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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Pantaloon

Name Klasse Datum

walter ernest webster, Pantaloon (1920), Walker Art Gallery. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
walter ernest webster artsdot.com/de/artists/walter-ernest-webster/
Lebensdaten des Künstlers
1877 – 1959
Gemalt
1920
Originalgröße
77 x 64 cm
Ausgestellt in
Walker Art Gallery artsdot.com/de/museums/walker-art-gallery-liverpool_de/

Im Kontext

Pantaloon — walter ernest webster

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 77 × 64 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930
  8. 1940
  9. 1950

Schattiert: das Lebenswerk von walter ernest webster (1877–1959) ▲ dieses Werk, 1920

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #3e383b

    Gespeicherte Palette

    • #3E383B
    • #7A7770
    • #BDBDBA
    • #1A1619
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Deep_shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    walter ernest webster

    Walter Ernest Webster: A Portraitist of Victorian Grace

    Walter Ernest Webster (1877–1959) stands as a quietly significant figure in late 19th and early 20th-century British art, a painter whose evocative portraits and genre scenes offer a glimpse into the social fabric and aesthetic sensibilities of his time. Born in Manchester, England, to modest circumstances, Webster’s artistic journey began with a scholarship to the prestigious National Art Training Schools – later renamed the Royal College of Art – a fortunate break that propelled him towards formal training and ultimately, recognition. His early years were marked by diligent study at the Royal Academy Schools, where he honed his skills and earned numerous accolades, including coveted medals for his drawings and paintings, solidifying his reputation as a promising young artist.

    Webster’s artistic development was profoundly shaped by the prevailing currents of Victorian and Edwardian society. The late 19th century witnessed a resurgence of interest in classical forms and idealized beauty, reflected in the meticulous detail and elegant compositions of his portraits. Simultaneously, there was a growing fascination with the burgeoning Art Deco movement, which subtly influenced his use of color, line, and decorative elements – particularly evident in works like “Coquette,” a captivating depiction of youthful allure that balances realism with an almost dreamlike quality. His subjects were often young women, rendered with a sensitivity and grace that captured their innocence and vulnerability—a recurring theme throughout his oeuvre. Webster’s ability to imbue these figures with a sense of quiet dignity and understated emotion is what truly elevates his work beyond mere likeness.

    Beyond portraiture, Webster demonstrated versatility in genre scenes, capturing moments of everyday life with a keen eye for detail and an appreciation for the nuances of human interaction. These works offer valuable insights into the social customs and domestic routines of the era. His paintings frequently evoke a sense of nostalgia, transporting the viewer back to a bygone time—a testament to his skill in creating atmospheric settings and believable characters. His work was widely exhibited at prestigious institutions such as the Royal Academy, the Royal Institute of Oil Painters, and the Paris Salon, where he garnered significant recognition, including a gold medal in 1931. This widespread exposure ensured that his art reached a broad audience and contributed to his enduring legacy.

    Webster’s career wasn't solely defined by artistic achievement; it was also intertwined with service during World War I. Enlisting in the British Army, he served as a painter for the Royal Engineers camouflage school, utilizing his artistic skills to aid military efforts. This experience undoubtedly broadened his perspective and deepened his understanding of human nature under pressure. Following the war, he married Susan Pearse, an artist herself, and they established a life together in London, continuing to pursue their creative endeavors.

    Despite a long and productive career, Webster’s work remained largely outside the mainstream spotlight for many years. However, in recent decades, there has been a renewed appreciation for his talent and contribution to British art. His paintings are now found in public collections across the country – including The Walker Art Gallery, Gallery Oldham, Paisley Museum and Art Galleries, the Wellcome Collection, and the Government Art Collection – demonstrating their enduring value and artistic merit. Walter Ernest Webster’s legacy lies not only in his beautiful portraits and evocative genre scenes but also as a testament to the quiet dedication and artistic vision of a truly gifted painter who deserves greater recognition for his significant contribution to British art history.

    Museum

    Walker Art Gallery

    Ausgestellt in Liverpool, Vereinigtes Königreich

    Ein viktorianisches Heiligtum: Der zeitlose Zauber der Walker Art Gallery

    Eingebettet in das pulsierende Herz von Liverpool steht die Walker Art Gallery als majestätisches Zeugnis für die beständige Kraft künstlerischer Vision. Eröffnet im Jahr 1877 und benannt zu Ehren von Sir Richard Walker – einem visionären Wohltäter, dessen Großzügigkeit die kulturelle Seele der Stadt bis heute nährt –, ist diese prachtvolle viktorianische Institution weit mehr als nur ein Depot für Leinwand und Stein. Sie ist eine immersive Reise durch die Korridore der Zeit, in der der architektonische Glanz des Entwurfs von Evan James Hall den Besucher auf eine tiefgreifende Begegnung mit der Schönheit vorbereitet. Die Luft innerhalb ihrer Mauern scheint förmlich zu vibrieren vor den Echos der Renaissance-Meister, dem romantischen Flüstern preraffaelitischer Träume und den kühnen, transformativen Pinselstrichen der britischen Moderne.

    Das Betreten der Walker bedeutet, Welten zu betreten, die von Künstlern akribisch erschaffen wurden, welche nach der Wahrheit in den tiefgründigsten Formen suchten. Der internationale Ruhm der Galerie gründet auf ihrer außergewöhnlichen Sammlung preraffaelitischer Gemälde, die zweifellos eine der feinsten Zusammenstellungen weltweit darstellt. Hier entführen die Werke von Dante Gabriel Rossetti und John Everett Millais den Betrachter in Reiche von eindringlicher Schönheit und komplexer Symbolik. Man verliert sich leicht in den üppigen, detailreichen Landschaften oder in der psychologischen Tiefe von Figuren, die von einer gewissen ätherischen Melancholie durchdrungen sind. Diese Künstler lehnten die starren akademischen Konventionen ihrer Ära ab und suchten Inspiration in der Reinheit der frühen Renaissance, wobei sie nach anatomischer Genauigkeit und emotionaler Intensität strebten, die sich heute noch so lebendig anfühlt wie im neunzehnten Jahrhundert. Dieses Streben nach Authentizität ist in jedem akribisch dargestellten Blatt und jedem seelenvollen Blick, der auf Leinwand festgehalten wurde, spürbar.

    Jenseits des Romantizismus der Präraffaeliten bietet die Galerie einen atemberaubenden Einblick in die entscheidenden Innovationen der Renaissance. Meisterwerke, welche Perspektive und menschliche Anmut neu definieren, lassen Besucher den Anbruch moderner Darstellung miterleben. Von den zarten, mythologischen Allegorien Botticellis bis hin zur göttlichen, nebligen Atmosphäre von Leonardo da Vincis

    Verkündigung

    dienen diese Werke als Monumente des menschlichen Intellekts und der spirituellen Neugier. Dieser Dialog zwischen den Epochen wird durch eine tiefe Verbundenheit mit der britischen künstlerischen Identität bereichert. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung einer Nation durch würdevolle Porträts, welche das Wesen vergangener Aristokratien einfangen, sowie durch weite Landschaften, die die raue Schönheit der britischen Landschaft heraufbeschwören – ganz im Sinne des atmosphärischen Genies von Turner und Constable.

    Was die Walker Art Gallery wirklich auszeichnet, ist ihre Rolle als lebendiges, atmendes kulturelles Zentrum, das für alle Menschen tief zugänglich bleibt. Durch den freien Eintritt stellt die Galerie sicher, dass Kunst von Weltklasse niemals ein Luxus ist, der nur wenigen vorbehalten bleibt, sondern ein gemeinsames Erbe, das jedem Träumer, Sammler und Enthusiasten offensteht. Dieser Geist der Inklusivität erstreckt sich bis in die Moderne, wo die Einbeziehung von Titanen des zwanzigsten Jahrhunderts wie Lucian Freud und David Hockney Liverpools kosmopolitische Identität als globale Hafenstadt widerspiegelt. Ob man nun ein Innenarchitekt ist, der die stille Eleganz von Marianne Stokes’

    Polishing Pans

    sucht, oder ein Gelehrter, der die kubistischen Wurzeln in David Bombergs Landschaften nachspürt – die Walker bietet einen Zufluchtsort der Inspiration. Sie bleibt ein dynamischer Raum, in dem Geschichte nicht nur bewahrt, sondern aktiv erlebt wird, um sicherzustellen, dass ihr Vermächtnis den kreativen Geist kommender Generationen weiterhin erleuchtet.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Pantaloon

    artsdot.com/de/art/download/walter-ernest-webster-pantaloon-AQUPN8-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    webster, walter ernest. Pantaloon. 1920, Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/walter-ernest-webster-pantaloon-AQUPN8-en/
    APA
    webster, walter ernest (1920). Pantaloon [Painting]. Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/walter-ernest-webster-pantaloon-AQUPN8-en/
    Chicago
    walter ernest webster. Pantaloon. 1920. Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/walter-ernest-webster-pantaloon-AQUPN8-en/
    Harvard
    webster, walter ernest (1920) Pantaloon. Walker Art Gallery. Available at: https://artsdot.com/de/art/walter-ernest-webster-pantaloon-AQUPN8-en/

    Genau hinsehen

    Pantaloon — walter ernest webster

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf T. G. Williams (1935), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. walter ernest webster war etwa 43 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Was wollte der Künstler wohl, dass Sie fühlen?

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