige Fäden so lebendig oder transformativ wie jene, die von Cuno Amiet gewebt wurden. Als Pionier, der es wagte, die Farbe über alle anderen formalen Elemente zu erheben, malte Amiet nicht bloß Landschaften; er gestaltete die Sprache der Schweizer Kunst völlig neu. Geboren 1868 in Solothurn, war sein frühes Leben von einer intellektulementen Atmosphäre geprägt, die durch seinen Vater, Josef Ignaz Amiet, den Kanzler des Kantons, geformt wurde. Dieses Fundament huma…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Cuno Amiet, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Thema
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Epochen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.