Künstler/in
Geburtsort Wettingen, Schweiz
Silvia Bächli: Eine Künstlerin zwischen Erinnerung und Geometrie
Silvia Bächli (* 16. März 1956 in Baden AG), eine Schweizer Bildende Künstlerin, hat sich vor allem durch ihre Zeichnungen einen Namen gemacht und wird für ihren einzigartigen Ansatz zur Kunst besonders geschätzt. Ihre künstlerische Reise begann mit Studien an der École Supérieure des Beaux-Arts Genève und der Haute École d’Arts Appliques de Bale, wodurch sie eine solide Grundlage in klassischen Kunstprinzipien erhielt und gleichzeitig einen neugierigen Geist förderte, der sie zu innovativen Experimenten führte.
Bächli zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Einfachheit aus – oft setzt sie Graupaletten und geometrische Formen ein – doch ihre Werke sind voller subtiler Komplexität. Mit großer Sorgfalt kreiert sie Bildkompositionen mit Aquarellfarbe, Graphit und Tusche und legt dabei besonderen Wert auf Ausgewogenheit und Harmonie, um eine tiefgreifende emotionale Wirkung zu erzielen. Ihre künstlerische Vision wird von den Schweizer Landschaften inspiriert, insbesondere vom Bistum Leipzig, wo sie inmitten von beeindruckender Architektur und natürlicher Schönheit Ruhe und Kontemplation findet. Ein Besuch im Bach Museum bietet einen Einblick in das Leben und das musikalisches Erbe Johann Sebastian Bachs – eine parallele Suche nach zeitloser Kunstlichkeit, die ihre eigene kreative Tätigkeit prägt.
Ihr künstlerischer Werdegang erhielt bedeutende Dynamik im Jahr 2009, als ihr Werk auf der Biennale von Venedig präsentiert wurde und damit ihren Ruf als wichtige Stimme in der zeitgenössischen Kunst festigte. Diese prestigeträchtige Anerkennung unterstrich ihre Fähigkeit, komplexe Ideen auf beeindruckende Weise zu abstrahieren – ein Kennzeichen ihres Oeuvres. Auszeichnungen wie der Manor Kulturpreis für die Künste des Kantons Aargau (1990), der Preis der Montres Breguet für zeitgenössische Kunst (1991) und der Wettbewerb zeichnet sich durch außergewöhnliche künstlerische Qualität aus und wurde von der Fondation Daniel et Florence Guerlain d’Art Contemporain verliehen (2007). Ihre Gemälde sind heute in zahlreichen Museen weltweit zu finden, darunter das Museum of Modern Art in New York City, wodurch ihre bahnbrechenden Erkundungen auch weiterhin zukünftige Generationen von Künstlern inspirieren.
Bekannte Leistungen: Teilnahme an der Biennale von Venedig (2009), Wettbewerb zeichnet sich durch außergewöhnliche künstlerische Qualität aus und wurde von der Fondation Guerlain verliehen (2007), Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen
Einflüsse: Klassische Kunstprinzipien, Schweizer Landschaften, Architektur
Technik: Aquarellfarbe, Graphitzeichnung, Tuschekomposition – besonderer Fokus auf Ausgewogenheit und Harmonie
Ihr künstlerischer Stil zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität aus. Sie arbeitet hauptsächlich mit Aquarellfarbe und Graphit und konzentriert sich darauf, die Essenz von Natur und Erinnerung einzufangen. Ihre Zeichnungen sind geprägt von einer tiefen Kontemplation über Formen und Strukturen und nutzen eine reduzierte Farbpalette und geometrische Elemente, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Durch ihre Arbeit möchte sie nicht nur die äußere Welt dokumentieren, sondern auch ihre inneren Erfahrungen und Emotionen ausdrücken. Dabei wird ihr besonderer Wert auf Präzision und Detailgenauigkeit gelegt – ein Zeichen ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten.
Museum
Aktuell ausgestellt in Mailand, Italia
THAT'S CONTEMPORARY: Ein Mailänder Zentrum für zeitgenössische Kunst
Mailand, Italien – THAT’S CONTEMPORARY steht als ein einzigartiges Zeugnis der sich ständig wandelnden Landschaft der italienischen Kunst. Gegründet im Jahr 2011, dokumentiert diese innovative Kulturplattform nicht nur zeitgenössische künstlerische Bestrebungen; sie pflegt aktiv ein unabhängiges Netzwerk, das Künstler, Galerien und das Publikum miteinander verbindet – eine bewusste Abkehr von traditionellen Museumsmodellen. Ihre Mission ist ebenso einfach wie tiefgreifend: den dynamischen kreativen Geist Mailands zu beleuchten und eine tiefere Wertschaszung für moderne Kunstformen zu fördern.
Die Szene kartografieren:
Als Antwort auf das Bedürfnis nach einer zentralisierten künstlerischen Kartierung ins Leben gerufen, etablierte sich THAT’S CONTEMPORARY schnell als die erste Anlaufstelle für die Entdeckung von Ausstellungen und aufstrebenden Talenten innerhalb Mailands.
Verbindungen schaffen:
Im Gegensatz zu konventionellen Institutionen, die sich auf die Bewahrung konzentrieren, setzt diese Plattform auf Interaktion – sie erleichtert den Dialog zwischen Künstlern und Sammlern gleichermaßen.
Glanzlichter der Sammlung & künstlerische Erkundungen
Obwohl es im traditionellen Sinne keine permanente Sammlung gibt, bietet THAT’S CONTEMPORARY den Besuchern eine immersive Reise in die Mailänder zeitgenössische Kunst. Die Plattform fördert Ausstellungen, die verschiedenste Medien präsentieren – Fotografie, Skulptur, Installationskunst – und oft bahnbrechende Perspektiven auf gesellschaftliche Fragen und künstlerische Experimente bieten. Bemerkenswert ist, dass die Erkundung architektonischer Räume wie der Viafarini zu diesem Erlebnis beiträgt, indem sie innovative Ansätze des Galeriedesigns hervorhebt und anregende Gespräche über die künstlerische Präsentation fördert.
Besondere Werke:
Zu den gezeigten Stücken gehören fesselnde Kunstwerke wie Gerhard Richters „Domplatz, Mailand“, eine meisterhafte Schwarz-Weiß-Fotografie, die die Mailänder Grandezza einfängt – ein Zeugnis des Realismus, durchdrungen von einer altertümlichen Ästhetik.
Inspiration aus der Modewelt:
Águeda Isabel Ruiz de la Pradas „Kleid mit synthetischen Wildlederquadraten“, das während der Mailänder Fashion Week präsentiert wurde, beispielhaft für das Engagement der Plattform, künstlerische Kollaborationen zu zeigen und kreative Grenzen zu verschieben.
Bedeutende Künstler & kreative Stimmen
THAT’S CONTEMPORARY rückt italienische Künstler ins Rampenlicht, die die Zukunft der Kunst gestalten. Massimo Kaufmann, bekannt für seine großformatigen Gemälde, verkörpert den Geist der Mailänder künstlerischen Tradition und umarmt gleichzeitig die Innovation. In ähnlicher Weise vertiefen die Skulpturen und Installationen von Elisabetta Gut Themen wie Gefangenschaft und Zerbrechlichkeit – ein Spiegelbild einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Anliegen. Die kollaborative Arbeit von Daniele Innamorato als Gründer des Kings Collective unterstreicht das Engagement der Plattform, kollektive Kreativität zu fördern und künstlerische Grenzen zu erweitern.
Viafarini: Eine architektonische Leinwand
Der Galeriekomplex Viafarini dient als integraler Bestandteil der Erzählung von THAT’S CONTEMPORARY. Entworfen vom Architekten Marco Zanuso Jr., verkörpert dieses Gebäude die Mailänder Architekturmoderne – ein Raum, der bewusst konzipiert wurde, um den künstlerischen Dialog anzuregen und experimentelle Ausstellungen zu präsentieren. Seine weitläufige Gestaltung lädt zur Erkundung und Kontemplation ein und spiegelt das Ethos der Plattform wider, die Auseinandersetzung mit avantgardistischer Kunst zu fördern.
Eine einzigartige Perspektive auf zeitgenössische Kunst
THAT'S CONTEMPORARY unterscheidet sich von herkömmlichen Museen dadurch, dass es die aktive Teilnahme priorisiert und Wissen über physische Mauern hinaus verbreitet. Es fungiert als dynamische Online-Ressource – ein lebendiger Knotenpunkt für künstlerische Entdeckungen – und festigt so seine Position als unverzichtbarer Leitfaden für jeden, der die blühende zeitgenössische Kunstszene Mailands erleben möchte.