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KOSTENLOSE KUNSTBERATUNG

Andrea Celesti

1637 - 1712

Kurzbiografie

  • Topics explored: royalty
  • Top 3 works:
    • Das Gastmahl des Belsazar
    • The Holy Family
    • Alexander and roxanne
  • Died: 1712
  • Creative periods: mature period
  • Movements: baroque
  • Copyright status: Public domain
  • Top-ranked work: Das Gastmahl des Belsazar
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  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Nationality: Italien
  • Born: 1637, Venedig, Italien
  • Works on APS: 13
  • Lifespan: 75 years
  • Museums on APS:
    • Eremitage Museum
    • Eremitage Museum
    • Eremitage Museum
    • Eremitage Museum
    • Eremitage Museum

Andrea Celesti war ein bedeutender italienischer Maler der Barockzeit, dessen Wirken tief in Venedig verwurzelt war. Im Laufe seiner Schaffensjahre vollzog sich eine faszinierende stilistische Wandlung: Seine Kunst entwickelte sich von einer schweren, akademisch anmutenden Ausdruckskraft hin zu einem deutlich leichteren, freieren Pinselstrich.
Geboren in der prachtvollen Stadt Venedig, fand Celesti seine letzte Ruhestätte in Toscolano.
Seine künstlerische Reise begann unter der Anleitung von Matteo Ponzoni und setzte sich später bei Sebastiano Mazzoni fort. In seinen frühen Jahren, zwischen 1ﺒ659 und 1669, prägte er das venezianische Stadtbild durch verschiedenste Arbeiten im Dogenpalast sowie durch beeindruckende Fresken im Hauptsalon des Palazzo Erizzo. Ein besonderer Höhepunkt war das Jahr 1767, als er das Porträt von Doge Nicolò Sagredo für die Sala dello Scrutinio im Dogenpalast schuf. Ebenfalls für diesen Ort malte er im Jahr 1680 monumentale Leinwände, die Moses bei der Zerstörung des Goldenen Kalbes darstellen. Seine Verdienste blieben nicht unbemerkt: Im Jahr 1681 wurde er von Doge Alvise Contarini zum Cavalieri ernannt, und 1684 trug er zur prachtvollen Dekoration von San Zaccaria bei. Es gibt Hinweise darauf, dass er bereits 1687 einem „Collegio“ venezianischer Maler angehörte, was die spätere Aufnahme in die Gilde der venezianischen Maler im Jahr 1708 untermauert.
Doch die Geschichte birgt auch eine fast schon skandalöse Legende: Es heißt, Celesti musste nach einer jährlichen Ausstellung auf der Piazza San Marco aus Venedig fliehen, nachdem er Doge Contarini durch eine pikante Darstellung – der Doge mit Eselsohren – erzürnt hatte. Er fand Zuflucht beim Schutz seines zukünftigen Gönners Scipione Delaj und zog ins Hinterland. Nach einer Station in Rovigo gründete er um 1s685 ein eigenes Atelier in Brescia.
Ab 1688 begann Celesti im Auftrag der Familie Delaj mit der Arbeit an einer beeindruckenden Serie religiöser Leinwände für den Dom von Sankt Peter und Paul in Toscolano am Ufer des Gardasees. Diese Werke, die Themen wie die Berufung des Paulus und Andreas, die Befreiung des Heiligen Paulus aus dem Gefängnis oder den Tod des Simon Magus umfassen, zeugen von seiner tiefen religiösen Hingabe. Auch das Presbyterium wurde von ihm gestaltet, mit Szenen wie der Verkündigung sowie der Anbetung der Könige und Hirten. Im Jahr 1700 kehrte er nach Toscolano zurück, um den Raum hinter der Fassade mit dem „Kindermord“ zu schmücken, und kehrte 1708 erneut für Arbeiten im Chor, die Evangelisten in den Lunetten und eine Darstellung der Eucharistie-Erhöhung zurück.
Sein künstlerisches Erbe erstreckte sich weit über die Grenzen Venedigs hinaus; er schuf Werke für die Kirche von Limone, das Heiligtum von Montecastello bei Tignale sowie die Kirchen San Francesco und San Martino in Gargnano. Vermutlich war er auch an den Gemälden seines Mitstreiters Alessandro Campo für die Villa Bettoni beteiligt.
Die Spuren seines Wirkens finden sich zudem in der Dekoration des Palazzo Delaj, in Treviso mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts sowie in Triest, wo ihm ein großformatiges Deckenfresko mit der Allegorie Venedig im Schloss San Giusto zugeschrieben wird. Nach seiner Rückkehr nach Venedig um 1700 etablierte er dort erneut sein Atelier und schuf Fresken für die Villa Rinaldi Barbini sowie bedeutende Werke wie die Geburt Mariens für die Basilika San Lorenzo in Verolanuova.
Andrea Celestis künstlerisches Erbe lebte in seinen Schülern Albert Calvetti und Angelo Trevisani weiter, und auch sein Sohn, Stefano Celesti, folgte dem Pfad der Malerei.

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